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Betteln ist eine sehr unangenehme Sache, betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine) Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
| Hermann, Otto |
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Otto
Herrmann Gest. 19.5.1995 in Stuttgart
Seit 1934 vom Reichsverband der deutschen Presse nicht mehr als Zeichner zugelassen. Arbeitet nach 1936 als Autotypieätzer in München. Aus der Staatsgalerie Stuttgart wird ein Werk Herrmanns als entartete Kunst entfernt. 1939 Einzug zur Wehrmacht, Dienst in der Tschechoslowakei und 1940 Beurlaubung zur Industriearbeit. Nach 1945 wieder freier Maler und Zeichner. 1946 Lektüre von Pliviers Stalingrad-Roman. 1947 Beginn der Arbeit am Zyklus Die Verdammten (wird 1950 in der Galerie Valentien, Stuttgart, ausgestellt). Auslösung eines studentischen Protestes, da man Herrmanns Anliegen, »die äußerste Entwürdigung und Verlorenheit des Menschen im Kriegsgeschehen ins Bewußtsein zu bringen«, als Diffamierung von Kriegshelden, auslegt. 1953 Wiederaufnähme der Arbeit als Autotypieätzer, daneben tätig als freier Maler. Ab 1964 ausschließlich Maler und Zeichner. 1994 Ausstellung zum 95. Geburtstag im Stuttgarter Kunstverein. Literatur:
Zum
70. Geburtstag des Malers und Graphikers Otto Herrmann, mit einem
Geleitwort von Clara Menck, Stuttgart o.J. (1969) Quelle: Verfemt – Vergessen – Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider; [anlässlich der Ausstellung Verfemt, Vergessen, Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider, Kunstverein Südsauerland Olpe 4.7.-8.8.1999/23.7.- 20.8.2000); Museum Baden, Solingen-Gräfrath (21.11.1999-21.3.2000)] hrsg. Von Rolf Jessewitsch und Gerhard Schneider. Köln: Wienand 1999. ISBN 3-87909-665-1, S. 443 |