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Betteln ist eine sehr unangenehme Sache, betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine) Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
| Bunin, Iwan Alexejewitsch |
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Iwan
Alexejewitsch Bunin
Geb.
22. 9. 1870 in Woronesch/ Rußland
Dann
vergesse ich alles, seh' nur noch den Reigen Der Sohn eines Gutsbesitzers studiert nach dem Abitur in Moskau, arbeitet ab 1889 als Redakteur der Zeitung Bote von Orjol in Charkow, später als Bibliothekar in Poltawa. In diesen Jahren beginnt Bunin zu schreiben. 1891 erscheint eine erste Gedichtsammlung, 1897 der erste Prosaband. 1899 geht Iwan Bunin nach Moskau und schließt sich dort dem Kreis der realistisch schreibenden Autoren um den Verlag Snanie an, die den avantgardistischen Strömungen der russischen Literatur jener Jahre - Symbolismus, Akmeismus, Futurismus - ablehnend gegenüberstehen. Ab 1900 unternimmt Bunin ausgedehnte Reisen nach Griechenland, in die Türkei, nach Palästina, Ägypten und Indien. Sein schriftstellerisches Schaffen konzentriert sich jedoch weiterhin auf Rußland mit seiner landschaftlichen Schönheit auf der einen und seinen sozialen Problemen auf der anderen Seite. Im Jahre 1903 wird Iwan Alexejewitsch Bunin für seine Übersetzungen des amerikanischen Dichters Henry Wadsworth Longfellow sowie der englischen Dichter Lord Byron und Lord Alfred Tennyson mit dem Puschkin-Preis der russischen Akademie geehrt, der er ab 1909 auch angehört. Vor dem kommunistischen System in der Sowjetuinion flieht der Schriftsteller Bunin 1918 nach Odessa und emigriert Anfang 1920 über Konstantinopel nach Frankreich. Auch im Exil führt er die Tradition der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts fort. Bekannt wird Bunin vor allem durch seine realistische Prosa, deren Hauptthema das Leben im ländlichen und provinziellen Russland vor der Oktoberrevolution ist. 1933 erhält er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur "für die strenge Künstlerschaft, mit der er die klassische russische Linie in der Prosadichtung vertritt". Die Auszeichnung ist nicht zuletzt auch eine bewußte Ehrung der russischen Emigrationsliteratur, deren bedeutendster Vertreter, Iwan Aleksejewitsch Bunin, im Alter von 83 Jahren in Paris stirbt. Erst in den 60er-Jahren erscheint in der Sowjetunion eine Gesamtausgabe seiner Werke.(1) Übersetzt von Kay Borowsky. Quelle: Russische Lyrik. Gedichte aus drei Jahrhunderten. Ausgewählt und eingeleitet von Efim Etkind; Serie Piper 1987 http://members.aol.com/maxstasch/bunin7.htm Literatur:
Zwei Erzählungen Deutsch von Swetlana Geier Dörlemann-Verlag Zürich 2003 4. Auflage, ISBN 3-908777-01-1 Links (deutsch): http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Bunin http://www.nobelpreis.org/Literatur/bunin.htm http://www.litlinks.it/bx/bunin.htm http://www.rezensionen.ch/buchbesprechungen/ein_unbekannter_freund.php http://www.perlentaucher.de/autoren/5761.html http://www.zeit.de/archiv/2001/19/200119_l-bunin_kurz.xml http://www.freitag.de/2003/13/03133501.php http://lili.avmz.uni-siegen.de/ausgaben/lili205.html http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/1009/feuilleton/0037/index.html |