VERSTUMMTE STIMMEN. Drucken

Die Bayreuther Festspiele und die "Juden" 1876 bis 1945

Die Ausstellung “behandelt drei bisher nie untersuchte Themen: den Missbrauch der Festspiele als Mittel der politischen Mobilisierung, die lange vor 1933 praktizierte Ausgrenzung "jüdischer" Künstler und die Schicksale derjenigen, die in Bayreuth auftraten und dann zu Opfern des NS-Regime geworden sind. Dieser Teil wird auf dem Festspielhügel als Freiluftinstallation zu sehen sein. Ein anderer Teil der Ausstellung wird im Rathaus präsentiert und erinnert anhand von 44 Biographien und ausgewählten Tonbeispiele an das Schicksal der damaligen Stars der deutschen Opernszene, die wegen ihrer "jüdischen Herkunft" 1933 vertrieben oder ermordet wurden. Die Ausstellung wurde von dem Historiker Hannes Heer, dem Musikpublizisten Jürgen Kesting und dem aus Bayreuth stammenden Gestalter Peter Schmidt 2006 in Hamburg erstmals präsentiert und danach mit jeweils lokalem Bezug an den Staatsopern in Berlin, Stuttgart, Darmstadt und Dresden gezeigt. “ (Quelle: http://www.verstummtestimmen.de/vs/index.php/ausstellung.html

 

Ort:  Festspielgelände Bayreuth Ausstellungshalle Neues Rathaus, Luitpoldplatz; Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr

Bis: 14.10. 2012

http://www.hannesheer.de/ausstellungen/verstummte-stimmen/