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Betteln ist eine sehr unangenehme Sache, betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine) Tato adresa je chránÄ›na proti spamovánÃ, pro jejà zobrazenà potÅ™ebujete mÃt Java scripty povoleny sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
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"Kdo
dnes ví, že Elisabeth
Bergner, Billy
Wilder, Max Reinhardt nebo Peter
Lorre uprchli pred nacistickou diktaturou? Kdo se narodil pozdeji,
už si to nepamatuje, musí se mu to pripomenout." Hajo Jahn, novinár, zakladatel a predseda Spolecnosti Else Lasker-Schülerové, Wuppertal Tento preklad sponzorovali: |
| Brod, Max |
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Max
Brod
Geb.
27.5.1884 in Prag/ Österreich-Ungarn
Im Oktober 1902 lernt Max Brod, Sohn einer alteingesessenen jüdischen Prager Familie, Franz Kafka in der "Lese- und Redehalle der deutsche Studenten" kennen, wo Brod einen Vortrag über Arthur Schopenhauer hält. Auf dem Nachhause-weg spricht ihn der um ein Jahr ältere Kafka an. Brod und Kafka treffen sich fortan regelmässig und bleiben bis zu Kafkas Tod eng befreundet (so lernt z.B. Franz Kafka 1912 in Max Brods Elternhaus seine spätere Freundin und Verlobte Felice Bauer kennen, eine Kusine von Brods Schwager). Brod studiert Jura an der deutschen Universität in Prag, wo er auch 1907 promoviert. Die Vorträge und Begegnungen von und mit Martin Buber im Prag der Jahre 1909 bis 1910 vertiefen sein Verständnis des Judentums und machen aus Brod einen überzeugten Zionisten. Allerdings gibt sein ausgeprägtes jüdisches Volks- und Identitätsbewußtsein immer wieder Anlaß zu starken politischen und ethischen Auseinandersetzungen, nicht zuletzt auch mit dem ebenfalls in Prag lebenden Schriftsteller Franz Werfel. Bis 1924 arbeitet Max Brod als Beamter bei der Postdirektion in Prag, dann als Kulturreferent im Ministeratspräsidium der CSR und von 1929 bis 1939 als Literatur- und Musikkritiker des "Prager Tageblatts". Der Mitbegründer des jüdischen Nationalrates in der CSR setzt sich später in seiner Funktion als Vizepräsident auch und vor allem für die Errichtung von jüdischen Schulen ein. Nach dem frühen Tod Kafkas im Jahre 1924, wird Max Brod, der seinen Freund als "größten Dichter unserer Zeit" bezeichnet, zu dessen Nachlassverwalter bestimmt. Entgegen der ausdrücklichen testamentarischen Verfügung Kafkas, sein Werk zu vernichten, fühlt sich Max Brod moralisch verpflichtet, Kafkas Werk der Welt zu erhalten und beginnt bereits 1925-1927 mit der Veröffentlichung der Romanfragmente Kafkas. In den dreißiger Jahren folgt eine sechsbändige Werkausgabe, später eine Biographie über Franz Kafka. Am 15. März 1939 verläßt das Ehepaar Brod Prag und emigriert ins damalige Palästina, wo Max Brod in Tel Aviv bis zu seinem Tod als Dramaturg für das Nationaltheater "Habimah" sowie als Musik- und Theaterkritiker arbeitet.
Hans
Dieter Zimmermann:
Juden,
Tschechen, Deutsche. "Wenn Leser in den zwanziger oder dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts verwundert fragten: „Wer ist denn Franz Kafka?“, erhielten sie die Antwort: „Das ist ein Freund des berühmten Max Brod“. Wenn heute Leser fragen: „Wer ist Max Brod?“, dann heißt es: „Der Freund des berühmten Franz Kafka“. Max Brod ist hinter Kafka verschwunden. Ohne ihn gäbe es Kafka nicht als Schriftsteller, er hat ihm den Weg in die Weltliteratur geebnet, immer überzeugt von dessen überragender Größe. Sich selbst hat er damit geschadet: sein Werk, das sich neben dem von Franz Werfel und Stefan Zweig mühelos behaupten könnte – wer kann sich schon neben dem Franz Kafkas behaupten? – , wird nicht gelesen; als Autor ist er nahezu unbekannt, seine Bücher sind nicht nur aus den Buchhandlungen verschwunden, die meisten – und er schrieb viele – sucht man auch in den Bibliotheken vergeblich..." Klicken Sie bitte hier, um weiterzulesen... Quelle:Manchmal habe ich Sehnsucht nach Prag - Ein Else-Lasker-Schüler-Almanach. Herausgegeben von der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft im Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2005, ISBN 3-7795-0044-2 Literatur:
Franz Kafka: Kritische Ausgabe. Werke:
Romane:
Sekundärliteratur:
1960
Mager, Jörg: "Einleitung" in Die verbotene Frau. 1960.
S. 5-15. http://www.lesekost.de/autoren/brod/HHL119W.htm Links (Deutsch): http://www.literaturepochen.at/exil/lecturepage5010_7.html http://www.lesekost.de/autoren/brod/HHL119.htm http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.b/b779661.htm http://www.literaturepochen.at/exil/lecturepage5010_7.html http://www.kafkaesk.de/max_brod.shtml http://www.radio.cz/de/artikel/50808 http://www.xlibris.de/Autoren/Kafka/Lebenslauf/Kafka-Lebenslauf-03.htm http://www.onb.ac.at/sammlungen/litarchiv/bestand/sg/wid/tx_brod1.htm http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5813&ausgabe=200303 http://www.sandammeer.at/zeitloses/kafka.htm http://www.zeit.de/archiv/2001/05/zeit5005.xml http://www.orpheustrust.at/noten.php?l=g&von=91¬ensearch= International: http://www.pitt.edu/~kafka/brod.html http://www.thejewishmuseum.org/site/pages/content/exhibitions/special/kafka/kafka_life.html http://www.mala.bc.ca/~mcneil/cit/citlckafka1.htm http://www.radio.cz/fr/article/47960 http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Brod http://www.scritturaimmanente.it/kafka/amicizie/maxbrod/brodbio.htm http://www.scritturaimmanente.it/kafka/amicizie/maxbrod/circolopraga.htm http://www.lamaquinadeltiempo.com/Kafka/Brod.htm http://literatura.kvalitne.cz/brod.htm |