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Betteln ist eine sehr unangenehme Sache, betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine) This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
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„Who
knows nowadays that Elisabeth
Bergner, Billy
Wilder, Max Reinhardt or Peter
Lorre fled from the Nazi dictatorship? The younger generation
has no recollection of this, and therefore has to be reminded of it.” Hajo Jahn, founder and chairman of the Else Lasker-Schüler Society Wuppertal This translation is being sponsored by: |
| Feuchtwanger, Lion |
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Lion
Feuchtwanger Gest. am 21. 12. 1958 in Los Angeles/ USA
"Ich
selber bin überzeugt, daß die ungeheure, blutige Groteske,
die sich in uns und an uns austobt, enden wird mit dem Sieg der Vernunft
über die Dummheit. Darum setze ich auch kein "finis"
unter diesen dritten Teil des Roman-Zyklus "Der Wartesaal",
Ich rechne damit, daß ich das Werk mit dem Epilog "Rückkehr"
werde schließen können. (Lion Feuchtwanger, Sanary/ Var/ Frankreich, Oktober 1939)
Ein
Stubenhocker war dieser Dichter, der sich Welterfahrung im Ausland erwarb,
wahrlich nicht. Aber er war Pazifist, Sozialist und Revolutionär,
der zu kämpfen wußte, wenn es notwendig wurde. Notwendig war
es beispielsweise, als er in Tunis vom Beginn des ersten Weltkriegs überrascht
und als Deutscher interniert wurde. Unter abenteuerlichen Umständen
konnte er fliehen und nach Deutschland entkommen, wo er sich 1918 an der
Revolution beteiligte. Seine Bücher schienen den Nazis gefährlich,
deswegen wurden sie am 10. Mai 1933 verbrannt und er selbst ausgebürgert.
Feuchtwanger war ein gebildeter Zeitgenosse, inspiriert durch seine Auslandsaufenthalte und von der Geschichte. Das wirkte sich in seinen Büchern und Theaterstücken aus, in denen er historische und kulturgeschichtliche Stoffe geschickt mit Zeit- und Gesellschaftskritik verknüpfte. Kein Wunder, daß ihne die Rechten hassten und die Nationalsozialisten verfolgten. Nach dem Studium von Philosophie und Philologie verdiente er sein Geld mit Theaterkritiken und schrieb erste Romane. Nach der Flucht aus Deutschland lebte er mit anderen Exilanten bis 1940 in Südfrankreich. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht floh er ein zweites Mal. Am 25. September 1940 verließ Lion Feuchtwanger auf der s.s. EXCALIBUR den Hafen von Lissabon Richtung Amerika. Hier begann er zunächst mit modernisierten Bearbeitungen von Werken der Weltliteratur, vermutlich aus finanziellen Überlegungen. Erst als er sich halbwegs etabliert hatte, wandte er sich wieder seinen eigenen Dramen und Romanen, die von seinen Zeitgenossen Bertolt Brecht, Alfred Döblin und Heinrich Mann beeinflusst waren – sie kannten sich alle untereinander, waren - wie Feuchtwanger- Exilanten und Hitler-Gegner. Hauptwerke: Der tönerne Gott, Roman, 1910; Die häßliche Herzogin Margarete Maultasch, Roman, 1923; Jud Süß, Roman, 1925; Der falsche Nero, Roman, 1936; Waffen für Amerika, Roman, 1947; Wahn oder Der Teufel in Boston, Drama, 1948; Goya, Roman, 1951; Josephus – eine Romanfolge mit den Einzeltiteln Der jüdische Krieg, 1932, Die Söhne, 1935, Der Tag wird kommen. 1945, Jefta und seine Tochter, 1957. Autor: Hajo Jahn Werke:
Der
tönerne Gott, 1910 Autobiographische Schriften: Moskau 1937, 1937 Unholdes Frankreich, 1942 Links (deutsch): http://de.wikipedia.org/wiki/Lion_Feuchtwanger http://web.skku.edu/german/essay/mla_bibl/feucht98.htm http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/FeuchtwangerLion http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/kunst/feuchtwanger http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,302682,00.html http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/homepage/feuchtw.htm http://www.duemling.de/zwischen_isolation.htm http://www.marabout.de/Begegnungen/Jung-Karpalov.htm http://golm.rz.uni-potsdam.de/Seghers/frankreich/Textanalyse.html http://www.zvab.com/angebote/feuchtwanger-lion.html http://www.usc.edu/isd/archives/arc/findingaids/feuchtwanger/forewards.html International: |