Betteln ist eine sehr unangenehme Sache, betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine)
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Home
"Wer
weiß heute noch, dass Elisabeth
Bergner, Billy
Wilder, Max Reinhardt oder Peter
Lorre vor der Nazidiktatur geflohen waren? Wer später geboren
wird, erinnert sich nicht mehr, er wird erinnert" Hajo
Jahn, Journalist, Gründer und Vorsitzender der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft,
Wuppertal
Willkommen auf Exil-Archiv.de
WORK IN PROGRESS
Die
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
nimmt Ihre BEITRÄGE und ANREGUNGEN gerne entgegen!
Dieses virtuelle "Zentrum der verfolgten Künste" wird nie fertig werden können, es ist eine unendliche Geschichte. Zwar sind die prominenten Exilanten erforscht. Aber Tausende von Dichtern, Journalisten, Musikern, Malern, Fotografen und Filmemachern, Architekten, Natur- und Geisteswissenschaftlern und sogar Sportlern, die Gegner und Opfer von Diktaturen waren, sind vergessen.
Denn es bleibt die Frage, ob die einzigartigen Verbrechen der Nazis und die angeblich kommode DDR-Diktatur die Gründe für die Selbstlähmung vieler Deutscher sind. Und wenn ja, warum lässt sich nicht daraus im Umkehrschluß im 21. Jahrhundert Optimismus aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts vorleben? Durch jene mutigen und widerständigen Persönlichkeiten, auf die wir stolz sein können, weil sie die Besten waren.
Dabei ist die Bezeichnung "Exil-Archiv" ein wenig unscharf: Hervorgegangen ist dieses Internetprojekt aus dem pädagogischen Portal "Exil-Club" - initiiert von der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, realisiert mit "Schulen ans Netz" - und aus einem Stiftungsaufruf mit dem PEN-Zentrum deutschsprachiger Schriftsteller im Ausland, dem sogenannten "Exil-PEN".
Virtuelles
Zentrum der verfolgten Künste zur Förderung demokratischer Kultur
Ziel
der Else-Lasker-Schüler-Stiftung ist die Gründung eines realen
Zentrums der Verfolgten Künste. Dieses soll ausgebaut werden als
Informations- und Dokumentationsplattform zu den Themen Zensur, Verbieten
und Verbrennen von Büchern, Verfolgung und Emigration von Schriftstellern,
Bildenden Künstlern und anderen Intellektuellen in Vergangenheit
und Gegenwart.
Das
Zentrum der Verfolgten Künste versteht sich als Ort der Kommunikation,
in dem Menschen einander begegnen und sich austauschen können.
Als
ein solcher Ort der Begegnung bietet das Zentrum gleichermassen Raum für
historische und politische Bildung, Erinnerungsarbeit mit Zeitzeugen und
(interaktive) Recherche im visuellen Archiv.
Gemeinsames
Ziel aller Aktivitäten des Zentrums der Verfolgten Künste ist
die Förderung einer demokratischer Kultur, die zur Herausbildung
von Toleranz und Respekt vor Andersdenkenden führt. Die Arbeit des
Zentrums ist ein aktiver Beitrag gegen Menschenrechtsverletzungen, Rassismus,
Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit.
Wie
lange das Zentrum der Verfolgten Künste eine Vision bleibt, ist (noch)
ungewiss. Die Realisierung hängt u.a. von finanziellen Imponderabilien
ab. Doch damit die Vision nicht bloße Utopie bleibt, also eine Idee
ohne Ort, soll sie im weltweiten Netz ihren "Ort" haben: Die
Website www.exil-archiv.de wird zum virtuellen Platzhalter des realen
Zentrums der Verfolgten Künste ausgebaut und mit ihm künftig
vernetzt.
Als solche kann sie bereits jetzt wesentliche der oben skizzierten Aufgaben
des realen Zentrums der Verfolgten Künste erfüllen. In welchem
quantitativen und qualitativen Umfang, hängt nicht zuletzt auch von
der finanziellen Ausstattung des Projektes ab. Grundsätzlich wünschenswert
und auch möglich ist die Wahrnehmung folgender Aufgaben:
www.exil-archiv.de
ist Kommunikations- und Informationsplattform zu den Themen Zensur, Verbrennen
und Verbieten von Büchern, Verfolgung und Emigration von Schriftstellern,
Künstlern und anderen Intellektuellen. Die Website fungiert als Online-Magazin,
das in wissenschaftlichen, literarischen (Essay, Gedicht, Erzählung,
Tagebuch, Roman) und journalistischen Formaten über historische Hintergründe
und Zusammenhänge sowie über aktuelle Fälle von Zensur
und Verfolgung von Intellektuellen berichtet. In diesem Sinne kann www.exil-archiv.de
sukzessive als virtuelle Plattform für Dokumentation, Bildung, Publizistik
und Forschung ausgebaut werden.
So
sollen u.a. auf www.exil-archiv.de publiziert werden:
Porträts
und Werkauszüge von Schriftstellern/ Bildenden Künstlern/
Musikern, Liedermachern, Schauspielern, Filmemachern, Natur- und Geisteswissenschaftlern,
Journalisten u.a., die in der Ausübung ihres Berufes gehindert
wurden bzw. werden.
Berichte
von aktuell Betroffenen
Interviews
mit, Werkauszüge von und Erinnerungen an Exilierte nach Geburts-
und Todesdaten. Wichtige historische Einschnitte wie "Machtergreifung"
und "Bücherverbrennung"
Als
Hintergrundinformation Berichte und Reportagen über Länder,
in denen Meinungsfreiheit und Menschenrechte verletzt werden
www.exil-archiv.de
bietet die Möglichkeit pädagogischer Vermittlung und versteht
sich als Beitrag zur Erinnerungsarbeit für Toleranz und Menschenwürde.
Jugendliche sollen "interaktiv" an der Gestaltung der Website
beteiligt und zu Ko-Autoren werden. Sie erkennen so strukturelle Zusammenhänge
von Gewalt, Rassismus, und Ausländerfeindlichkeit in Vergangenheit
und Gegenwart. Ein spezielles Angebot für die Schulen mit Materialien
und Unterrichtseinheiten findet man bereits unter www.exil-club.de.
Das Exil-Archiv steht auch als virtuelles Forum Exil-Forschern offen.
Auf der Website können wissenschaftliche Ergebnisse der Exil-Forschung
publiziert werden, um sie einer größeren Öffentlichkeit
zur Verfügung zu stellen. In Vorbereitung einer wissenschaftlichen
Begleitung des Zentrums der Verfolgten Künste sammelt und bindet
www.exil-archiv.de bereits vorliegende Ergebnisse der Exilforschung im
Internet.
www.exil-archiv.de ist Erkundungs- und Experimentierfeld des realen Zentrums.
So können sich die Inhalte und damit auch die Navigationsstruktur
der Seite an der Konzeption des realen Zentrums (vergl.: Hajo Jahn, Hrsg.
"Gewissen gegen Gewalt", S. 39ff) orientieren. Es sollten Wort-
und Bilddatenbanken als ein virtuelles Archiv der Verfolgung angelegt
werden als Beitrag zur Erziehung und Bildung durch Kunst und Kultur.
Hierzu
gehört u.a.:
Dokumentation
der Bilder-Sammlung Dr. Schneider (Werke deutscher Expressionisten
"Verfemt, vergessen, wiederentdeckt")
Biografien
und Werkauszüge von verfolgten, exilierten oder ermordeten Intellektuellen
Sammlung
Jürgen Serke
www.exil-archiv.de
informiert ausserdem über:
Aktivitäten
der Else-Lasker-Schüler-Stiftung sowie assoziierter Institutionen
(z.B. Ausstellungen des Museums Baden/ Solingen)