DER BERLINER SKULPTURENFUND. “ENTARTETE KUNST“ IM BOMBENSCHUTT Drucken
Bei Grabungen im historischen Zentrum Berlins haben Archäologen des Landes  Berlin elf Skulpturen gefunden, die 1937 im Zuge der nationalsozialistischen Aktion “Entartete Kunst“ in deutschen Museen beschlagnahmt worden sind. Es handelt sich um Bronzen von Edwin Scharff , Otto Baum, Marg Moll, Gustav Heinrich Wolff, Naum Slutzky und Karl Knappe sowie Teile von Keramikarbeiten von Otto Freundlich und Emy Roeder. Die Objekte sind seit dem 9. November 2010 in einer Ausstellung im Griechischen Hof des Neuen Museums, Museumsinsel Berlin, zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint eine begleitende Publikation mit der Beschreibung der Fundumstände sowie mit Angaben zu den Künstlern und den Werken: Der Berliner Skulpturenfund. “Entartete Kunst“ im Bombenschutt Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Matthias Wemhoff. Schnell und Steiner, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7954-2463-3


Ort: Museumsinsel Berlin - Museum für Vor- und Frühgeschichte – Neues Museum, Bodestr. 1-3, 10 178 Berlin
Bis: auf weiteres
http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?lang=de&objID=30402&typeID=10