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Necker, Wilhelm

H.A.M. 0

Wilhelm Necker
Politologe und Journalist


Geb. 1897 in Dortmund
Gest. 21.11. 1977 in Port Isaac/ GB


Necker schreibt sich an der Universität in Jena ein, tritt der USPD bei und setzt seine Studien von 1919 bis 1921 in Franfurt/ Main fort, die er mit der Promotion zum Dr. rer.pol. abschließt. In den Jahren 1920 bis 1925 gehört Necker der SPD an. Von 1921 bis 1923 ist er Sekretär der Eisenbahner-Union Berlin. 1923/24 folgt eine Anstellung bei der Thüringischen National-Bank in Weimar. 1924/ 25 ist er Rechtsvertreter des Bauhauses in Weimar, ehe er 1926 Redakteur des Berliner Börsen-Couriers wird; eine Stellung, die Wilhelm Necker bis 1929 innehat.


Bereits 1925 ist er der KPD beigetreten und gehört der Kommunistischen Partei bis 1928 an. 1929/ 1930 zeichnet er als Chefredakteur für den Wirtschaftlichen Ratgeber verantwortlich.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 folgen illegale Tätigkeit und Emigration Neckers nach Prag, wo er weiter als Journalist tätig ist. Nach seiner Flucht aus der Tschechoslowakei 1938 und vorübergehender Internierung 1940 im Exilland Großbritannien arbeitet er von 1941 bis 1943 als Militärkorrespondent u.a. für Die Zeitung und den Sunday Express. Es folgen Tätigkeiten für den Britischen Geheimdienst und die Teilnahme an der Invasion in Frankreich im Juni 1944.


Nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist Wilhelm Necker 1946/ 1947 in Sachen Pressearbeit vorübergehend wieder in Deutschland, kehrt jedoch 1947 erneut nach Großbritannien zurück, wo er – mit Wohnsitzen in London und Cornwall – für die nächsten drei Jahrzehnte leben und arbeiten wird.


Links (deutsch):

http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php?id=00000003&letter=N&layout=2&author_id=00000781&SID=6e64d52de2fb6b151b9e2676a9506131

http://kirke.hbz-nrw.de/dcb/Alle_052/Buecher_07/in_NRW_31/011259111.html

http://library.fes.de/fulltext/sozmit/1945-070.htm

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