FEININGER & MARCKS: TRADITION AUS DEM BAUHAUS Drucken
Mit 132 Exponaten – Gemälden, Skulpturen, Aquarellen, Holzschnitten und Zeichnungen – spürt die Ausstellung den vielfältigen Parallelen in den OEuvres von zwei großen Klassikern der Moderne nach.

Den Maler Lyonel Feininger (1871–1956) und den Bildhauer Gerhard Marcks (1889– 1981) verband eine langjährige Freundschaft und beide erwiesen sich als kritische Beobachter des jeweils anderen künstlerischen Schaffens. In der Gegenüberstellung von Malerei, Plastik und Grafik verdeutlicht die Schau ihre gemeinsame Vernetzung in der Kunstentwicklung vom deutschen Spätexpressionismus bis hin zu den Abstraktionstendenzen der 1950er Jahre.

Die Ausstellung setzt ihren Fokus zunächst auf die gemeinsame Zeit am Bauhaus in Weimar, wo sie als Formmeister von Druckerei und Töpferei tätig waren. 1925 trennten sich ihre Wege. Marcks ging an die Burg Giebichenstein in Halle, Feininger zog mit dem Bauhaus nach Dessau. Feiningers Besuche während seiner Arbeit am Hallezyklus 1929 bis 1931 sowie beider Aufenthalte in Berlin seit 1932/33 boten Anknüpfungs- punkte. Für beide wurde die Ostsee seit der Mitte der 1920er Jahre zu einem künstlerisch inspirierenden Rückzugsraum (Quelle: Gerhard-Marcks-Haus).

Ort: Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208, 28 195 Bremen
Bis: 25.04.2011
http://www.marcks.de/halle.aspx?id=745