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Betteln ist eine sehr unangenehme Sache, betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine) Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
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"Wenn
wir wissen wollen, wie es gewesen war, benötigen wir das literarische
Zeugnis von Betroffenen. Erst dann können wir uns, falls wir
es denn wollen, mental in ihre Zeit und in ihre Zeitgenossen hineinversetzen.
Günter
Kunert, Schriftsteller und DDR-Dissident
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| Stolpersteine |
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"Stolpersteine"
...nennt
der Kölner Aktionskünstler Gunter Demnig seine 10 cm kleinen
Betonwürfel, auf denen Messingplatten an Menschen erinnern sollen,
die von den Nationalsozialisten aus ihren Häusern vertrieben und
getötet wurden. Vor den jeweiligen Adressen der Deportierten werden
die Stolpersteine in den öffentlichen Straßenraum eingelassen.
In der Messingtafel steht geschrieben „Hier wohnte“ und
darunter Name, Geburtsdatum und weiteres Schicksal jedes Einzelnen.
Die „Stolperstein“-Idee kam dem 56 Jahre alten Demnig während einer Kunstaktion 1993, die an die Massendeportation von Sinti und Roma in Köln erinnern sollte. Die Unwissenheit der Mitmenschen über jene Ereignisse waren für ihn der Anstoß zu seiner Aktion, mit der er mittlerweile in 25 deutschen Städten „Stolpersteine“ gegen das Vergessen verlegt hat. Übrigens: jeder kann die Patenschaft für einen Stolperstein übernehmen, der 95 EURO kostet. Wer wissen möchte, ob in seinem Haus früher NS-Verfolgte gelebt haben, kann über www.stolpersteine.com Kontakt mit dem Künstler Gunter Demnig und seinen Helfern aufnehmen.
Zu
einer der vielen Aktionen von Gunter Demnig gehört auch ein Schulprojekt,
das der Kölner Künstler im Jahre 2002 gemeinsam mit SchülerInnen
des Duisburger Sophie-Schul-Berufskollegs und Jugendlichen der jüdischen
Gemeinde Duisburg-Oberhausen-Mülheim an drei Tagen realisiert hat.
Stolpersteine in Solingen "Seit wann verlegen Sie denn diese Stolpersteine", wollte Oberbürgermeister Franz Haug von dem Kölner Künstler Günther Demning wissen. "Legal oder illegal", fragte der zurück. "Sagen wir mal: Faktisch", konterte der OB schlagfertig. Während Demning am 28. Mai vor der Klemens-Horn-Strasse 6 die ersten Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus in Solingen verlegte, erzählt er die Geschichte seines Projektes und das er gerade aus München kommt, wo die Stolpersteine - wie zu Beginn seiner Aktion 1993 - wieder einmal illegal verlegt wurden, weil die Stadt die Genehmigung versagte. "Und das unter einem sozialdemokratischen Oberbürgermeister." klicken Sie hier, um den gesamten Artikel zu lesen Buchempfehlung:
Kirsten
Serup-Bilfeldt: Links:
http://www.stolpersteine.com
http://www.stadtrevue.de/index_archiv.php3 ?tid=423 http://www.monheim.de/stadtprofil/historisches/ stolpersteine http://www.berlin-hidden-places.de/regional/ kreuz/kreuz_gedenkst.htm http://www.hirschfeld.in-berlin.de/frame.html? http://www.hirschfeld.in-berlin.de/gedenken/ stolpersteine.html
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