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Schalková, Malvina

H.A.M. 0

Malvina Schalková
Malerin


Geb. 18.2.1882 in Litomerice/ Österreich-Ungarn
Gest. September 1942 im KZ Auschwitz


Ihre Ausbildung in bildender Kunst erhält Malvina Schalková zuerst an den Kunstschulen in Prag und Vrchlabi. Später wechselt sie an die Universität in Wien, wo sie auch als Porträtistin arbeitet.


Nach dem Anschluß Österreichs im März 1938 kehrt die Malerin zu ihrem im heimatlichen Litomerice lebenden Bruder zurück und wird mit ihm zusammen am 8. Februar 1942 mit dem Transport W aus Prag nach Theresienstadt deportiert.


Im Ghetto entsteht ein umfangreiches Werk von Aquarellen und Zeichnungen mit Motiven aus dem Arbeitsmilieu und den Frauenunterkünften im Ghetto. Sowohl nach Anzahl als auch Qualität ihrer Arbeiten gehört Malvina Schalková mit zu den bedeutendsten Malerinnen in Theresienstadt. Am 18. Mai 1944 wird sie ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo sie im September des selben Jahres umkommt.


Quelle:

Kultur gegen den Tod. Dauerausstellungen der Gedenkstätte Theresienstadt in der ehemaligen Magdeburger Kaserne. © Verlag Helena Osvaldová, Nakladatelstvi OSWALD, Erste Ausgabe, Prag 2002, ISBN 80-85433-84-2, S.140


International:

http://www.jewishmuseum.cz/print/cztcollectpic.htm

http://motlc.wiesenthal.com/albums/palbum/p04/a0201p2.html

http://perso.wanadoo.fr/d-d.natanson/art_et_camps.htm

http://olivier.mercadier.free.fr/PAGES/_peinture.htm

 

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