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Isenburger, Eric

H.A.M. 0

Eric Isenburger
Maler


Geb. 17.5.1902 in Frankfurt/ Main
Gest. 1971 in den USA


Eric Isenburger1902 am 17 Mai geboren in Frankfurt/M. Um 1920 künstlerische Ausbildung. 1938 Zerstörung seines Berliner Ateliers in der »Reichspogromnacht«, Beschädigung einer Vielzahl seiner Arbeiten, die erst Jahrzehnte später wieder auftauchen und restauriert werden. 1938-1939 Flucht nach Frankreich. Von September 1939 bis etwa September 1940 Internierung im Lager Les Milles, dann Möglichkeit der Emigration in die USA, ansässig in New York. Ab 1941 Ausstellungsbeteiligungen, z.B. bei Knödler in New York. Später auch in Europa, u. a. in der Galerie Moderne in Stockholm. 1947 dritter Preisträger des Carnegie-Preises. Seine Bilder umfassen die ganze Palette der klassischen Sujets: Figürliches (Portraits), Landschaften und Stilleben.

 


Literatur:

Angelika Gausmann: Deutschsprachige bildende Künstler im Internierungs- und Deportationslager Les Milles 1939-1942, Dissertation Paderborn (Verlag Ch. Möll-mann) 1997, S. 120


Quelle: 

Verfemt – Vergessen – Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider; [anlässlich der Ausstellung Verfemt, Vergessen, Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider, Kunstverein Südsauerland Olpe 4.7.-8.8.1999/23.7.- 20.8.2000); Museum Baden, Solingen-Gräfrath (21.11.1999-21.3.2000)] hrsg. Von Rolf Jessewitsch und Gerhard Schneider. Köln: Wienand 1999. ISBN 3-87909-665-1, S. 445f.

Links (deutsch):

http://www.isenburger.org/html2503/biographie.html


International:

http://www.askart.com/artist/I/eric_isenburger.asp?ID=23773

 

 

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