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Veranstaltungen

NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

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Veranstaltungsarchiv 2012
MODERNE AM PRANGER چاپ فرستادن به ایمیل
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Die NS-Aktion „Entartete Kunst” vor 75 Jahren - Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider

 “Die Kunsthalle Jesuitenkirche nimmt den 75. Jahrestag der Feme-Ausstellung „Entartete Kunst“ in München (Eröffnung: 19. Juli 1937) zum Anlass, eine Auswahl von ca. 150 Kunstwerken aus der Sammlung Gerhard Schneider zu zeigen.

Die Werke aus dieser Spezialsammlung zur verfemten Kunst und die hinter diesen stehenden Künstlerschicksale erinnern heute eindringlich an die von Intoleranz und Verfolgung geprägte Kunstpolitik der Nationalsozialisten – sie stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der zentralen Münchener Diffamierungsschau in den Hofgarten-Arkaden sowie mit weiteren Feme-Ausstellungen der Jahre 1933 bis 1941.

Bei groß angelegten „Säuberungen” in den Museen beschlagnahmten die Nationalsozialisten über 20.000 Kunstwerke von ca. 1.600 Künstlern und Künstlerinnen. Auf der Münchener Ausstellung wurden über 120 von ihnen mit über 700 Exponaten an den öffentlichen Pranger gestellt. Diese Zahl verrät bereits, dass es bei der Aktion nicht allein um bereits bekannte Namen ging: vielmehr war dem Regime an der Diffamierung fast zweier ganzer Künstlergenerationen gelegen. 

Diskriminierende, polemisch-aggressive Wandbeschriftungen appellierten an schon vorhandene Aversionen gegen die Moderne und schürten unter dem NS-Schlagwort der „jüdisch-bolschewistische Entartung” zugleich antisemitische und anti-kommunistische Vorurteile. 

In der Ausstellung können 68 der in München verfemten Künstler mit ihren vor 1937 entstandenen Werken vorgestellt werden. Darüber hinaus sind in der Sammlung etwa 400 der rund 1.600 von den beiden Beschlagnahmeaktionen 1937 betroffenen Künstler mit beispielhaften Werken vertreten. Auf Basis dieses Bestandes und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse kann ein weit reichender Überblick über die national-sozialistische Diffamierungskampagne gewonnen werden. Die Präsentation „Moderne am Pranger” wird vor allem anhand herausragender druckgrafischer Arbeiten dem durch die NS-Aktion verursachten ungeheuren menschlichen und kulturellen Verlust Rechnung tragen“ (Quelle: http://webmuseen.de/moderne-am-pranger-aschaffenburg.html). 

 

Ort: Kunsthalle Jesuitenkirche, Pfaffengasse 26, 63739 Aschaffenburg; Öffnungszeiten: Di 14-20 Uhr, Mi-So 10-17 Uhr

Bis: 11.11. 2012

http://webmuseen.de/kunsthalle-jesuitenkirche-aschaffenburg.html

 
MARCEL BREUER – DESIGN UND ARCHITEKTUR چاپ فرستادن به ایمیل
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Marcel Breuer (1902–1981) gehört als Designer und Architekt zu den weg-weisenden Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Der gebürtige Ungar wurde 1925 Jungmeister am Bauhaus und leitete drei Jahre lang die Möbelwerkstatt. Im Alter von nur 23 Jahren gelang ihm die Erfindung des Stahlrohrmöbels, die als sein revolutionärster Beitrag zur Designgeschichte gilt. Aber Breuer war auch Architekt mit einem stilbildenden Werk. Die Stiftung Bauhaus Dessau zeigt in Kooperation mit dem Vitra Design Museum eine Retrospektive, in der die zwei Seiten des Marcel Breuer erstmals gleichberechtigt beleuchtet werden. Sein Interesse an Konstruktionen und Materialien und sein Gespür für die ihnen innewohnenden gestalterischen Möglichkeiten werden dabei als wichtigste Klammer zwischen beiden Schaffensbereichen verstanden“ (Quelle: http://www.bauhaus-dessau.de/index.php?aktuell&newsdetail=20120202-248_marcel-breuer-design-und-architektur).  

 

Ort: Bauhausgebäude, Bauhausgebäude, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau

Bis: 31.10. 2012

http://breuer.syr.edu/

 
VERSTUMMTE STIMMEN. چاپ فرستادن به ایمیل
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Die Bayreuther Festspiele und die "Juden" 1876 bis 1945

Die Ausstellung “behandelt drei bisher nie untersuchte Themen: den Missbrauch der Festspiele als Mittel der politischen Mobilisierung, die lange vor 1933 praktizierte Ausgrenzung "jüdischer" Künstler und die Schicksale derjenigen, die in Bayreuth auftraten und dann zu Opfern des NS-Regime geworden sind. Dieser Teil wird auf dem Festspielhügel als Freiluftinstallation zu sehen sein. Ein anderer Teil der Ausstellung wird im Rathaus präsentiert und erinnert anhand von 44 Biographien und ausgewählten Tonbeispiele an das Schicksal der damaligen Stars der deutschen Opernszene, die wegen ihrer "jüdischen Herkunft" 1933 vertrieben oder ermordet wurden. Die Ausstellung wurde von dem Historiker Hannes Heer, dem Musikpublizisten Jürgen Kesting und dem aus Bayreuth stammenden Gestalter Peter Schmidt 2006 in Hamburg erstmals präsentiert und danach mit jeweils lokalem Bezug an den Staatsopern in Berlin, Stuttgart, Darmstadt und Dresden gezeigt. “ (Quelle: http://www.verstummtestimmen.de/vs/index.php/ausstellung.html

 

Ort:  Festspielgelände Bayreuth Ausstellungshalle Neues Rathaus, Luitpoldplatz; Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr

Bis: 14.10. 2012

http://www.hannesheer.de/ausstellungen/verstummte-stimmen/

 
FLUCHT UND EXIL: چاپ فرستادن به ایمیل
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“Ohne zu zögern…“ Varian Fry: Berlin-Marseille-New York

“Haymatloz“ Exil in der Türkei 1933-1945

“Die beiden Wanderausstellungen des Berliner Vereins Aktives Museum befassen sich mit der deutschsprachigen Emigration, mit der Fluchthilfe ins Ausland und den Bedingungen des Exils während der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Ausstellung „Ohne zu zögern …“ erinnert an die Rettungsaktion aus Südfrankreich der Jahre 1940/42, der über 1 800 Flüchtlinge, darunter viele prominente Intellektuelle und Künstler, ihr Leben verdanken. Sie dokumentiert die Arbeit der Retter und die Stationen der Emigranten von Berlin über Paris, Marseille, die Pyrenäen bis nach New York. Konzipiert wurde sie zum 100. Geburtstag des amerikanischen Journalisten Varian Fry (1907 – 1967), der diese Fluchthilfe auf französischem Boden initiiert und mit einem dichten, illegalen Netzwerk von Fluchthelfern betrieben hat.

Die Ausstellung „Haymatloz“ erinnert an die Türkei als ein wichtiges, wenn auch nicht typisches Exilland von verfolgten deutschen Wissenschaftlern, technischen Experten, Politikern und Künstlern. Rund tausend Flüchtlinge fanden dort Zuflucht, wo sie an der Reformepoche des Landes mitwirkten. Die Ausstellung erzählt sehr unterschiedliche Lebensgeschichten und erläutert die historischen Hintergründe des Exils in der Türkei“ (Quelle: http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-334/962_read-25252/)



Ort: Stadtmuseum Erlangen, Martin-Luther-Platz 9, 91054 Erlangen Zentrum
Öffnungszeiten: Di., Mi.: 9-17 Uhr/ Do.: 9-20 Uhr/ Fr.: 9-17 Uhr/ Sa., So.+ Feiertage: 11-17 Uhr. Führungen sonntags ab 15. April um 11 Uhr
Bis: 29.07. 2012

 
HELMUT NEWTON چاپ فرستادن به ایمیل
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Mit seinem breitgefächerten Schaffen von der Mode-, Werbe-, Porträt- und Naturfotografie bis zu Montagen und experimentell-surrealen Bildgeschichten gehört der deutsch-amerikanische Fotograf Helmut Newton zu den herausragenden, aber auch umstrittensten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Aufsehen erregte er vor allem mit seinen Aktaufnahmen von unterkühlter Erotik. Präsentiert werden im Pariser Grand Palais  seit dem 24. März ca. 200 Fotos aus der 'Helmut-Newton Stiftung' in Berlin (Quellen: www.exil-archiv.de und http://www.grandpalais.fr/grandformat/ exposition/helmut-newton/)


Ort: Grand Palais, Galerie sud-est, 3 Avenue du Général Eisenhower, F-75 008 Paris
Bis: 17.06. 2012
 
JUDEN 45/90. Von da und dort - Überlebende aus Osteuropa چاپ فرستادن به ایمیل
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“Die Ausstellungsreihe Juden 45/90 beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa beginnen und in München und seinem Umland ihre Fortsetzung finden. Der erste Teil widmet sich der Geschichte der Displaced Personen (DPs) in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ausgerechnet Deutschland wurde bis zum Ende der 40er Jahre zu einer vorübergehenden Heimat für zehntausende jüdische Schoa-Überlebende und Flüchtlinge aus Osteuropa. In der bisher umfangreichsten Ausstellung zum Alltagsleben, zur Geschichte und zur Kultur der jüdischen Displaced Persons richtet sich das Augenmerk besonders auf die individuellen Schicksale und Lebenswelten der DPs, deren Flucht- und Migrationsgeschichten lange Zeit im Schatten der Schoa standen (…) In der zweiten Ausstellungsebene wird der Besucher in das DP-Lager Föhrenwald, in der heutigen Siedlung Waldram bei Wolfratshausen geführt, das von 1945-1957 existierte und damit länger als sämtliche anderen DP-Lager in Deutschland. Zwischen den Silhouetten der charakteristischen Föhrenwalder Siedlungshäuser eröffnen sich Einblicke in verschiedene Aspekte des Lagerlebens und in die Geschichten einzelner Familien“ (Quelle: http://www.juedisches-museum-muenchen.de/)


Ort: Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, 80 331 München
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag: 10-18 Uhr
Bis: 17.06. 2012
 
DER STURM – ZENTRUM DER AVANTGARDE چاپ فرستادن به ایمیل
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“Mit der Eröffnung der Galerie „Der Sturm“ schlug Herwarth Walden 1912 ein neues Kapitel in der faszinierenden Geschichte der modernen Kunst auf. Bis 1928 war der „Sturm“ das Zentrum der Avantgarde und eine der wichtigsten Galerien Deutschlands. Hier waren die prominentesten Künstlergruppierungen zu Hause: der „Blaue Reiter“, die Futuristen, die Kubisten und die neuen konstruktivistischen Bestrebungen.

Die Galerie „Der Sturm“ war nicht nur ein Ort mit hochkarätiger zeitgenössischer Kunst, sie war auch ein Ort der Kunstvermittlung und eine Experimentierbühne. Sie veranstaltete Dichterlesungen und Abende mit neuer Musik, und Herwarth Walden gab bereits seit 1910 die Zeitschrift „Der Sturm“ heraus, die das zentrale Diskussionsforum für alle Ideen und Strömungen der modernen Kunst, Musik und Dichtung war.

Die bekanntesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts präsentierten sich im „Sturm“: KokoschkaKandinsky , Macke, Marc, Delaunay, Chagall , sowie Schlemmer, Baumeister, Moholy-Nagy , die Dichter Alfred Döblin , Theodor Däubler und August Stramm und die Komponisten Schönberg , Schreyer und Walden selbst. Im „Sturm“ entstand aus der gelebten Kunst ein epochales Gesamtwerk, das auf ganz Europa ausstrahlte. Die Zeitschrift „Der Sturm“ und die Galerie waren nicht nur das geistige Zentrum Berlins, sie waren für rund 20 Jahre die künstlerische Mitte Europas.

Wurzeln hatte „Der Sturm“ aber auch in Wuppertal und im Rheinland, denn Herwarth Walden war in erster Ehe mit der in (Wuppertal-) Elberfeld gebürtigen Else Lasker-Schüler verheiratet, die als Dichterin und Zeichnerin eine expressio nistische Ausnahmeerscheinung war. Im Rheinland war die avantgardistische Kunst bereits präsent, so auch im Barmer Kunstverein unter der Leitung von Richart Reiche. Daneben pflegten Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden einen engen Kontakt zum „Blauen Reiter“ und zu dem rebellischen Wiener Kreis um Karl Kraus, Adolf Loos und Oskar Kokoschka.

Die bislang nur bruchstückhaft erschlossene Geschichte des „Sturm“ erforscht jetzt die große Ausstellung des Von der Heydt-Museums und stellt sie im Frühjahr 2012, exakt 100 Jahre nach der Gründung der „Sturm“-Galerie, zum ersten Mal in so großem Umfang vor. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mehr als 30 Kunstwissenschaftler haben vielfältige Aspekte des „Sturm“ intensiv beleuchtet und erforscht, die in einem umfangreichen Katalog zu einer spannenden Lektüre versammelt sind.

Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke aus den großen Museen der Welt, aus der Berlinischen Galerie in Berlin, dem Kunstmuseum Bern, dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, aus der National Gallery in Washington usw. Neben den neuen Erkenntnissen zur Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts, verspricht die Ausstellung mit ihren bedeutenden Werken ein Fest für die Augen zu werden!“ (Quelle: http://www.der-sturm-ausstellung.de)


Ort: Von der Heydt-Museum, Turmhof 8, 42 103 Wuppertal, Fon: 0202/563-6231
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Öffnungszeiten: DI + MI   11-18 Uhr/ DO + FR   11-20 Uhr/ SA + SO   10-18 Uhr
MO   geschlossen
Bis: 10. Juni 2012

 
DIE BAUHÄUSLERIN BENITA KOCH-OTTE. چاپ فرستادن به ایمیل
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Textilgestaltung und Freie Kunst 1920 – 1933

“Die von der Klassik Stiftung Weimar in Kooperation mit dem Bauhaus-Archiv Berlin veranstaltete Ausstellung wird mit rund 80 Leihgaben aus den Beständen des Hochschularchivs der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterstützt (…) Benita Koch-Otte gehört zu den bedeutendsten Textilgestalterinnen am Bauhaus. Sie schuf den berühmten Teppich für ein Kinderzimmer, den Walter Gropius neben anderen Spitzenstücken aus ihrer Hand 1925 für die Staatlichen Kunstsammlungen zu Weimar auswählte. Von ihr stammt auch der große Knüpfteppich für das Direktorenzimmer des Bauhauses in Weimar (…) Die Ausstellung umfasst rund 200 Exponate, darunter mehr als 70 Handzeichnungen und Entwürfe aus ihrem Nachlass; zudem Textilien und Webproben sowie Musteralben, die erstmals öffentlich präsentiert und publiziert werden. Zudem werden Originalfotos von Textilien und Raumgestaltungen, aufgenommen von Hans Finsler und Heinrich Koch, gezeigt. Diese Exponate werden ergänzt durch die Bestände der beteiligten Institutionen Klassik Stiftung Weimar/Bauhaus-Museum und Bauhaus-Archiv Berlin sowie Leihgaben aus dem Grassimuseum Leipzig, der Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt und den Kunstsammlungen Chemnitz. Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entsandte aus ihrer Sammlung einen Teppich, eine Kinderdecke, Dekorationsstoffe, Möbel, Musteralben, Webproben und Fotos (…)
Vom 20. Juni bis 27. August 2012 wird die Ausstellung im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin zu sehen sein (Quelle: http://www.burg-halle.de/hochschule/information/presse/pressemitteilung/a/weimar-zeigt-eine-ausstel-lung-von-benita-koch-otte.html).


Ort: Neues Museum Weimar, Weimarplatz 5, 99 423 Weimar.
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 18 Uhr
www.klassik-stiftung.de
Bis: 10.06. 2012
 
OTTO PANKOK – AUF DIE WAHRHEIT LOSGEHEN چاپ فرستادن به ایمیل
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Pankoks zweite für ihn bedeutende Ausstellung findet 1919 in der Kunsthalle Düsseldorf statt: „Kunstausstellung der Kriegsteilnehmer“. Im „Jungen Rheinland“ lernt Pankok die Künstler Christian Rohlfs, Heinrich Nauen und Theo Champion kennen, zudem den Galeristen Alfred Flechtheim und den Direktor des Barmer Kunstvereins Dr. Richart Reiche, der bereits die Sonderbundausstellungen in Köln und Düsseldorf mitorganisiert hatte und als einer der richtungsweisenden Förderer der Avantgarde der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts gilt. Auch der spätere Freund Georg Meistermanns, Ewald Mataré, mit dem Pankok Bilder tauscht, gehört zu diesem Kreis. Theo Champion versteckte Jahre später Bilder Pankoks vor den Nazis.

Pankok trifft in Düsseldorf Conrad Felixmüller, Anton Räderscheidt, Franz Seiwert und Heinrich Hoerle, in der Galerie von Johanna Ey Max Ernst. Zudem lernt er Otto Dix kennen, der gerade an seinem Bild „Der Schützengraben“ arbeitet, einem Fanal gegen den Militarismus. Wie im „Aktivistenbund“ begleiten ihn hier auch seine Freunde Karl Schwesig und Gerd Wollheim .

1931 reist Otto Pankok nach Südfrankreich. Dort begegnet er erstmals Sinti und Roma, die ihn faszinieren. Zurück in Düsseldorf trifft er im „Heinefeld“ ebenfalls auf eine Gruppe von Sinti. Pankok freundet sich mit ihnen an und schafft eine Reihe von Bildern, die er ein halbes Jahr später in der Kunsthalle Düsseldorf ausstellt. Zu diesen Bildern gehört die einfühlsame Lithografie eines Sinti-Mädchens „Hoto II“, das 1937 den Nationalsozialisten in München dazu dient, den Besuchern eine Vorstellung von „Entarteter Kunst“ zu vermitteln.

Im Jahr 1933, dem Jahr, in dem das „Reichskulturkammergesetz“ die Voraussetzungen schafft, um die Künstlervereinigungen aufzulösen, trifft Pankok auf dem Monte Veritá, dem Anwesen Eduard Freiherr von der Heydts, auf Else Lasker-Schüler , die laut Gottfried Benn „bedeutendste deutsche Lyrikerin“. Er hatte sie als mit ausstellende Künstlerin in Düsseldorf kennengelernt.

Zudem beginnt er die Arbeit an seinem „Passions“-Zyklus, und sein bereits von den Nationalsozialisten gefolterter Freund Karl Schwesig wird sein Modell für den „Christus“. Unter dem Bild findet sich das Bibelzitat „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“, das natürlich als direkte Anspielung auf die Ereignisse nach der „Machtergreifung“ gemeint ist. Insgesamt entstehen 60 großformatige Kohlezeichnungen. Modelle sind befreundete Sinti, Roma und Juden.

Die Veröffentlichung der „Passion“ hat Konsequenzen: Die von den Schergen gefundenen Exemplare werden vernichtet. Pankok wird observiert, er erhält Ausstellungsverbot. Schließlich muss er sich verstecken. Es entstehen die Zyklen „Pogrom“ und „Ausgelöscht“. Ab 1937 werden über 50 Werke Otto Pankoks in deutschen Museen beschlagnahmt und später vernichtet.

Wie bei keinem anderen deutschen Künstler spiegelt sich in Pankoks Werk der nationalsozialistische Völkermord an den genannten Minderheiten wider. Durch seine Verbundenheit mit den Düsseldorfer Sinti wurde Otto Pankok zum künstlerischen Chronisten der an ihnen begangenen Verbrechen.

Otto Pankok gilt durch seine Ausstellungsbeteiligungen, den langjährigen Austausch mit den bedeutendsten Künstlern des Expressionismus und durch die Rezeption seiner Werke einerseits als einer der herausragenden deutschen Künstler der Weimarer Republik. Andererseits ist er einer der Vorläufer der Kunst einer neuen Generation, die gerade in Zeiten der Unterdrückung zu einer zunehmenden Hineinnahme der Lebensumstände in die Bildthemen findet, anprangert, aufklärt, widersteht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Otto Pankok durch Lehre und Werk einer der Künstler, die die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit an die nächste Generation weitergeben. 1950 entsteht sein Bild „Christus zerbricht das Gewehr“, ein Vermächtnis. Mit seiner Wirkungsgeschichte gehört Otto Pankok sicher zu den bedeutenden deutschen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Kaum ist die Kunstgeschichte jemals so ernsthaft und die Kunst so folgenreich gewesen“ (Quelle: http://www.museum-baden.de/ )

 

Ort: Kunstmuseum Solingen, Wuppertaler Str. 160, 42 653 Solingen-Gräfrath

Bis: 03. Juni 2012

 
JAGD AUF DIE MODERNE. چاپ فرستادن به ایمیل
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Verbotene Künste im Dritten Reich

“Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 begann ein neues, unrühmliches und schmerzliches Kapitel der deutschen Geschichte. Bis 1945 wurden Menschen wie Freiwild gejagt, vertrieben und ermordet. Unter ihnen sind bekannte und heute zu Unrecht vergessene Künstlerinnen und Künstler aller Sparten zu finden, die aufgrund ihrer modernen Ausdrucksformen, ethnischen Herkunft oder politischen Gesinnung nicht dem ästhetischen und ideologischen Bild der Nationalsozialisten entsprachen.

Die einzigartige interdisziplinäre Ausstellung Jagd auf die Moderne. Verbotene Künste im Dritten Reich ist ein Partnerprojekt zwischen dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), dem International Cultural Center, Krakau (ICC) und dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr. Sie nähert sich Kunstschaffenden, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt und deren Werke als „entartete Kunst“ diffamiert wurden. Unter ihnen finden sich Namen wie Emil Nolde, Otto FreundlichRudolf BellingAnna Seghers und Lion Feuchtwanger sowie heute unbekanntere Künstler wie Carl RabusValentin Nagel , Julius Graumann und Irmgard Keun . Mit der Thematisierung der dramatischen Situation polnischer Künstler während der Okkupationszeit wird die Ausstellung um einen bedeutenden Aspekt bereichert.

Präsentiert werden unter anderem Werke von Karol Hiller, Jankiel Adler , Władysław Strzemiński, Katarzyna Kobro, Jan Rubczak und Bruno Schulz, die im Fokus der Verfemung durch die faschistische „Kulturpolitik“ standen“. (Quelle: http://www.muelheim-ruhr.de/cms/ausstellungen_aktuell.html )

 

Ort: Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr in der Alten Post, Synagogenplatz 1, 45 468 Mülheim an der Ruhr.

Bis: 28.05. 2012

 
MALERPOET UND GROSZ-SCHÜLER - ULRICH BECHER ALS ZEICHNER UND MALER. چاپ فرستادن به ایمیل
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“Erste Berliner Ausstellung mit Bildern von Ulrich Becher, dem einzigen Malerschüler von George Grosz in Berlin, wo 1932 auch sein literarischer Erstling "Männer machen Fehler" erschien. Breiter bekannt wurde er mit seinem im amerikanischen Exil zusammen mit Peter Preses geschriebenen Theaterstück "Der Bockerer", welches nach seiner Rückkehr aus dem Exil in Wien zu einem großen Erfolg wurde“. (Quelle: http://www.rotes-antiquariat.de/?action=news


Ort:  Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch, Knesebeckstr. 13/ 14, 10 623 Berlin-Charlottenburg 
Bis:  23. Mai 2012
 
CHAGALL چاپ فرستادن به ایمیل
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“Marc Chagall cultivó durante más de ochenta años un arte inspirado en el amor, los recuerdos, las tradiciones rusas y judías, los acontecimientos históricos o los hitos artísticos de los que fue testigo y en muchas ocasiones protagonista. Esta retrospectiva presenta su evolución artística en orden cronológico, así como los grandes temas que recorren la obra de este artista imprescindible para imaginar el siglo XX.“

“For more than eighty years Marc Chagall cultivated an art practice inspired by love, memories, Russian and Jewish traditions, and the historical or artistic events he witnessed and in which he often played a part. This retrospective traces his artistic development chronologically and examines the main themes that pervade the work of this artist, who is essential in envisioning the twentieth century.“ (source: http://www.museothyssen.org/microsites/exposiciones/2012/chagall/index.html)



Ort: Museo Thyssen-Bornemisza, Paseo del Prado, 8, E-28014 Madrid Fundación Caja Madrid, Sala de las Alhajas, Plaza de San Martín, 1, E-28013 Madrid
Bis: 20.05. 2012

 
RHEINISCHE EXPRESSIONISTEN - HEINRICH CAMPENDONK چاپ فرستادن به ایمیل
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“Mit Heinrich Campendonk (1889-1957) setzt das Kunstmuseum Bonn seine Ausstellungsreihe der Rheinischen Expressionisten fort. Nach Hans Thuar und Paul Adolf Seehaus wird nun eine Auswahl der Werke Campendonks aus der Sammlung des Kunstmuseums auf einer Wand in den Räumen des Erdgeschosses ausgestellt, begleitet von Informationen zum Leben und Werk.“ (Quelle: http://www.kunstmuseum-bonn.de/ausstellungen/aktuell/info/ex/katharina-grosse-in-seven-days-time-782/ )

Ort: Kunstmuseum Bonn, Museumsmeile, Friedrich-Ebert-Allee 2, 53 113 Bonn
Bis: 29.02.2012, Öffnungszeiten: Di-So: 11.00-18.00 Uhr, Mi: 11.00-21.00 Uhr
www.kunstmuseum-bonn.de
 
Polowanie na awangardę. Zakazana sztuka w Trzeciej Rzeszy چاپ فرستادن به ایمیل
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Hunting down Modernism. The Prohibited Arts in the Third Reich

Jagd auf die Moderne.


Verbotene Künste im Dritten Reich Seit zwei Jahrzehnten steht das International Cultural Centre (ICC) in Krakau im Dialog mit seinen polnischen Nachbarländern. Eine besondere Stellung nimmt hierbei Deutschland ein. Seit vielen Jahren organisiert das ICC mit seinen bundesdeutschen Partnern zahlreiche Projekte, unter denen die Ausstellungsreihe zur deutschen Kunst des 20. Jhdts. eine besondere Position einnimmt. Die Ausstellung "Jagd auf die Moderne" ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, dem polnischen Publikum die Errungenschaften deutscher Künstler des 20. Jhdts. nahezubringen. Daneben soll auch und vor allem das Schicksal der Kunst in der Zeit des Dritten Reiches vermittelt werden. In Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland und der NRW-Regierung ist die aktuelle Ausstellung entstanden, die ab März 2012 auch in Mülheim zu sehen sein wird.

 

Ort: International Cultural Centre, Rynek Główny 25, 31-008 Kraków/ Polen

Bis: 29.01. 2012

http://www.mck.krakow.pl/news/the-new-exhibition-in-the-icc-gallery