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THE MEXICAN SUITCASE |
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Bilder aus Robert Capas mexikanischen Koffer
Wiederentdeckte Negative aus dem Spanischen Bürgerkrieg von Robert Capa , seiner Freundin Gerda Taro und Chim (David Seymour) werden nach über 70 Jahren erstmals öffentlich gezeigt. Ein über Umwege nach Mexiko City gelangter Koffer des berühmten Magnum Fotografen wurde im Dezember 2007 in New York geöffnet. In drei Pappschachteln fand man 4500 Negative im 35mm-Format. In der New Yorker Ausstellung werden neben den besten und für die Veröffentlichung gedachten Aufnahmen der drei Fotografen auch vergrößerte Kontaktbögen ihrer Filme präsentiert. Der Ausstellungskatalog kostet 98 US$.
Ort: International Center of Photography, 1133 Avenue of the Americas at 43rd Street, New York, NY 10036/ USA
Bis: 09.01. 2011
http://www.icp.org/museum/exhibitions/mexican-suitcase
http://museum.icp.org/mexican_suitcase/
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JOSELF ALBERS IN AMERIKA. MALEREI AUF PAPIER |
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Die Ausstellung zeigt erstmals die farbigen Papierarbeiten des Künstlers, vornehmlich aus dem Umkreis seines Hauptwerks »Homage to the Square«. Die hier weitgehend erstmals vorgestellten Arbeiten überraschen durch ihre Spontaneität, ihre suchende Offenheit und ihre außerordentliche farbige Delikatesse. Albers hat das Leben der Farben wie kaum ein Zweiter studiert. Vor allem in seinen Papierarbeiten wird sinnlich erfahrbar, wie der Künstler über die Verdichtung der Farbe zu einer vollkommenen Osmose von Fläche und Raum gelangte. Anschließend ist die Ausstellung im Albers Museum Quadrat, Bottrop, im Louisiana Museum of Modern Art, Humlebaek, im Kupferstichkabinett Basel, im Centre Pompidou, Paris, im Centro de Arte Moderna, Lissabon und in The Morgan Library and Museum, New York zu sehen (Quelle: Pinakothek der Moderne).
Eine Ausstellung der Staatlichen Graphischen Sammlung München.
Ort: Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, 80 333 München
Bis: 06.03. 2011
http://www.pinakothek.de/kalender/2010-12-16/1893/malerei-auf-papier-josef-albers-amerika
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PAUL KLEE. GRAFIK. Werke aus dem Zentrum Paul Klee, Bern |
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Die Ausstellung vereint das nahezu vollständige grafische Werk Paul Klees . Ergänzt werden die einzelnen Blätter um Vorzeichnungen, Zustandsdrucke sowie um handkolorierte Grafiken und Unikate. Die insgesamt 137 Exponate ermöglichen eine Reise durch den einzigartigen Bildkosmos Klees. Die Grafik diente ihm auch zur künstlerischen Selbstreflexion und Innenschau. So illustriert die Ausstellung die Arbeits- und Denkweise ebenso wie die bewegte und bewegende Vita des Künstlers.
Die Ausstellung wurde konzipiert und zusammengestellt vom Zentrum Paul Klee in Bern (www.zpk.org, www.kleetrifftpicasso.ch) (Quelle: Picasso-Museum).
Ort: Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, Picassoplatz 1, 48 143 Münster
Bis: 13.03. 2011
http://www.graphikmuseum-picasso-muenster.de/ausstellungen/aktuelle_ausstellungen.html
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JUDEN IN ARGENTINIEN. Porträts zum zweihundertjährigen Jubiläum |
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JUDIOS ARGENTINOS. Retratos en el bicentenario
Die jüdische Gemeinde in Argentinien ist die größte spanischsprachige und die siebtgrößte der Diaspora. Sie hat einen intensiven und kreativen Lebensstil entwickelt voller kultureller, institutioneller, sozialer Ausdrucksformen. Diese spiegeln sowohl ihre besondere Eigenschaft als Einwanderungsgruppe als auch ihre Eingliederung in die argentinische Gesellschaft als Ganzes.
Die mit verschiedensten Porträts gestaltete Ausstellung führt durch die Geschichte der jüdischen Anwesenheit in Argentinien, belegt Lebenserfahrungen, die sich aus Jahrzehnten in der Stadt und auf dem Lande entwickelten, glücklichen und traurigen, lebendigen aus der Gegenwart und vergangenen, die Spuren in den Seelen und Körpern hinterließen. Porträts, die die Menschen in der Vielfalt, aber doch als Teil einer gemeinsamen Identität zeigen. (Quelle: Jüdisches Museum)
Ort: Jüdisches Museum Frankfurt/ Main. Museum Judengasse
Bis: 20.03.2011
http://juedischesmuseum.de/60.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=658&tx_ttnews[backPid]=62
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GRETE STERN – VOM BAUHAUS ZUM GRAN CHACO. Fotoreportagen im Norden Argentiniens (1958-1964) |
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Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt des fotografischen Werks von Grete Stern, das Studiofotografien, Landschaftsaufnahmen, Porträts, soziale Studien, Werbefotografien, Fotomontagen sowie Stillleben umfasst.
Die fotografische Sozialstudie im Chaco, die heute Teil der Sammlung Matteo Goretti ist, begann mit einem Auftrag der Universidad Nacional del Nordeste. Im neu gegründeten Museum und Archiv der Universität in Resistencia sollte das Leben der ethnischen Gruppen der Region dokumentiert werden. Ein Jahr lang lebte Grete Stern in Resistencia (1959-1960), von wo aus sie die Umgebung bereiste. Dabei entstanden Fotografien von Alltagssituationen und Handwerk, Innenaufnahmen von Wohnhäusern und Porträts. Einige Jahre später (1964) bereiste Grete Stern erneut den Chaco. Um die Stationen dieser fotografischen Reise kreist die Ausstellung im Ethnologischen Museum. Die historischen Veränderungen, die diese Region erfahren hat, werden umso deutlicher, als die ergänzende Ausstellung mit Objekten der materiellen Kultur von Toba, Pilagá, Mocoví und Chiriguano des Ethnologischen Museums bis in die 1880er Jahre zurückreicht (Quelle: Ethnologisches Museum/ Museum Dahlem).
Ort: Ethnologisches Museum, Lansstraße 8, 14 195 Berlin Steglitz-Zehlendorf
Bis: 27.03.2011
http://www.museumsportal-berlin.de/ausstellungen/exhibition-details/grete-stern-vom-bauhaus-zum-gran-chaco.html
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ENTDECKTE MODERNE – BILDER DES 20. JAHRHUNDERTS AUS DER SAMMLUNG GERHARD SCHNEIDER |
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Ein Jahrhundert in Bildern lebendig werden zu lassen, stellt eine Herausforderung dar. In der Sammlung Gerhard Schneider finden sich Werke vom Aufbruch in die Moderne um 1910 bis nach der Wende von 1989. Die Reaktion mancher Künstler auf die Ereignisse macht ihre Werke zu zeitgeschichtlichen Bilddokumenten. Dabei stehen nicht die „Väter“ des Expressionismus im Vordergrund, sondern die Künstler der jüngeren Generation der Moderne. Sie gerieten nicht nur durch den Angriff auf die Kunst des Nationalsozialismus ins Abseits, sondern auch durch die Situation Deutschlands als Frontstaat zweier Weltanschauungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis heute haben sie nur selten die ihnen gebührende Anerkennung und Würdigung erfahren.
Die Sammlung Gerhard Schneider ist in den letzten Jahren ständig gewachsen und hat ihr spezifisches Profil geschärft. Am Standort Solingen sind den Besuchern bisher hauptsächlich die Bestände der Bürgerstiftung aus dieser Sammlung bekannt, die aus der Stiftungsgründung 2004 resultieren. Die Vielzahl neuer Erwerbungen hat nach dem Urteil wissenschaftlicher Spezialisten dazu geführt, dass dieser Fundus zu den bemerkenswertesten Sammlungen Deutschlands gehört. Im Mittelpunkt stehen die nationalsozialistische Diffamierung „Entarteter Kunst“, aber auch die Kunst im Widerstand und die Situation in beiden deutschen Staaten nach 1945.
Ort: Kunst-Museum Baden/ Solingen, Wuppertaler Str. 160, 42 653 Solingen-Gräfrath
Bis: 27.03. 2011
http://www.museum-baden.de/
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FEININGER & MARCKS: TRADITION AUS DEM BAUHAUS |
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Mit 132 Exponaten – Gemälden, Skulpturen, Aquarellen, Holzschnitten und Zeichnungen – spürt die Ausstellung den vielfältigen Parallelen in den OEuvres von zwei großen Klassikern der Moderne nach.
Den Maler Lyonel Feininger (1871–1956) und den Bildhauer Gerhard Marcks (1889– 1981) verband eine langjährige Freundschaft und beide erwiesen sich als kritische Beobachter des jeweils anderen künstlerischen Schaffens. In der Gegenüberstellung von Malerei, Plastik und Grafik verdeutlicht die Schau ihre gemeinsame Vernetzung in der Kunstentwicklung vom deutschen Spätexpressionismus bis hin zu den Abstraktionstendenzen der 1950er Jahre.
Die Ausstellung setzt ihren Fokus zunächst auf die gemeinsame Zeit am Bauhaus in Weimar, wo sie als Formmeister von Druckerei und Töpferei tätig waren. 1925 trennten sich ihre Wege. Marcks ging an die Burg Giebichenstein in Halle, Feininger zog mit dem Bauhaus nach Dessau. Feiningers Besuche während seiner Arbeit am Hallezyklus 1929 bis 1931 sowie beider Aufenthalte in Berlin seit 1932/33 boten Anknüpfungs- punkte. Für beide wurde die Ostsee seit der Mitte der 1920er Jahre zu einem künstlerisch inspirierenden Rückzugsraum (Quelle: Gerhard-Marcks-Haus).
Ort: Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208, 28 195 Bremen
Bis: 25.04.2011
http://www.marcks.de/halle.aspx?id=745
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ELSE LASKER-SCHÜLER: DIE BILDER |
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Else Lasker-Schüler
(1869–1945) war nicht nur eine herausragende Dichterin, die schuf auch
ein umfangreiches zeichnerisches Werk. Die Ausstellung “Else
Lasker-Schüler – Die Bilder“ unternimmt die bislang umfassendste
Würdigung von Else Lasker-Schüler als bildender Künstlerin. Sie zeigt
bekannte, seinerzeit in der Zeitschrift 'Der Sturm' erschienene Motive
ebenso wie einige Blätter, die nun erstmals zu sehen sind.
Mit Berlin ist Else Lasker-Schüler eng verbunden. Die als Tochter eines
Bankiers in Wuppertal-Elberfeld geborene Künstlerin und wichtigste
Vertreterin der expressionistischen Literatur veröffentlichte 1899 in
Berlin ihre ersten Gedichte.
Im Katalog zur Ausstellung werden sämtliche Zeichnungen der Künstlerin
in einem bebilderten Werkverzeichnis versammelt. Mit der Erschließung
des bildkünstlerischen OEuvres wird das Werk Else Lasker-Schülers
erstmals der Öffentlichkeit in seiner Gesamtheit zugänglich.
Ort: Nationalgalerie Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Invalidenstr. 50/51, 10 557 Berlin-Tiergarten
Bis: 01.05. 2011
Öffnungszeiten: Di-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 20 Uhr, So 11 bis 18 Uhr
http://www.smb.museum/smb/hbf/exhibition.php?id=29814&lang=de
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DER BLAUE REITER |
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AUS DEM LENBACHHAUS UND DER ALBERTINA
Erstmals präsentiert die Ausstellung “Der Blaue Reiter“ die bislang nur partiell gezeigten Arbeiten auf Papier der heute berühmten Künstlergruppe um Franz Marc und Wassily Kandinsky im gemeinsamen Kontext. Die Albertina ergänzt in dieser Schau die herausragende Sammlung an graphischen Blättern der Künstler des Blauen Reiter – Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken – aus dem Lenbachhaus München durch etwa 100 Werke aus den eigenen Beständen und beleuchtet die besonderen Qualitäten der einzelnen Protagonisten der Gruppe wie auch die unterschiedlichen Schwerpunkte ihrer künstlerischen Intention.
“Der Blaue Reiter“ war eine lose Gruppierung von Künstlern benannt nach dem Almanach, den Wassily Kandinsky und Franz Marc 1912 in München erstmals herausgaben. Er ist neben der 1905 in Dresden gegründeten Gruppe der “Brücke“ die wichtigste künstlerische Erneuerungsbewegung des 20. Jahrhunderts in Deutschland, die den Expressionismus mitbegründet und die Kunst nachhaltig revolutioniert hat.
Kandinskys Arbeiten bilden das Kernstück der Ausstellung in der Albertina. Das Lenbachhaus besitzt seit der großzügigen Schenkung von Kandinskys langjähriger Gefährtin und Künstlerkollegin Gabriele Münter anlässlich ihres 80. Geburtstags im Jahr 1957 umfangreiche Bestände des Künstlers. Ergänzt werden diese durch Werke von Heinrich Campendonk , Lyonel Feininger , Alexej Jawlensky, Paul Klee , Alfred Kubin, August Macke, Franz Marc, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin (Quelle: ALBERTIA/ Wien).
Ort: ALBERTINA, Albertinaplatz 1, A-1010 Wien/ Österreich
Bis: 15. 05. 2011
http://www.albertina.at/jart/prj3/albertina/main.jart?rel=de&content-id=1202307119317&reserve-mode=active&ausstellungen_id=1287026237418
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MARCEL BREUER – DESIGN UND ARCHITEKTUR |
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Die Frühjahrsausstellung im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien widmet sich dem Möbeldesigner und Architekten Marcel Breuer (1902 – 1981). Breuer gehört zu den einflussreichsten und bedeutendsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Während er in Europa vor allem als Möbeldesigner und hier insbesondere als „Erfinder“ der Stahlrohrmöbel bekannt ist, schätzt man ihn in den USA in erster Linie als Architekten. Die vom Vitra Design Museum erarbeitete Retrospektive zeigt beide Facetten des Bauhaus-Mitglieds.
Ort: Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien, Andreasgasse 7, A-1070 Wien/ Austria
Bis: 03.07. 2011
http://www.hofmobiliendepot.at/das-museum/sonderausstellung/marcel-breuer-design-und-architektur.html
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BRUNO - Bruno Kreisky porträtiert von Konrad Rufus Müller |
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Anlässlich des 100. Geburtstages von Bruno Kreisky (22. 01.1911–29.07. 1990) präsentiert das MAK im MAK-Kunstblättersaal schwarz-weiße Porträtfotografien des „Kanzlerfotografen“ Konrad Rufus Müller, eines der wichtigsten deutschen Porträtfotografen der Nachkriegszeit. Die 49 ausgestellten Aufnahmen, die zwischen 1980 und 1989 entstanden sind, dokumentieren Kreiskys Leben zwischen politischer Tätigkeit und privaten Momenten.
Quelle: http://www.mak.at/service/presse/presse_d/Bruno_Kreisky.pdf
Ort: MAK-Kunstblättersaal • MAK, Stubenring 5, A-1010 Wien/ Austria
Bis: 29.07. 2011
http://www.mak.at/jetzt/f_jetzt.htm
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KRIEGSZEIT – Kollwitz, Beckmann, Dix, Grosz |
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“Erstmals seit über 40 Jahren präsentiert die Staatsgalerie ihren international bedeutenden Käthe Kollwitz-Bestand
von rund 100 Zeichnungen und Druckgraphiken vollständig. Ein
eindringliches Bild einer Epoche entsteht durch ergänzende Werke ihrer
Zeitgenossen wie Max Beckmann, Ludwig Meidner, Otto Dix und George Grosz.
Folgen und Mappenwerke der Künstler, selten im Ganzen ausgestellt, sind
ebenso zu sehen wie Selbstbildnisse und andere eindrucksvolle
Einzelblätter. Gemälde und plastische Arbeiten ergänzen die Zeichnungen
und druckgraphischen Arbeiten.“
(Quelle: http://www.staatsgalerie.de/ausstellung/kriegszeit/)
Ort: Staatsgalerie Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str.
30-32, 70 173 Stuttgart; Mi, Fr, Sa + So: 10.00–18.00 Uhr, Neu: Neu: Di +
Do: 10.00–20.00 Uhr
Bis: 07.08. 2011
http://www.staatsgalerie.de/ausstellung/kriegszeit/intro.php
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EIN ÖSTERREICHER AUS EUROPA |
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Stefan Zweig Wanderausstellung
“Die Ausstellung des „Amtes für Kultur und Schule“ der Stadt Salzburg, gestaltet von Klemens Renoldner, Hildemar Holl und Peter Karlhuber, wurde seit 1995 in vielen Ländern Europas und Lateinamerikas gezeigt. Erstmals ist sie nun in den USA zu sehen“ (Quelle: Literaturhaus Wien):
“The Austrian Cultural Forum brings one of the legends of Austrian literature back to life at the Austrian Embassy. Back in 1992 the City of Salzburg honored Stefan Zweig with an exhibition commemorating the 50th anniversary of his death. The exhibition presented this well-known writer and narrator as well as firm political observer by documenting his work from a new perspective. Interests from all over the world aroused and so it came that organizers created an even more transportable version of the exhibition, first showcased at the Frankfurt Book Fair in 1995. This wonderful and breathtaking exhibition comprises approximately 120 photographers and numerous reproductions and other documents. In its original conception, the exhibition’s modular design resembles a stage set and provides a conclusive framework for the documentation. Specific presentations were designed for each narrative perspective and showcase three lecterns that lead visitors through a facsimile of Stefan Zweig “ledgers”. Three exhibition cubes offer the viewer even more insight into the life and work of Stefan Zweig.“ (Quelle: http://www.acfdc.org/ongoing-exhibit)
Ort: Österreichische Botschaft/ Embassy of Austria, 3524 International Court NW; Washington DC 20008/ USA. Öffnungszeiten: Mo.-Fr., 09.-16.00 Uhr
Bis: 12.08. 2011
http://www.acfdc.org/ongoing-exhibit
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AI WEIWEI – INTERLACING |
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Ai Weiwei – Interlacing ist die erste grosse Ausstellung mit Fotografien und Videos von Ai Weiwei . Sie stellt den Kommunikator Ai Weiwei in den Vordergrund, den dokumentierenden, analysierenden, verflechtenden und über viele Kanäle kommunizierenden Künstler. Ai Weiwei hat bereits in seiner New Yorker Zeit fotografiert, vor allem aber seit seiner Rückkehr nach Peking unablässig die alltäglichen, städtebaulichen und gesellschaftlichen Realitäten in China dokumentiert und über Blogs und Twitter diskutiert. Die Fotografien des radikalen städtebaulichen Wandels, der Suche nach Erdbeben-Opfern, der Zerstörung seines Shanghai-Studios werden zusammen mit den kunstfotografischen Projekten, dem Documenta-Projekt Fairytale, den unzähligen Blog- und Handy-Fotografien vorgestellt. Ein umfangreiches Material- und Archivbuch begleitet diese Ausstellung.
Quelle: http://www.fotomuseum.ch/PRESSE.3.0.html
Ort: Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44 + 45, CH-8400 Winterthur (Zürich)
Bis: 21.08. 2011
http://www.fotomuseum.ch/AUSSTELLUNGEN.8.0.html?&L=0
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KURT NEUMANN: VON JUDENBURG NACH HOLLYWOOD |
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Die Ausstellung des Bildungsvereins der KPÖ Steiermark ist dem aus Judenburg gebürtigen Journalisten, (Drehbuch-)Autor und Schauspieler Dr. Kurt Neumann gewidmet. Von 1927 bis 1934 arbeitet er zunächst als Redakteur, ab 1931 als stellvertretender Chefredakteur bei der sozialdemokratischen Zeitung 'Arbeiterwille' im steierischen Graz. Während der Februarkämpfe 1934 engagiert sich Neumann für die Demokratie, wird daraufhin drei Monate inhaftiert, emigriert anschließend nach Paris, kehrt 1936 wieder in die Steiermark zurück und muss nach dem sogenannten 'Anschluss' an Hitler-Deutschland 1938 Österreich endgültig verlassen. In den USA setzt Kurt Neumann seine journalistische Tätigkeit unter dem Pseudonym >Walter Traun< fort. Im Mai 1943 arbeitet er an der Drehbuchvorlage zu dem Anti-Nazi-Film 'The Hitler Gang' mit und kann - unter eigenem Namen - in Hollywood zwischen 1943 und 1946 auch eine bescheidene Karriere als Nebendarsteller in sieben Spielfilmen aufbauen. (Quelle: http://bildungsverein.kpoe-steiermark.at/neumann-1.phtml)
Ort: KPÖ-Bildungszentrum, Lagergasse 98a, A-8020 Graz/ Austria; Öffnungszeiten: Mo.-Fr., 09:00-15:00 Uhr bzw. nach telefonischer Vereinbarung unter 0316/712479
Bis: 23.09. 2011
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ENTDECKT! REBELLISCHE KÜNSTLERINNE IN DER DDR |
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“Die Ausstellung...widmet sich einem bislang kaum erforschten und publizierten Aspekt der DDR-Kunstgeschichte. Eine kleine Gruppe subversiver Künstlerinnen der späten DDR fügt sich mit ihren höchst qualitätvollen Werken nahtlos in die internationalen Entwicklungen feministischer Kunst ein...Die Ausstellung zeigt im Westen bisher beinahe unbekannte Filme von Cornelia Schleime, Gabriele Stötzer (ehem. Kachold), Christine Schlegel, Else Gabriel oder Yana Milev sowie Fotografien und Bilder von Angela Hampel, Gundula Schulze Eldowy, Janet Grau oder Tina Bara. Werke von Karla Woisnitza und Doris Ziegler vertreten traditionellere Techniken wie Grafik und Malerei.“ (Quelle: http://www.wechselausstellungen.de/mannheim/entdeckt-rebellische-kuenstlerinnen-in-der-ddr/ )
Ort: Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, D-68 165 Mannheim, Di–So & Feiertage: 11.00–18.00 Uhr, Mi 18.00–20.00 Uhr (Eintritt frei!)
Bis: 09. Oktober 2011
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GEORG MEISTERMANN ZUM 100. GEBURTSTAG: |
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„Das Leben des Menschen ist eingehüllt in Farbe“
Diese Ausstellung, die in Solingen, dem Geburtsort des Künstlers (Georg Meistermann ) zu seinem 100. Geburtstag, konzipiert wurde, zeigt Werke aus allen Schaffensphasen zwischen 1927 und 1990, darunter Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde – und Glasfenster! Zu sehen sind charakteristische Abstraktionen der frühen späten vierziger und fünfziger Jahre (wie der „Hummer“), Studien für ein Porträt des Bundeskanzlers Willy Brandt , das Portrait des Bundespräsidenten Walter Scheel, Fastentuch- und Schwingenbilder sowie bedeutende Beispiele seiner Kirchenfenstergstaltungen (wie „Hildegard von Bingen“ und die „Apokalyptischen Reiter“) (Quelle: http://www.kunstmuseum-bayreuth.de/aktuelles/sonderausstellungen/index.html )
Ort: Kunstmuseum Bayreuth, Altes Rathaus, Maximilianstraße 33, 95 444 Bayreuth; Öffnungszeiten: Di-So: 10-17 Uhr
Bis: 16.10. 2011
http://www.kunstmuseum-bayreuth.de/
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MAX PECHSTEIN. EIN EXPRESSIONIST AUS LEIDENSCHAFT |
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Retrospektive
“ Max Pechstein (1881-1955) gehört zu den wichtigsten Pionieren des Expressionismus in Deutschland. Das Kunstmuseum Ahlen präsentiert in einer rund 120 Werke umfassenden Retrospektive einen Überblick über das gesamte künstlerische Schaffen des einstigen Brücke-Künstlers und "Expressionisten aus Leidenschaft"...Eine filmische Dokumentation zu Leben und Werk Max Pechsteins ergänzt die Ausstellung. Der Katalog aus dem Himer-Verlag mit Katalogbeiträgen namhafter Autoren und zahlreichen Abbildungen umfasst 357 Seiten“ (Quelle: http://www.kunstmuseum-ahlen.de/index.php?id=479 ).
Ort: Kunstmuseum Ahlen, Museumsplatz 1 / Weststraße 98, 59 227 Ahlen, Fon: 02382-9183-0, Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 14-18, Do: 14-20 Sa, So und Feiertag: 11-18 Uhr
Bis: 01.November 2011
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LEIDEN UND GRÖßE IM EXIL - |
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Der "Joseph-Roman" und Thomas Mann
“Thomas Mann erzählt in seinem Roman 'Joseph und seine Brüder' auf 2.100 Buchseiten einen biblischen Stoff, der im Alten Testament keine 40 Seiten umfasst. Er arbeitete von 1926 bis 1943 am Manuskript. Sechzehn sorgenvolle, peinigende, unsichere, auch deprimierende Jahre. Thomas Manns publizistischer Kampf gegen die aufkommende NS-Bewegung in den 1920er Jahren kulminierte 1933 in der Emigration der ganzen Familie aus Deutschland. Existenzängste und tiefe Niedergeschlagenheit, Besorgnis um das Schicksal Deutschlands und Europas prägen die ersten Exiljahre in der Schweiz. Der Verrat europäischer Politiker im Münchner Abkommen 1938, das die Tschechoslowakei an Nazi-Deutschland ausliefert, deprimierte in zutiefst.
Auch in den USA, seiner zweiten Exilstation seit 1938, setzte Thomas Mann seinen Kampf gegen Hitler fort. Im amerikanischen Präsident Franklin D. Roosevelt sah er den Retter der Welt vor dem Faschismus. In diesen turbulenten und von vielfältigen publizistischen und politischen Aktivitäten geprägten Jahren blieb die Arbeit am 'Joseph' die Konstante seines täglichen Lebens. Dem Manuskript widmete er die besten Stunden des Tages. Es entstand kein weltentrücktes Werk wie es der biblische Stoff vermuten ließe, sondern ein von den politischen Entwicklungen der Zeit stark beeinflusstes Romanepos.
Die Ausstellung zeigt, wie sehr das alttestamentarische Thema des 'Joseph-Romans' und Thomas Manns politisches Engagement miteinander verwoben sind. Anhand von zahlreichen Buchausgaben und originalen Tonaufnahmen wird die heute vielfach vergessene Rolle als Mahner im Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime durch sein essayistisches und literarisches Werk sichtbar gemacht.“
(Quelle: http://www.projekt2.pilatushaus.de/index.php?id=15#c2 )
Ort: Oberammergau Museum, Dorfstr. 8, 82 487 Oberammergau; Di-So von 10:00 bis 17:00 Uhr
Bis: 6.11. 2011
http://www.projekt2.pilatushaus.de/index.php?id=15#c21
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HELMUT NEWTON: POLAROIDS |
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“Anhand von über 300 Fotografien wird erstmals ein repräsentativer Überblick von Newtons legendären Polaroids gezeigt. Seit den 1970er Jahren hatte er diese Technik intensiv genutzt, insbesondere während der Shootings für seine Modeaufträge. Dahinter stand, wie Newton es selbst einmal in einem Interview nannte, das ungeduldige Verlangen sofort wissen zu wollen, wie die Situation als Bild aussieht. Ein Polaroid entspricht in diesem Zusammenhang einer Ideenskizze und dient zugleich der Überprüfung der konkreten Lichtsituation und Bildkomposition. Aufschlussreich sind Newtons handschriftliche Ergänzungen an den Bildrändern der Polaroids: Kommentare zum jeweiligen Modell, Auftraggeber oder Aufnahmeort. Diese Anmerkungen, die Unschärfen und Gebrauchsspuren finden sich auch auf den Vergrößerungen der Polaroids innerhalb der Ausstellung; sie zeugen von einem pragmatischen Umgang mit den ursprünglichen Arbeitsmaterialien, die inzwischen jedoch einen autonomen Wert besitzen. Insbesondere die eigene, unvergleichliche Ästhetik der Polaroids, die die Farbigkeit und die Kontraste des photographierten Gegenstandes unvorhersehbar verändert, macht die experimentelle Technik auch für den heutigen Betrachterblick interessant. Insofern kommt die Ausstellung einem Blick ins Skizzenbuch eines der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts gleich. Viele der ikonischen Aufnahmen, die bereits zuvor in den Ausstellungsräumen der Helmut Newton Stiftung gezeigt wurden, werden durch die jetzige Ausstellung in ihrer Entstehung präsent.“ (Quelle: http://www.smb.museum/smb/presse/details.php?objID=33940 )
Ort: Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, 10 623 Berlin-Charlottenburg
Bis: 20.11. 2011, Öffnungszeiten: Di.-So.: 10-18 Uhr, D.: 10-22 Uhr
http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?lang=de&objID=31228&p=0
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Mein Herz schlägt wieder |
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Live-Hörspiel des Künstlerkollektivs ARTCORE über den israelischen Maler und Holocaustüberlebenden Shalom Sechvi
Es geht darum, den Staffelstab von denen zu übernehmen, die ihn bald nicht mehr weiter geben können, um die Geschichten zu erzählen, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen und weitererzählt werden müssen: Shalom Sechvi wurde 1928 in Sosnoviec in Polen geboren. Er war von 1939 an in verschiedenen Konzentrationslagern. Er überlebte den Todesmarsch und gelangte, nach englischer Internierung, 1947 nach Palästina, Kibbuz Afikim. Von 1963 bis 1969 studierte er Kunst. 1981 war er Dozent an der Kunstschule Mannheim. Shalom Sechvi , der heute in Ness Ziona, der Partnerstadt Solingens, lebt, hat sich in der Malerei auf die Arbeit mit Schrift und
Buchstaben spezialisiert.
„Mein Herz schlägt wieder“ ist ein Live-Hörspiel, das ein menschliches Schicksal der Anonymität der Millionenzahl an Opfern entreißt und es in ein individuelles und damit identifizierbares Leben im Holocaust transformiert. „Mein Herz schlägt wieder“ bedient sich der Mittel des Theaters. Das Projekt kombiniert Texte, Bilder und Musik. Shalom Sechvis 1978 geschriebene Autobiografie wurde von Beate Esther von Schwarze vom Hebräi- schen ins Deutsche übertragen und von Claudia Gahrke für die Bühne bearbeitet. Sprecher sind: Claudia Gahrke, Mark Weigel und Bodo Primus (Deutscher Hörbuch-preis 2006). Musikalisch eingerahmt wird das Live-Hörspiel von der Akkordeonistin Ruthilde Holzenkamp und dem Komponisten und Flötisten Herbert Mitschke.
Shalom Sechvis Bilder werden parallel zu den Texten und Musiken in Großprojektion gezeigt. Den Kern bilden seine autobiografischen Zeichnungen. Sie werden von Shalom Sechvis Sohn, dem israelischen Bühnenbildner Avi Sechvi, digitalisiert und für die Projektion vorbereitet. - Parallel dazu findet eine Ausstellung von Shalom Sechvis bislang ungezeigten Collagen im Theater Solingen statt. Das Live-Hörspiel wird im Internet übertragen, damit die Menschen in Ness Ziona, vor allem Shalom Sechvi, der nicht mehr reisen kann, an der Veranstaltung teilhaben können.
Karten: www.theater-solingen.de / Tel.: 0212 - 20 48 20
Eine Ausstellung mit den Collagen wird am 1. November 2011, um 18.30 Uhr eröffnet und geht bis zum 27. November 2011. Das Live-Hörspiel hat seine Uraufführung am Montag, dem 14. November 2011, um 19.30 Uhr im Pina-Bausch-Saal des Theaters Solingen, Konrad-Adenauer-Straße 71, 42651 Solingen
Beide Veranstaltungen der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, Wuppertal, finden statt in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Solingen. Unterstützt durch die Botschaft des Staates Israel, die Stadt-Sparkasse Solingen, den Solinger Kunstverein e.V. und den Freundeskreis Solingen Ness-Ziona e.V. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ort: Pina-Bausch-Saal des Theaters Solingen, Konrad-Adenauer-Straße 71, 42651 Solingen
Bis: 27.11. 2011
www.theater-solingen.de
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GEORGE GROSZ »DEUTSCHLAND, EIN WINTERMÄRCHEN« |
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Aquarelle, Zeichnungen, Collagen 1908-1958
“Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf drei bedeutende Bereiche des Schaffens von George Grosz – auf seine Zeichnungen, Aquarelle und Collagen. Die hochkarätige Auswahl von nahezu 80 Werken, darunter bislang noch nie gezeigte oder publizierte Arbeiten, überspannt fünf Jahrzehnte. Als Retrospektive präsentiert sie die eindrucksvolle Vielfalt an Themen vom Beginn seiner künstlerischen Laufbahn bis in die späten Jahre. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit dem politischen Geschehen seiner Zeit, die vehemente Kritik an Bürgertum, Kirche und Militär als den »Stützen der Gesellschaft«, die Faszination für die Metropolen Berlin und New York und die Offenlegung der triebhaften Facetten des Menschen“ (Quelle:
Ort: Max Ernst Museum Brühl des LVR, Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1, 50 321 Brühl, Öffnungszeiten: Di.-So.: 11-18 Uhr, 1. Do. im Monat: 11- 21 Uhr
Bis: 18.12. 2011
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Polowanie na awangard |
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Hunting down Modernism. The Prohibited Arts in the Third Reich
Jagd auf die Moderne.
Verbotene Künste im Dritten Reich
Seit zwei Jahrzehnten steht das International Cultural Centre (ICC) in Krakau im Dialog mit seinen polnischen Nachbarländern. Eine besondere Stellung nimmt hierbei Deutschland ein. Seit vielen Jahren organisiert das ICC mit seinen bundesdeutschen Partnern zahlreiche Projekte, unter denen die Ausstellungsreihe zur deutschen Kunst des 20. Jhdts. eine besondere Position einnimmt. Die Ausstellung “Jagd auf die Moderne“ ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, dem polnischen Publikum die Errungenschaften deutscher Künstler des 20. Jhdts. nahezubringen. Daneben soll auch und vor allem das Schicksal der Kunst in der Zeit des Dritten Reiches vermittelt werden. In Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland und der NRW-Regierung ist die aktuelle Ausstellung entstanden, die ab März 2012 auch in Mülheim zu sehen sein wird.
Ort: International Cultural Centre, Rynek Główny 25, 31-008 Kraków/ Polen
Bis: 29.01. 2012
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RHEINISCHE EXPRESSIONISTEN - HEINRICH CAMPENDONK |
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“Mit Heinrich Campendonk (1889-1957) setzt das Kunstmuseum Bonn seine Ausstellungsreihe der Rheinischen Expressionisten fort. Nach Hans Thuar und Paul Adolf Seehaus wird nun eine Auswahl der Werke Campendonks aus der Sammlung des Kunstmuseums auf einer Wand in den Räumen des Erdgeschosses ausgestellt, begleitet von Informationen zum Leben und Werk.“ (Quelle: http://www.kunstmuseum-bonn.de/ausstellungen/aktuell/info/ex/katharina-grosse-in-seven-days-time-782/ )
Ort: Kunstmuseum Bonn, Museumsmeile, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53 113 Bonn
Bis: 29.02.2012, Öffnungszeiten: Di-So: 11.00-18.00 Uhr, Mi: 11.00-21.00 Uhr
www.kunstmuseum-bonn.de
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CHAGALL |
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“Marc Chagall cultivó durante más de ochenta años un arte inspirado en el amor, los recuerdos, las tradiciones rusas y judías, los acontecimientos históricos o los hitos artísticos de los que fue testigo y en muchas ocasiones protagonista. Esta retrospectiva presenta su evolución artística en orden cronológico, así como los grandes temas que recorren la obra de este artista imprescindible para imaginar el siglo XX.“
“For more than eighty years Marc Chagall cultivated an art practice inspired by love, memories, Russian and Jewish traditions, and the historical or artistic events he witnessed and in which he often played a part. This retrospective traces his artistic development chronologically and examines the main themes that pervade the work of this artist, who is essential in envisioning the twentieth century.“ (source: http://www.museothyssen.org/microsites/exposiciones/2012/chagall/index.html )
Ort: Museo Thyssen-Bornemisza, Paseo del Prado, 8, E-28014 Madrid Fundación Caja Madrid, Sala de las Alhajas, Plaza de San Martín, 1, E-28013 Madrid
Bis: 20.05. 2012
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MALERPOET UND GROSZ-SCHÜLER - ULRICH BECHER ALS ZEICHNER UND MALER. |
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“Erste Berliner Ausstellung mit Bildern von Ulrich Becher, dem einzigen Malerschüler von George Grosz in Berlin, wo 1932 auch sein literarischer Erstling "Männer machen Fehler" erschien. Breiter bekannt wurde er mit seinem im amerikanischen Exil zusammen mit Peter Preses geschriebenen Theaterstück "Der Bockerer", welches nach seiner Rückkehr aus dem Exil in Wien zu einem großen Erfolg wurde“. (Quelle: http://www.rotes-antiquariat.de/?action=news)
Ort: Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch, Knesebeckstr. 13/ 14, 10 623 Berlin-Charlottenburg
Bis: 23. Mai 2012
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JAGD AUF DIE MODERNE. |
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Verbotene Künste im Dritten Reich
“Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 begann ein neues, unrühmliches und schmerzliches Kapitel der deutschen Geschichte. Bis 1945 wurden Menschen wie Freiwild gejagt, vertrieben und ermordet. Unter ihnen sind bekannte und heute zu Unrecht vergessene Künstlerinnen und Künstler aller Sparten zu finden, die aufgrund ihrer modernen Ausdrucksformen, ethnischen Herkunft oder politischen Gesinnung nicht dem ästhetischen und ideologischen Bild der Nationalsozialisten entsprachen.
Die einzigartige interdisziplinäre Ausstellung Jagd auf die Moderne. Verbotene Künste im Dritten Reich ist ein Partnerprojekt zwischen dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), dem International Cultural Center, Krakau (ICC) und dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr. Sie nähert sich Kunstschaffenden, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt und deren Werke als „entartete Kunst“ diffamiert wurden. Unter ihnen finden sich Namen wie Emil Nolde, Otto Freundlich , Rudolf Belling , Anna Seghers und Lion Feuchtwanger sowie heute unbekanntere Künstler wie Carl Rabus , Valentin Nagel , Julius Graumann und Irmgard Keun . Mit der Thematisierung der dramatischen Situation polnischer Künstler während der Okkupationszeit wird die Ausstellung um einen bedeutenden Aspekt bereichert.
Ort: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr in der Alten Post, Synagogenplatz 1, 45 468 Mülheim an der Ruhr.
Bis: 28.05. 2012
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OTTO PANKOK – AUF DIE WAHRHEIT LOSGEHEN |
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“ Pankoks zweite für ihn bedeutende Ausstellung findet 1919 in der Kunsthalle Düsseldorf statt: „Kunstausstellung der Kriegsteilnehmer“. Im „Jungen Rheinland“ lernt Pankok die Künstler Christian Rohlfs, Heinrich Nauen und Theo Champion kennen, zudem den Galeristen Alfred Flechtheim und den Direktor des Barmer Kunstvereins Dr. Richart Reiche, der bereits die Sonderbundausstellungen in Köln und Düsseldorf mitorganisiert hatte und als einer der richtungsweisenden Förderer der Avantgarde der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts gilt. Auch der spätere Freund Georg Meistermanns, Ewald Mataré, mit dem Pankok Bilder tauscht, gehört zu diesem Kreis. Theo Champion versteckte Jahre später Bilder Pankoks vor den Nazis.
Pankok trifft in Düsseldorf Conrad Felixmüller, Anton Räderscheidt, Franz Seiwert und Heinrich Hoerle, in der Galerie von Johanna Ey Max Ernst. Zudem lernt er Otto Dix kennen, der gerade an seinem Bild „Der Schützengraben“ arbeitet, einem Fanal gegen den Militarismus. Wie im „Aktivistenbund“ begleiten ihn hier auch seine Freunde Karl Schwesig und Gerd Wollheim .
1931 reist Otto Pankok nach Südfrankreich. Dort begegnet er erstmals Sinti und Roma, die ihn faszinieren. Zurück in Düsseldorf trifft er im „Heinefeld“ ebenfalls auf eine Gruppe von Sinti. Pankok freundet sich mit ihnen an und schafft eine Reihe von Bildern, die er ein halbes Jahr später in der Kunsthalle Düsseldorf ausstellt. Zu diesen Bildern gehört die einfühlsame Lithografie eines Sinti-Mädchens „Hoto II“, das 1937 den Nationalsozialisten in München dazu dient, den Besuchern eine Vorstellung von „Entarteter Kunst“ zu vermitteln.
Im Jahr 1933, dem Jahr, in dem das „Reichskulturkammergesetz“ die Voraussetzungen schafft, um die Künstlervereinigungen aufzulösen, trifft Pankok auf dem Monte Veritá, dem Anwesen Eduard Freiherr von der Heydts, auf Else Lasker-Schüler , die laut Gottfried Benn „bedeutendste deutsche Lyrikerin“. Er hatte sie als mit ausstellende Künstlerin in Düsseldorf kennengelernt.
Zudem beginnt er die Arbeit an seinem „Passions“-Zyklus, und sein bereits von den Nationalsozialisten gefolterter Freund Karl Schwesig wird sein Modell für den „Christus“. Unter dem Bild findet sich das Bibelzitat „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“, das natürlich als direkte Anspielung auf die Ereignisse nach der „Machtergreifung“ gemeint ist. Insgesamt entstehen 60 großformatige Kohlezeichnungen. Modelle sind befreundete Sinti, Roma und Juden.
Die Veröffentlichung der „Passion“ hat Konsequenzen: Die von den Schergen gefundenen Exemplare werden vernichtet. Pankok wird observiert, er erhält Ausstellungsverbot. Schließlich muss er sich verstecken. Es entstehen die Zyklen „Pogrom“ und „Ausgelöscht“. Ab 1937 werden über 50 Werke Otto Pankoks in deutschen Museen beschlagnahmt und später vernichtet.
Wie bei keinem anderen deutschen Künstler spiegelt sich in Pankoks Werk der nationalsozialistische Völkermord an den genannten Minderheiten wider. Durch seine Verbundenheit mit den Düsseldorfer Sinti wurde Otto Pankok zum künstlerischen Chronisten der an ihnen begangenen Verbrechen.
Otto Pankok gilt durch seine Ausstellungsbeteiligungen, den langjährigen Austausch mit den bedeutendsten Künstlern des Expressionismus und durch die Rezeption seiner Werke einerseits als einer der herausragenden deutschen Künstler der Weimarer Republik. Andererseits ist er einer der Vorläufer der Kunst einer neuen Generation, die gerade in Zeiten der Unterdrückung zu einer zunehmenden Hineinnahme der Lebensumstände in die Bildthemen findet, anprangert, aufklärt, widersteht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Otto Pankok durch Lehre und Werk einer der Künstler, die die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit an die nächste Generation weitergeben. 1950 entsteht sein Bild „Christus zerbricht das Gewehr“, ein Vermächtnis. Mit seiner Wirkungsgeschichte gehört Otto Pankok sicher zu den bedeutenden deutschen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Kaum ist die Kunstgeschichte jemals so ernsthaft und die Kunst so folgenreich gewesen“ ( Quelle: http://www.museum-baden.de/ )
Ort: Kunstmuseum Solingen, Wuppertaler Str. 160, 42 653 Solingen-Gräfrath
Bis: 03. Juni 2012
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DER STURM – ZENTRUM DER AVANTGARDE |
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“Mit der Eröffnung der Galerie „Der Sturm“ schlug Herwarth Walden 1912 ein neues Kapitel in der faszinierenden Geschichte der modernen Kunst auf. Bis 1928 war der „Sturm“ das Zentrum der Avantgarde und eine der wichtigsten Galerien Deutschlands. Hier waren die prominentesten Künstlergruppierungen zu Hause: der „Blaue Reiter“, die Futuristen, die Kubisten und die neuen konstruktivistischen Bestrebungen.
Die Galerie „Der Sturm“ war nicht nur ein Ort mit hochkarätiger zeitgenössischer Kunst, sie war auch ein Ort der Kunstvermittlung und eine Experimentierbühne. Sie veranstaltete Dichterlesungen und Abende mit neuer Musik, und Herwarth Walden gab bereits seit 1910 die Zeitschrift „Der Sturm“ heraus, die das zentrale Diskussionsforum für alle Ideen und Strömungen der modernen Kunst, Musik und Dichtung war.
Die bekanntesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts präsentierten sich im „Sturm“: Kokoschka , Kandinsky , Macke, Marc, Delaunay, Chagall , sowie Schlemmer, Baumeister, Moholy-Nagy , die Dichter Alfred Döblin , Theodor Däubler und August Stramm und die Komponisten Schönberg , Schreyer und Walden selbst. Im „Sturm“ entstand aus der gelebten Kunst ein epochales Gesamtwerk, das auf ganz Europa ausstrahlte. Die Zeitschrift „Der Sturm“ und die Galerie waren nicht nur das geistige Zentrum Berlins, sie waren für rund 20 Jahre die künstlerische Mitte Europas.
Wurzeln hatte „Der Sturm“ aber auch in Wuppertal und im Rheinland, denn Herwarth Walden war in erster Ehe mit der in (Wuppertal-) Elberfeld gebürtigen Else Lasker-Schüler verheiratet, die als Dichterin und Zeichnerin eine expressio nistische Ausnahmeerscheinung war. Im Rheinland war die avantgardistische Kunst bereits präsent, so auch im Barmer Kunstverein unter der Leitung von Richart Reiche. Daneben pflegten Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden einen engen Kontakt zum „Blauen Reiter“ und zu dem rebellischen Wiener Kreis um Karl Kraus, Adolf Loos und Oskar Kokoschka.
Die bislang nur bruchstückhaft erschlossene Geschichte des „Sturm“ erforscht jetzt die große Ausstellung des Von der Heydt-Museums und stellt sie im Frühjahr 2012, exakt 100 Jahre nach der Gründung der „Sturm“-Galerie, zum ersten Mal in so großem Umfang vor. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mehr als 30 Kunstwissenschaftler haben vielfältige Aspekte des „Sturm“ intensiv beleuchtet und erforscht, die in einem umfangreichen Katalog zu einer spannenden Lektüre versammelt sind.
Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke aus den großen Museen der Welt, aus der Berlinischen Galerie in Berlin, dem Kunstmuseum Bern, dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, aus der National Gallery in Washington usw. Neben den neuen Erkenntnissen zur Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts, verspricht die Ausstellung mit ihren bedeutenden Werken ein Fest für die Augen zu werden!“ (Quelle: http://www.der-sturm-ausstellung.de)
Ort: Von der Heydt-Museum, Turmhof 8, 42 103 Wuppertal, Fon: 0202/563-6231
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Öffnungszeiten: DI + MI 11-18 Uhr/ DO + FR 11-20 Uhr/ SA + SO 10-18 Uhr
MO geschlossen
Bis: 10. Juni 2012
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DIE BAUHÄUSLERIN BENITA KOCH-OTTE. |
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Textilgestaltung und Freie Kunst 1920 – 1933
“Die
von der Klassik Stiftung Weimar in Kooperation mit dem Bauhaus-Archiv
Berlin veranstaltete Ausstellung wird mit rund 80 Leihgaben aus den
Beständen des Hochschularchivs der Burg Giebichenstein Kunsthochschule
Halle unterstützt (…) Benita Koch-Otte gehört zu den bedeutendsten
Textilgestalterinnen am Bauhaus. Sie schuf den berühmten Teppich für ein
Kinderzimmer, den Walter Gropius neben anderen Spitzenstücken aus ihrer
Hand 1925 für die Staatlichen Kunstsammlungen zu Weimar auswählte. Von
ihr stammt auch der große Knüpfteppich für das Direktorenzimmer des
Bauhauses in Weimar (…) Die Ausstellung umfasst rund 200 Exponate,
darunter mehr als 70 Handzeichnungen und Entwürfe aus ihrem Nachlass;
zudem Textilien und Webproben sowie Musteralben, die erstmals öffentlich
präsentiert und publiziert werden. Zudem werden Originalfotos von
Textilien und Raumgestaltungen, aufgenommen von Hans Finsler und
Heinrich Koch, gezeigt. Diese Exponate werden ergänzt durch die Bestände
der beteiligten Institutionen Klassik Stiftung Weimar/Bauhaus-Museum
und Bauhaus-Archiv Berlin sowie Leihgaben aus dem Grassimuseum Leipzig,
der Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt und den
Kunstsammlungen Chemnitz. Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
entsandte aus ihrer Sammlung einen Teppich, eine Kinderdecke,
Dekorationsstoffe, Möbel, Musteralben, Webproben und Fotos (…)
Vom 20. Juni bis 27. August 2012 wird die Ausstellung im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin zu sehen sein (Quelle: http://www.burg-halle.de/hochschule/information/presse/pressemitteilung/a/weimar-zeigt-eine-ausstel-lung-von-benita-koch-otte.html).
Ort: Neues Museum Weimar, Weimarplatz 5, 99 423 Weimar.
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 18 Uhr
www.klassik-stiftung.de
Bis: 10.06. 2012
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HELMUT NEWTON |
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Mit seinem breitgefächerten Schaffen von der Mode-, Werbe-, Porträt- und Naturfotografie bis zu Montagen und experimentell-surrealen Bildgeschichten gehört der deutsch-amerikanische Fotograf Helmut Newton zu den herausragenden, aber auch umstrittensten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Aufsehen erregte er vor allem mit seinen Aktaufnahmen von unterkühlter Erotik. Präsentiert werden im Pariser Grand Palais seit dem 24. März ca. 200 Fotos aus der 'Helmut-Newton Stiftung' in Berlin (Quellen: www.exil-archiv.de und http://www.grandpalais.fr/grandformat/ exposition/helmut-newton/)
Ort: Grand Palais, Galerie sud-est, 3 Avenue du Général Eisenhower, F-75 008 Paris
Bis: 17.06. 2012
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JUDEN 45/90. Von da und dort - Überlebende aus Osteuropa |
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“Die Ausstellungsreihe Juden 45/90 beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa beginnen und in München und seinem Umland ihre Fortsetzung finden. Der erste Teil widmet sich der Geschichte der Displaced Personen (DPs) in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ausgerechnet Deutschland wurde bis zum Ende der 40er Jahre zu einer vorübergehenden Heimat für zehntausende jüdische Schoa-Überlebende und Flüchtlinge aus Osteuropa. In der bisher umfangreichsten Ausstellung zum Alltagsleben, zur Geschichte und zur Kultur der jüdischen Displaced Persons richtet sich das Augenmerk besonders auf die individuellen Schicksale und Lebenswelten der DPs, deren Flucht- und Migrationsgeschichten lange Zeit im Schatten der Schoa standen (…) In der zweiten Ausstellungsebene wird der Besucher in das DP-Lager Föhrenwald, in der heutigen Siedlung Waldram bei Wolfratshausen geführt, das von 1945-1957 existierte und damit länger als sämtliche anderen DP-Lager in Deutschland. Zwischen den Silhouetten der charakteristischen Föhrenwalder Siedlungshäuser eröffnen sich Einblicke in verschiedene Aspekte des Lagerlebens und in die Geschichten einzelner Familien“ (Quelle: http://www.juedisches-museum-muenchen.de/ )
Ort: Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, 80 331 München
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag: 10-18 Uhr
Bis: 17.06. 2012
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FLUCHT UND EXIL: |
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“Ohne zu zögern…“ Varian Fry: Berlin-Marseille-New York
“Haymatloz“ Exil in der Türkei 1933-1945
“Die beiden Wanderausstellungen des Berliner Vereins Aktives Museum befassen sich mit der deutschsprachigen Emigration, mit der Fluchthilfe ins Ausland und den Bedingungen des Exils während der Zeit des Nationalsozialismus.
Die Ausstellung „Ohne zu zögern …“ erinnert an die Rettungsaktion aus Südfrankreich der Jahre 1940/42, der über 1 800 Flüchtlinge, darunter viele prominente Intellektuelle und Künstler, ihr Leben verdanken. Sie dokumentiert die Arbeit der Retter und die Stationen der Emigranten von Berlin über Paris, Marseille, die Pyrenäen bis nach New York. Konzipiert wurde sie zum 100. Geburtstag des amerikanischen Journalisten Varian Fry (1907 – 1967), der diese Fluchthilfe auf französischem Boden initiiert und mit einem dichten, illegalen Netzwerk von Fluchthelfern betrieben hat.
Die Ausstellung „Haymatloz“ erinnert an die Türkei als ein wichtiges, wenn auch nicht typisches Exilland von verfolgten deutschen Wissenschaftlern, technischen Experten, Politikern und Künstlern. Rund tausend Flüchtlinge fanden dort Zuflucht, wo sie an der Reformepoche des Landes mitwirkten. Die Ausstellung erzählt sehr unterschiedliche Lebensgeschichten und erläutert die historischen Hintergründe des Exils in der Türkei“ (Quelle: http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-334/962_read-25252/ )
Ort: Stadtmuseum Erlangen, Martin-Luther-Platz 9, 91054 Erlangen Zentrum
Öffnungszeiten: Di., Mi.: 9-17 Uhr/ Do.: 9-20 Uhr/ Fr.: 9-17 Uhr/ Sa., So.+ Feiertage: 11-17 Uhr. Führungen sonntags ab 15. April um 11 Uhr
Bis: 29.07. 2012
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VERSTUMMTE STIMMEN. |
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Die Bayreuther Festspiele und die "Juden" 1876 bis 1945
Die Ausstellung “behandelt drei bisher nie untersuchte Themen: den Missbrauch der Festspiele als Mittel der politischen Mobilisierung, die lange vor 1933 praktizierte Ausgrenzung "jüdischer" Künstler und die Schicksale derjenigen, die in Bayreuth auftraten und dann zu Opfern des NS-Regime geworden sind. Dieser Teil wird auf dem Festspielhügel als Freiluftinstallation zu sehen sein. Ein anderer Teil der Ausstellung wird im Rathaus präsentiert und erinnert anhand von 44 Biographien und ausgewählten Tonbeispiele an das Schicksal der damaligen Stars der deutschen Opernszene, die wegen ihrer "jüdischen Herkunft" 1933 vertrieben oder ermordet wurden. Die Ausstellung wurde von dem Historiker Hannes Heer, dem Musikpublizisten Jürgen Kesting und dem aus Bayreuth stammenden Gestalter Peter Schmidt 2006 in Hamburg erstmals präsentiert und danach mit jeweils lokalem Bezug an den Staatsopern in Berlin, Stuttgart, Darmstadt und Dresden gezeigt. “ (Quelle: http://www.verstummtestimmen.de/vs/index.php/ausstellung.html )
Ort: Festspielgelände Bayreuth, Ausstellungshalle Neues Rathaus, Luitpoldplatz; Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr
Bis: 14.10. 2012
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MARCEL BREUER – DESIGN UND ARCHITEKTUR |
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' Marcel Breuer (1902–1981) gehört als Designer und Architekt zu den weg-weisenden Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Der gebürtige Ungar wurde 1925 Jungmeister am Bauhaus und leitete drei Jahre lang die Möbelwerkstatt. Im Alter von nur 23 Jahren gelang ihm die Erfindung des Stahlrohrmöbels, die als sein revolutionärster Beitrag zur Designgeschichte gilt. Aber Breuer war auch Architekt mit einem stilbildenden Werk. Die Stiftung Bauhaus Dessau zeigt in Kooperation mit dem Vitra Design Museum eine Retrospektive, in der die zwei Seiten des Marcel Breuer erstmals gleichberechtigt beleuchtet werden. Sein Interesse an Konstruktionen und Materialien und sein Gespür für die ihnen innewohnenden gestalterischen Möglichkeiten werden dabei als wichtigste Klammer zwischen beiden Schaffensbereichen verstanden'(Quelle: http://www.bauhaus-dessau.de/index.php?aktuell&newsdetail=20120202-248_marcel-breuer-design-und-architektur ).
Ort: Bauhausgebäude, Bauhausgebäude, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau
Bis: 31.10. 2012
http://breuer.syr.edu/
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MODERNE AM PRANGER |
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Die NS-Aktion „Entartete Kunst” vor 75 Jahren - Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider
“Die Kunsthalle Jesuitenkirche nimmt den 75. Jahrestag der Feme-Ausstellung „Entartete Kunst“ in München (Eröffnung: 19. Juli 1937) zum Anlass, eine Auswahl von ca. 150 Kunstwerken aus der Sammlung Gerhard Schneider zu zeigen.
Die Werke aus dieser Spezialsammlung zur verfemten Kunst und die hinter diesen stehenden Künstlerschicksale erinnern heute eindringlich an die von Intoleranz und Verfolgung geprägte Kunstpolitik der Nationalsozialisten – sie stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der zentralen Münchener Diffamierungsschau in den Hofgarten-Arkaden sowie mit weiteren Feme-Ausstellungen der Jahre 1933 bis 1941.
Bei groß angelegten „Säuberungen” in den Museen beschlagnahmten die Nationalsozialisten über 20.000 Kunstwerke von ca. 1.600 Künstlern und Künstlerinnen. Auf der Münchener Ausstellung wurden über 120 von ihnen mit über 700 Exponaten an den öffentlichen Pranger gestellt. Diese Zahl verrät bereits, dass es bei der Aktion nicht allein um bereits bekannte Namen ging: vielmehr war dem Regime an der Diffamierung fast zweier ganzer Künstlergenerationen gelegen.
Diskriminierende, polemisch-aggressive Wandbeschriftungen appellierten an schon vorhandene Aversionen gegen die Moderne und schürten unter dem NS-Schlagwort der „jüdisch-bolschewistische Entartung” zugleich antisemitische und anti-kommunistische Vorurteile.
In der Ausstellung können 68 der in München verfemten Künstler mit ihren vor 1937 entstandenen Werken vorgestellt werden. Darüber hinaus sind in der Sammlung etwa 400 der rund 1.600 von den beiden Beschlagnahmeaktionen 1937 betroffenen Künstler mit beispielhaften Werken vertreten. Auf Basis dieses Bestandes und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse kann ein weit reichender Überblick über die national-sozialistische Diffamierungskampagne gewonnen werden.
Die Präsentation „Moderne am Pranger” wird vor allem anhand herausragender druckgrafischer Arbeiten dem durch die NS-Aktion verursachten ungeheuren menschlichen und kulturellen Verlust Rechnung tragen“ (Quelle: http://webmuseen.de/moderne-am-pranger-aschaffenburg.html ).
Ort: Kunsthalle Jesuitenkirche, Pfaffengasse 2663739 Aschaffenburg; Öffnungszeiten: Di 14-20 Uhr, Mi-So 10-17 Uhr
Bis: 11.11. 2012
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KUNST IN DER KATASTROPHE |
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“Mit der Ausstellung stellen das Zentrum für verfolgte Künste im Kunstmuseum Solingen und das Museum Montanelli Prag ihre langjährige Zusammenarbeit vor. Die Werke verschiedener Künstler sensibilisieren für die Situation politisch und kulturell Verfolgter, fordern demokratische Grundwerte ein und rufen zur Toleranz gegenüber Andersdenkenden auf. Die beiden Institutionen konzipieren gemeinsam Ausstellungen, zeigen wechselseitig ihre Sammlungen und leben eine europäische Partnerschaft.
Ort: Halle und Westgraben des Paul-Löbe-Hauses, Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1, in Berlin-Mitte
Ab 31.01. bis 05.03. 2013. Montag bis Donnerstag 11 Uhr und 14 Uhr, Freitag 11h.
Hinweis: Die Ausstellung ist nach den Zutrittsregelungen des Deutschen Bundestages nur nach vorheriger Anmeldung zu besichtigen. Telefon: + 49 (0)30 227-38883. E-Mail:
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21. KURT WEILL FEST - NEW YORK, NEW YORK! |
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“New York – die Stadt der Träume, die Heimat des Broadway, der „Melting Pot“ der USA und der Zufluchtsort tausender Emigranten im 20. Jahrhundert. Hier liefen viele der Innovationen der sich rasant entwickelnden Massenmedien, die gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen, und natürlich die neuen, vielfältigen Ausdrucksweisen in Kunst und Musik zusammen und ließen einen einzigartigen Stilpluralismus entstehen, an dem auch die vor den Nationalsozialisten aus Deutschland und Europa geflohenen Künstler und Kulturschaffenden ihren Anteil hatten. Einen Neuanfang suchte auch der in Dessau geborene Komponist Kurt Weill: Als er 1935 zusammen mit Lotte Lenya die Überfahrt von Frankreich aus in die USA wagte, war zwar der unmittelbare Anlass die geplante Produktion von „Weg der Verheißung“, aber es war ein grundsätzlicher Aufbruch in das Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“...Am Broadway war Kurt Weill ein Star und feierte bis zu seinem Tod 1950 größte Erfolge. Werke wie „Lady in the Dark“ oder „One Touch of Venus“ entstanden für die New Yorker Musikmeile und prägten unter anderem die Blütezeit der amerikanischen Bühnen.
Mehr als 50 Veranstaltungen, von klassischen Konzerten über Jazz bis zu Filmen, szenischen Produktionen und einer Ausstellung bieten an 17 Spielstätten in Dessau, Bitterfeld und Wittenberg ein facettenreiches Programm: Das Galakonzert zur Festspiel-Eröffnung mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und Preisträgern des Lotte Lenya Competition leitet der Weill-Spezialist und diesjährige „Artist in Residence“ James Holmes. In insgesamt sechs Programmen, unter anderem dem Broadway-Abend „A little night music“ – einem gemeinsamen Projekt mit Ute Gfrerer, der „In-Residence“-Künstlerin des letzten Jahres – wird der hervorragende Dirigent, Pianist und Arrangeur zu erleben sein. Mit ihm und in Kooperation mit der Kurt Weill Foundation for Music in New York erfolgt mit „Down in the Valley“ die Realisierung einer der erfolgreichsten Volksopern von Weill. Auf der Bühne werden dabei erneut Preisträger des Lotte Lenya Competition stehen, getragen durch Musiker der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Weitere Höhepunkte des Festivals sind u.a. „Metropolis“ mit dem Ensemble Modern, Auftritte von Nils Landgren, Julia Hülsmann, dem MDR-Sinfonieorchester und der Staatsoperette Dresden. Spielorte sind u.a. das Bauhaus Dessau und das Anhaltische Theater Dessau.“
(Quelle: http://www.kurt-weill.de/download/presse/Pressemappe_KWF2013.pdf )
Ort: Hauptspielstätte ist das Anhaltische Theater Dessau, Friedensplatz 1, 06844 Dessau-Roßlau, Fon: 0340-25 11 0.
Bis: 10.03.2013
http://www.kurt-weill.de/pages_d/kwf_2_3_0_0.html
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NEUE BILDER ZU ELSE LASKER-SCHÜLER UND PAUL CELAN |
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“Die Galerie Janzen, Düsseldorf, zeigt ab dem 17. Februar neue Bilder zu Else Lasker-Schüler und Paul Celan von Marlis Glaser. Seit vielen Jahren setzt sich die Künstlerin mit Symbolen jüdischer Feiertage und Bäumen als Metaphern auseinander. Ein weiterer und ergänzender Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet der bildkünstlerische Bezug zur Lyrik Else Lasker-Schülers.
Diese Arbeiten verbinden sich mit der Bilder-Serie "Bäume aus Jerusalem" und den Bildzitaten mittelalterlicher Bibelhandschriften zu einer Einheit in Glasers Werk. Sie zeigt in großen Formaten eine entschieden abstrakte Malerei, die aber durchaus Landschaften oder Gegenstände evoziert. Schnell mit dem Pinsel gemalte offene Flächen stoßen in hellen, leuchtenden Tönungen aufeinander und erzeugen starke Raumwirkungen. Pinselbreite Linien, die die Flächen umfangen oder autonom werden, verdeutlichen das Wechselspiel von expressiver Öffnung und formaler Ordnung. Die kleineren Formate sind gegenständlicher und voller symbolischer Zuordnungen.
Marlis Glaser gehört zu den bekanntesten Künstlerinnen im süddeutschen Raum. 1952 in Baltringen bei Biberach geboren, studierte sie Kunst und Kunsterziehung an der Hochschule für Gestaltung, Bremen, sowie an der Kunstakademie Hamburg. Seit 1985 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig. Zahlreiche Ausstellungen und Arbeitsaufenthalte im In- und Ausland vergrößern seither ihre Bekanntheit und Anerkennung. Sie ist bei der Vernissage ihrer Ausstellung "O, Deine süßen Augen" in Wuppertal anwesend. Zur Einführung spricht der Vorsitzende der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, Hajo Jahn. Die Schau ist bis zum 16.März zu sehen.“ (Quelle: Remscheider Generalanzeiger v. 9.2. 2013)
Ort: Galerie Janzen, Bastionstr. 5, Düsseldorf, Vernissage am Sonntag, 17. Februar, 14 bis 17 Uhr; Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag 14 bis 18Uhr, Samstag 12 bis 15 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0202-61 27 58 50.
Bis: 16.03. 2013
Weitere Informationen unter:
http://www.janzen-galerie.de/
http://www.janzen-galerie.de/03kuenstler/glaser_marlis/glaser_marlis.htm
http://www.malerei-keramik.de/
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ITTEN -KLEE. KOSMOS FARBE |
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“Das Kunstmuseum Bern zeigt die künstlerische Auseinandersetzung von Johannes Itten und Paul Klee mit dem Thema der Farbe. Dabei werden Aspekte herausgearbeitet wie Farbe und Esoterik, Farbaura, Farbharmonie, Farbe und Abstraktion, Farbe und Natur und Teilung der Farbe.
Johannes Itten und Paul Klee sind in der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts mit bedeutenden Farbenlehren hervorgetreten. Beide sind geprägt von der Vorstellung, dass die Ordnung der Farben als in sich geschlossener Kosmos gesetzmäßig strukturiert ist. Neue Quellen zeigen, dass sich beide Künstler auf gemeinsame, geistesgeschichtliche Quellen bezogen haben und gegenseitig anregten. Beide haben ihre Überlegungen zur Farbe in jahrzehntelanger Reflexion und Arbeit entwickelt und umfassend in ihren künstlerischen Werken berücksichtigt.“ (Quelle:
Ort: Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12, CH-3000 Bern 7 (Karte anzeigen) Fon: +41 31 328 09 44/ Fax: +41 31 328 09 55/
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Di.: 10h - 21h, Mi. bis So.: 10h - 17h, Montag: geschlossen
Bis: 01.04. 2013.
Eine Ausstellung des Kunstmuseums Bern und des Martin-Gropius-Baus Berlin.
Die Ausstellung ist vom 25. April - 29. Juli 2013 im Martin-Gropius-Bau Berlin zu sehen.
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CONRAD FELIXMÜLLER. |
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LETZE ZUFLUCHT MEXIKO. |
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Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939
“Anhand von 25 ausgewählten Biografien, neun Thementafeln und zwei Medienstationen erzählt die Ausstellung von der Rettungsaktion des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques (1892-1995), vom Leben der Berliner Exilanten im fernen Mexiko und von ihrer Rückkehr in das zerstörte Nachkriegsdeutschland. Als Konsul in Marseille versorgte Bosques von 1940 bis 1942 unter dramatischen Umständen zahlreiche deutsche und österreichische Flüchtlinge, die nach dem Vormarsch deutscher Truppen im Süden Frankreichs festsaßen, mit Visa, Unterkünften und Schiffspassagen. Zu ihnen gehörten viele Schriftsteller, Musiker und Künstler, unter ihnen Alexander Abusch, Hanns Eisler, Ludwig Renn, Anna Seghers, Steffie Spira, Jeanne und Kurt Stern, Bodo Uhse und Paul Westheim, deren Nachlässe im Archiv der Akademie der Künste überliefert sind. Ihre Erfahrungen im mexikanischen Exil werden in der Ausstellung dokumentiert. Bei ihrer Rückkehr nach Berlin liefen die „Mexikaner“ in der DDR Gefahr, als „Westemigranten“ denunziert und verfolgt zu werden. Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation.
Eine Ausstellung des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. in Kooperation mit der Akademie der Künste, dem Iberoamerikanischen Institut – Preußischer Kulturbesitz und dem Instituto de Investigaciones Interculturales Germano-Mexicanas A.C.“
Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin, Brücke und Passage täglich 10-22 Uhr, Eintritt frei
Bis: 14.04. 2013
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DESTINATION SCHANGHAI. |
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Die Jüdische Gemeinde in Schanghai 1936 - 1949“Von 1936 bis 1941 kamen fast 20.000 deutsche und österreichische Juden, darunter auch Juden aus Chemnitz, die das von den Nazis besetzte Europa verlassen wollten, nach Schanghai (China), dem buchstäblich letzten Ort, für den man kein Visum brauchte. Die Flüchtlinge waren schlecht auf die dortigen Bedingungen vorbereitet, die sie in der geschäftigen Hafenmetropole mit ihren sechseinhalb Millionen Einwohnern vorfanden: die Taifun-Saison war heiß und feucht, die Winter dagegen eiskalt. Das Klima und die katastrophalen hygienischen Verhältnisse begünstigten zahlreiche ansteckende Krankheiten, die sich in den beengten Quartieren rasch ausbreiteten, vor allem, nachdem die japanische Besatzungsarmee 1943 den Stadtteil Hongkou zum „ausgewiesenen Bezirk“, zum Ghetto erklärt hatten. Mit der Einführung von Passierscheinen zum Verlassen des Ghettos waren die jüdischen Flüchtlinge vom Wohlwollen der japanischen Verwaltung abhängig, und die Chancen, außerhalb des Ghettos genug Geld zum Leben zu verdienen, wurden noch geringer. Diesen Bedingungen zum Trotz erwiesen sich die deutschen und österreichischen Flüchtlinge als erstaunlich aktiv. Sie betätigten sich als Unternehmer, sie gründeten Synagogen, Hilfsprogramme, Schulen und zahlreiche kulturelle Einrichtungen. Konzerte, Tanz, Theateraufführungen, Kunstausstellungen und Lesungen boten somit Ablenkung vom alltäglichen, oft mühseligen Leben. Zudem informierten Zeitungen und Zeitschriften die deutschsprachigen Flüchtlinge über internationale und lokale Ereignisse. Bis 1950 hatten die meisten Juden dann Schanghai verlassen. Das ehemalige Ghetto aber ist bis heute ein „ausgewiesener Bezirk“ geblieben: als historisches Viertel und Museum.“
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Leo Baeck Institute, New York und
wurde von Renata Stein kuratiert.
(Quelle:http://kunstsammlungen-chemnitz.justexpertise.de/library/upload/file/ KUSA/KuC_Presse_Schanghai_PM.pdf )
Ort: Kunstsammlungen Chemnitz – Museum am Theaterplatz, Theaterplatz 1, 09111 Chemitz; Öffnungszeiten: : Dienstag-Sonntag, Feiertag: 11-18 Uhr; Eintritt: 6,-- EUR/ 4,-- EUR
Bis: 14.04. 2013
http://kunstsammlungen-chemnitz.justexpertise.de/
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