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Betteln ist eine sehr unangenehme Sache, betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine) Esta direcci�n de correo electr�nico est� protegida contra los robots de spam, necesita tener Javascript activado para poder verla sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! |
| Weiskopf, Franz Carl |
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Franz
Carl Weiskopf
Geb.
3.4.1900 in Prag "Ein Schriftsteller kann nicht seine Sprache wechseln wie ein Hemd" Franz Carl Weiskopf wird als Sohn eines jüdisch-deutschen Bankangestellten und einer tschechischen Mutter geboren, besucht in seiner Geburtsstadt Prag deutschsprachige Schulen, studiert nach dem Abitur an der Karlsuniversität von 1919 bis 1923 Germanistik und Geschichte und promoviert 1923 zum Dr. phil. Bereits 1921 war Weiskopf der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei beigetreten und reist 1926 zum erstenmal in die Sowjetunion. 1928 siedelt er nach Berlin über und wird dort bei der Zeitung "Berlin am Morgen" Feuilletonredakteur. Im selben Jahr heiratet er die Österreicherin Grete Bernheim. Weiskopf wird Mitglied im "Bund Proletarisch- Revolutionärer Schriftsteller" und nimmt 1930, zusammen mit Anna Seghers an einer Konferenz revolutionärer Schriftsteller in Charkow/ UdSSR teil.
Nach
der Machtergreifung der Nationalsozialisten geht Franz Carl Weiskopf 1933
nach Prag zurück, wo er Chefredakteur der antifaschistischen "Arbeiter
Illustrierten Zeitung" (AIZ) wird, die seit März 1933 in Prag
erscheint (ab Oktober 1935 mit dem Untertitel "Das illustrierte Volksblatt",
1935 umbenannt in "Volksillustrierte"). Anna Seghers, Erich
Kästner und Johannes R. Becher gehören in diesen Jahren zu den
AutorInnen der AIZ, die auch und vor allem im Prager Exil über den
Terror der Nationalsozialisten berichtet. Anfang Oktober 1938 muß
die Zeitung ihr Erscheinen einstellen. Weiskopf flieht nach Paris und
im Frühjahr 1939 mit Hilfe der League of American Writers nach New
York.
Im Exil in den Vereinigten Staaten setzt sich Franz Carl Weiskopf für in Europa verbliebene Freunde und Schriftstellerkollgen (wie Anna Seghers und Lenka Reinerová) ein. 1945 wird Weiskopf Botschaftsrat der Tschechoslowakei in Washington und reist 1947 erstmals wieder nach Europa. Im selben Jahr wird er tschechoslowakischer Botschafter in Schweden und 1949 diplomatischeer Vertreter in der Volksrepublik China. 1952 geht Weiskopf, nach einem kurzen Aufenthalt in Prag, nach Ostberlin, wo er Vorstandsmitglied des Schriftstellerverbandes der DDR wird und, gemeinsam mit Willi Bredel, Herausgeber der Zeitschrift "Neue Deutsche Literatur". Im Alter von 55 Jahren stirbt Franz Carl Weiskopf am 14. September 1955 in Berlin. Links: http://golm.rz.uni-potsdam.de/Seghers/flucht/Web/norafcw.htm
http://www.aphoristik.de/dichter/Weiskopf_F-C.htm |