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Holtz, Karl

H.A.M. 0

Karl Holtz
Zeichner und Illustrator


Geb. 14.1.1899 in Berlin
Gest. 14.4.1978 in Potsdam/ DDR


Karl HoltzGymnasiumsbesuch in Danzig. 1914-1919 Studium an der Kunstgewerbeschule Berlin (bei Emil Orlik und Ludwig Sütterlin). 1916 erste Karikaturen in der Berliner Volkszeitung, im Wieland und in Lustige Blätter. 1918 Wehrdienst im Elsaß. Seit Kriegsende ansässig in Berlin. Im Dezember erste in der Roten Fahne (KPD-Zeitung) veröffentlichte Karikatur. 1919 involviert in die revolutionären Kämpfe in Berlin und kurzzeitige Verhaftung durch die Freikorps. 1920 Mitarbeit an verschiedenen Periodika linker Parteien u.a. an Freiheit (USPD), Syndikalisten und Freie Welt (USPD). 1920-1921 Wanderungen in Nord- und Süddeutschland. 1922-1923 Reisen nach Italien, Südfrankreich und Tunesien. 1924 Zeichner bei Der Wahre Jacob und Lachen links. 1925-1933 Beteiligung an verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. Erste Allgemeine Kunstausstellung, Moskau/Saratow/Leningrad (1925), Akademieausstellung, Berlin (1925), Große Berliner Kunstausstellung (1926), die von Otto Nagel organisiert wurde. Ab 1932 ansässig in Rehbrücke bei Potsdam.


Ab 1933 Berufsverbot als Pressezeichner, betätigt sich als technischer Zeichner und anonym als Werbegraphiker. 1939-1945 Soldat in Warschau. März 1945 Desertion. Ab 1945 Mitarbeit am Ulenspiegel, Eulenspiegel, Neue Berliner Illustrierte (NBI), Freie Welt, Zeit im Bild, Illustrationen für verschiedene Verlage. Einzelausstellung u.a. in Berlin, Leipzig und Greiz.


Literatur: 

Karl Holtz. Das frühe Werk 1918-1933, Ausst.-Kat.
Staatliches Lindenau-Museum Altenburg 1981


Quelle:

Verfemt – Vergessen – Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider; [anlässlich der Ausstellung Verfemt, Vergessen, Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider, Kunstverein Südsauerland Olpe 4.7.-8.8.1999/23.7.- 20.8.2000); Museum Baden, Solingen-Gräfrath (21.11.1999-21.3.2000)] hrsg. Von Rolf Jessewitsch und Gerhard Schneider. Köln: Wienand 1999. ISBN 3-87909-665-1, S.444


Links (deutsch):

http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/industrie/arbeitslos

http://www.ddr-comics.de/eule.htm

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