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Betteln ist eine sehr unangenehme Sache,  betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine)

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Veranstaltungen

NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

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Veranstaltungsarchiv 2010
"ERNST WALSKEN & WARTEN AUF DIE FREIHEIT" הדפסה דוא
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Ernst Walsken wird als Sohn eines Messerreiders geboren. Er lernt auf Druck seines Vaters die Handwerke Reider und Anstreicher. Schon auf der Fachschule beginnt er zu malen und zu zeichnen. Auf Anregung seines Freundes August Preuße, einem Meisterschüler von Paul Klee, bewirbt er sich 1932 an der Kunstakademie Düsseldorf und wird immatrikuliert. Dort studiert er unter anderem bei Prof. Heinrich Nauen und bei Prof. Schnurr, bis zu seiner Relegation, die aus politischen Gründen nach dem Sommersemester 1934 erfolgt. Er gehört einer selbstständigen Widerstandsgruppe im Rhein-Ruhr-Gebiet an und wurde im November 1935 auf Grund einer wohl unter Folter erzwungenen Aussage eines Freundes vom Niederrhein in Solingen verhaftet...
 
Ort: Museum  Baden, Solingen
Bis: 21.2. 2010
 
..."AUF DEM DIENSTWEG הדפסה דוא
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– DIE VERFOLGUNG VON BEAMTEN, ANGESTELLTEN UND ARBEITERN DER STADT BERLIN 1933-1945“

Ort: Eingangshalle der Berliner Wasserbetriebe
Bis: 28.2. 2010
Ab: 1.3. 2010: Foyer Rathaus Charlottenburg
 
"MIKIS THEODORAKIS ZUM 85. GEBURTSTAG" הדפסה דוא
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Die diesjährige Ausstellung im Rahmen des Festivals “Musik und Politik“  beschäftigt sich mit Leben und Werk des griechischen Komponisten und Musikers Mikis Theodorakis.
 
Ort: WABE, ZwiEt, Berlin
Bis: 28.2. 2010
http://www.songklub.de/2009/12/ausstellung-mikis-theodorakis/
 
"KURT-WEILL-FEST" הדפסה דוא
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Zum 18. Mal lädt die Stadt Dessau zum international beachteten Musikfest ein, das sich als einziges in Europa dem facettenreichen Schaffen des Komponisten Kurt-Weill widmet. Erstmals gab die Kurt Weill-Gesellschaft neue Werke in Auftrag und mit One Touch of Venus präsentiert das  Anhaltische Theater Dessau eine Neuproduktion von Weills Broadway-Erfolg.
 
Ort: Dessau
Bis: 7. 3. 2010
http://www.kurt-weill.de/
 
"GEORGE GROSZ. KORREKT UND ANARCHISCH" הדפסה דוא
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Erstmals stellt die Akademie der Künste die Fülle an Material, das sie zu George Grosz in Kunstsammlung und Archiv bewahrt, in großem Umfang vor. 200 Skizzenbücher, Zeichnungen aus seiner Jugend bis in die Zeit der Neuen Sachlichkeit, darunter so bekannte Blätter wie "Friedrichstraße" und "Christus mit Gasmaske", Mappenwerke, Zeitschriften, Collagen, Fotografien und schriftliche Dokumente erlauben einen Einblick in sein Leben und seine künstlerische Werkstatt...

Ort: Akademie der Künste, Berlin
Bis: 5.4. 2010
 
DER PRINZ VON THEBEN. ELSE LASKER-SCHÜLER הדפסה דוא
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DICHTERIN, ZEICHNERIN, REBELLIN

Die Liberale Jüdische Gemeinde Hannover widmet der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) in ihrer Synagoge seit dem 7. März eine Ausstellung. Neben Gedichten und Zeichnungen der Künstlerin wird auch verdeutlicht, mit welchen berühmten Persönlichkeiten sie befreundet war. So malte Franz Marc seinen weltbekannten blauen Reiter auch auf Postkarten an Lasker-Schüler...

Ort: Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Fuhsestraße 6, 30 419 Hannover
Bis: 14.4. 2010, 16.00 Uhr
http://www.kunstinfo.net/termin.php?back=/index.php&myid=225_1267952400_1271253600
 
"AUSGEGRENZT. HAMBURGER KÜNSTLER UNTER DER NS-DIKTATUR" הדפסה דוא
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Werke aus der Sammlung Maike Bruhns

Mit der Sammlung Maike Bruhns stellt die >Fördergesellschaft Zentrum für verfemte Künste' im Solinger Kunstmuseum zum zweiten Mal eine Kollektion mit einer ähnlichen Zielsetzung wie die bedeutende Sammlung Gerhard Schneider vor. Maike Bruhns hat sich als Kunsthistorikerin über Jahrzehnte mit Forschungen über die Hamburger Kunst im 20. Jahrhundert einen Namen gemacht.  Ihr Hauptaugenmerk lag auf der verfemten und verfolgten Kunst im 'Dritten Reich'. "Ausgegrenzt" zeigt Bilder und Plastiken von ca. 90 Hamburger Künstlern, hauptsächlich in der Zeit des Nationslsozialismus.

Ort: Museum Baden, Solingen
Bis: 18.4. 2010
http://www.museum-baden.de
 
"ARMIN T. WEGNER - AM KREUZWEG DER WELTEN" הדפסה דוא
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FOTOGRAFIEN 1915-1929

Der Wuppertaler Armin T. Wegner (* 1887, Elberfeld, + 1987, Rom) - Schriftsteller und  leidenschaftlicher Fotograf - zählt zu den weithin vergessenen Autoren des 20. Jh. Das Kunstmuseum Solingen zeigt charakteristische Arbeiten seines fotografischen Nachlasses. Neben den erschütternden Bildern von der Vertreibung der Armenier, sind Arbeiten zu seinen Reisebüchern durch den Kaukasus, Persien, Palästina und Ägypten zu sehen.

Ort: Museum Baden, Solingen
Bis: 18.4. 2010
http://www.museum-baden.de
 
"AUSGEGRENZT, VERTRIEBEN, ERMORDET" הדפסה דוא
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Das Institut für Kunstgeschichte hat an der Universität Wien eine 156-jährige Geschichte und prägte Generationen von Kunsthistorikern und Kunsthistorikerinnen. Namhafte Vertreter und Vertreterinnen des Faches wurden hier ausgebildet oder lehrten am „Wiener Kunsthistorischen Institut". Durch die aus rassischen und politischen Gründen beginnende Ausgrenzung seit 1933/ 1934 wurde die Vertreibung einer großen Anzahl von Institutsmitgliedern (auch von Studierenden) 1938 zum schmerzhaftesten Aderlass in Forschung und Lehre...

Ort:  Aula des Instituts für Kunstgeschichte, Campus Uni Wien/ Österreich
Bis: 14.5. 2010
 
"UNBELICHTET. MÜNCHNER FOTOGRAFEN IM EXIL" הדפסה דוא
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Die Ausstellung "Unbelichtet. Münchner Fotografen im Exil", beleuchtet im Rahmen der diesjährigen Themenreihe "Fotografie" das Leben und Wirken von drei in Deutschland weitestgehend unbekannten Fotografen, die in den 1930er Jahren nach Palästina emigriert waren: Alfons Himmelreich (1904-1993), Efrem Ilani (1910-1999) und Jakob Rosner (1902-1950). Sie zählten zu jenen Fotografen, die das Land Israel unter britischem Mandat und den Aufbau des Staates Israel seit 1948 mit der Kamera begleiteten und das historische Bildgedächtnis Israels maßgeblich prägten. Himmelreich, Ilani und Rosner werden in der Ausstellung nun erstmals in München präsentiert und es wird ein Schlaglicht auf ihre bemerkenswerten Arbeiten gerichtet.

Ort: Jüdisches Museum München
Bis: 23. 5. 2010
 
"MARIANNE BRESLAUER - FOTOGRAFIEN" הדפסה דוא
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Marianne Breslauer hinterliess nur ein kleines, dafür aber umso reicheres und heute unverändert frisch anmutendes fotografisches Werk, das sie in der Zeit zwischen 1927 und 1938 geschaffen hatte -- jener Zeit also, in der sich die Fotografie von einer "malerischen" Salonkunst zur radikalen "neuen fotografie" wandelte, zu einem neuen künstlerischen Medium, das ganz auf die ihm eigenen Qualitäten baute.** Marianne Breslauers erste umfassende Retrospektive zeigt viele bisher unbekannte Originalfotografien sowie Neuabzüge ab Originalnegativen aus dem Nachlass der Fotografin, der seit 2003 von der Fotostiftung Schweiz betreut wird. Ergänzt wird die Ausstellung mit Leihgaben des Literaturarchivs in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern, der Berlinischen Galerie in Berlin sowie privaten Leihgebern. Zusammen mit ihren persönlichen Alben und Publikations-Belegsheften, die der Öffentlichkeit überhaupt zum ersten Mal präsentiert werden, beleuchtet die Ausstellung Marianne Breslauers künstlerische Position im Spannungsfeld von radikalem Realismus des "Neuen Sehens", filmisch inszenierter Illustration und subjektiver Reportage...


Ort: Fotostiftung Schweiz, Winterthur (Zürich)
Bis: 30.5. 2010
http://www.fotostiftung.ch/index.php?id=25&L=0
 
"ÖDÖN VON HORVÁTH UND MURNAU" הדפסה דוא
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Diese weltweit einzige Dauerausstellung zu Ödön von Horváth, die Dr. Elisabeth Tworek 1993 konzipiert hatte, wurde von ihr auf der Basis ihrer aktuellsten Forschungsergebnisse nun neu entwickelt und kuratiert. Die Ausstellung zeigt mit seltenen Bild-, Text-, und Filmdokumenten sowie ausgefallenen Tonbeispielen, wie umfassend Horváths Literatur von seinen Murnauer Eindrücken und Erfahrungen beeinflußt ist, wie sehr sie mit der Voralpenlandschaft verbunden ist und wie intensiv bayerische Sprache und Lebensart sie prägen.

Ort: Schlossmuseum Murnau
http://www.schlossmuseum-murnau.de/horvath_murnau.html
 
FLUCHT UND VERWANDLUNG - NELLY SACHS, הדפסה דוא
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SCHRIFTSTELLERIN, BERLIN/ STOCKHOLM

Nelly Sachs erhielt 1966 als erste deutsche Dichterin den Nobelpreis für Literatur. Damals war die jüdische Lyrikerin deutscher Abstammung 75 Jahre alt und hatte fast dreißig Jahre im Exil verbracht. Mit einer der letzten Passagiermaschinen war sie 1940 gemeinsam mit ihrer Mutter aus Berlin nach Stockholm geflohen. In allerletzter Minute – den Befehl für den Abtransport in ein Konzentrationslager hatte sie schon erhalten.

Zum ersten Mal wird das bedeutende dichterische Werk Nelly Sachs´ in einer großen Wanderausstellung gewürdigt. Sie zeigt anhand einer Fülle von bisher unveröffentlichtem Material die Radikalität ihres Werkes und den kulturhistorischen Kontext seiner Entstehung. Bisher unveröffentlichte Fotos und Manuskripte aus dem Nachlass und unbekannte Ton- und Bildaufnahmen dokumentieren ihre Freundschaft mit Autoren wie Paul Celan, Gunnar Ekelöf, Hans Magnus Enzensberger und Selma Lagerlöf. Persönliche Gegenstände und Möbel aus der „Kajüte“, Sachs berühmtem Einzimmer-Apartment im Süden Stockholms, geben Einblick in das private Leben der Lyrikerin...

Ort: Eric F. Ross Gallerie, Libeskindbau / Jüdisches Museum, Berlin
Bis: 27.6. 2010
http://www.jmberlin.de/main/DE/01-Ausstellungen/02-Sonderaustellungen/2010/nelly-sachs.php
http://www.nellysachs.com
 
GELEHRTE IM THEATER - DIE KÜNSTE IM EXIL (1933-1945) הדפסה דוא
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Eine Vortragsreihe der Städtischen Bühnen Münster in Kooperation mit dem Stadtmuseum Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Exil, Flucht und Emigration sind Themen, die zutiefst an die jüngere deutsche Geschichte gebunden sind. Kein anderes europäisches Land hat seine künstlerische und wissenschaftliche Elite, sei aus rassischen, politischen oder ästhetischen Gründen, so systematisch verfolgt und ihrer Ämter enthoben, so dass ihr nur der Weg ins Ausland blieb. Erste Emigrationswellen deutscher Künstler und Wissenschaftler setzen unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 ein und wurden nach der Besetzung weiter Teile Europas seit 1939 zu einer gesamteuropäischen Bewegung. Nachdem die europäischen Metropolen keine sichere Zuflucht mehr boten, gingen die Emigranten, wenn es ihnen möglich war, nach Übersee, um Leben und Werk zu retten. Noch immer sind die Auswirkungen der Verfolgung und Verbannung zahlreicher Künstler aus Hitler-Deutschland ein wichtiges, weitgehend unerschlossenes Thema.
In der dreimonatigen Vortragsreihe der Städtischen Bühnen Münster „Die Künste im Exil (1933–1945) werden (ab 25. April) namhafte Wissenschaftler der internationalen Exilforschung dokumentieren, unter welchen Bedingungen Maler, Schriftsteller, Komponisten, Schauspieler, Theaterschaffende und Filmemacher ins Ausland fliehen und dort arbeiten konnten. Ihr dort entstandenes Werk, die Einflüsse des Exils auf die künstlerische Arbeit werden vorgestellt wie auch die Auswirkungen, die die große Flucht deutscher Künstler auf die Kunst und Kultur des Gastlandes hatten...

Ort: Oberes Foyer der Städtischen Bühnen Münster/ Fürstenbergsaal  des Stadtmuseums Münster 

Bis: 25.7. 2010
http://www.muenster.de/stadt/theater/gelehrte-im-theater2010.html
 
ALEXEJ VON JAWLENSKY UND JOSEF ALBERS. הדפסה דוא
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FARBE. ABSTRAKTION. SERIE

Die Ausstellung Alexej von Jawlensky und Josef Albers. Farbe. Abstraktion. Serie ist ein seltenes Gipfeltreffen, bei dem sich zwei weithin bekannte Künstler begegnen, deren Gemeinsamkeiten bisher noch nicht wirklich entdeckt worden sind. Obwohl es in den Arbeiten von Josef Albers keinerlei Verweis auf Gegenständliches gibt, setzt die Farbe in ihrer eigenen Dynamik die gemeinsame Klammer zu Alexej von Jawlensky. Erstmals werden diese beiden Künstler gemeinsam im Josef Albers Museum in Bottrop gezeigt. Dabei werden etwa 50 Werke von Josef Albers mit ebenso vielen Gemälden von Alexej von Jawlensky präsentiert. Über große zeitliche und räumliche Distanzen hinweg gab es zwischen Albers und Jawlensky Berührungspunkte und eine persönliche Verbundenheit, doch werden erst in dieser Ausstellung auch ihre Werke auf Gemeinsamkeiten hin befragt.

Ort: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Bis: 29.8.2010
http://www.bottrop.de/mq/ausstellungen/113010100000083766.php
 
100 JAHRE LIEBERMANN-VILLA. הדפסה דוא
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DIE IDEE VOM HAUS IM GRÜNEN

“Ein Landhaus, wie es sich ein Städter baut, sollte es sein, mit großem Garten und Bäumen, in deren Schatten er seine Modelle posieren lassen konnte. Schon lange träumte der Berliner Maler Max Liebermann von einem solchen Refugium. 1909 verwirklichte er schließlich diesen Traum. Er erwarb ein Wassergrundstück am Wannsee und schuf in seinem Sommerhaus mit Garten ein einmaliges Gesamtkunstwerk aus Architektur und Gartenkunst. (...)
Die Jubiläums-Ausstellung 'Die Idee vom Haus im Grünen' stellt mit einer Vielzahl von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und Dokumenten die Geschichte der Liebermann-Villa und ihre Verankerung in der Landhaus-Bewegung um 1900 vor. Farbenprächtige Werke von Lovis Corinth, Max Slevogt, Leopold von Kalckreuth und Wilhelm Trübner zeigen, dass der Traum von einem Refugium im Grünen auch die Zeitgenossen bewegte.“

Ort: Liebermann-Villa am Wannsee/ Colomierstr. 3 / Ecke Am Großen Wannsee 14 109 Berlin
Bis: 06.09.2010
http://www.liebermann-villa.de/PWP/%28S%28bn0l0t45v0s5byfyzzlnym55%29%29/DesktopDefault.aspx?TabID=501
 
EDMUND WOLF: "ICH SPRECHE HIER NICHT VON MIR" הדפסה דוא
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Edmund Wolf (1910-1997) war ein ungewöhnlich vielseitig begabter Theaterautor, Journalist und Filmemacher, der mit seiner künstlerischen und journalistischen Arbeit Maßstäbe setzte. Anlässlich von Edmund Wolfs 100. Geburtstag zeigt das Literaturhaus Wien die erste Ausstellung über den in Großbritannien lebenden, in Deutschland mehrfach ausgezeichneten und in Österreich noch zu entdeckenden Autor und Regisseur. Die Schau präsentiert neben Beispielen aus Wolfs literarischem und journalistischem Œuvre auch Recherchematerialien aus seinem Nachlass, der in der Exilbibliothek im Literaturhaus aufbewahrt wird: etwa das umfangreiche Archiv zum Projekt "Hitler und die Generale". Eine Auswahl seiner Filme ist zudem im Begleitprogramm zu sehen.
 
Ort: Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, A-1070 Wien/ Austria
Bis: 15.09. 2010
http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/wolfedmund/
 
DER WELTVERBESSERER KURT HILLER. הדפסה דוא
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ZUM 125. GEBURTSTAG DES PUBLIZISTEN, PAZIFISTEN, JURISTEN

An den einzigen der bedeutenden intellektuellen Wortführer der Weimarer Republik, der die Nazi-Zeit überlebt hat, erinnert eine Ausstellung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky in Kooperation mit der Kurt Hiller Gesellschaft. Hiller geriet nach seinem Tod 1972 in Vergessenheit; sein Nachlass war dreißig Jahre lang unter Verschluss. Nun können durch die Hiller-Gesellschaft wichtige Materialien aus dem Nachlass erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, darunter Briefe von bedeutenden Personen des 20. Jahrhunderts, seltene Bücher mit Widmungen und Manuskripte.
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch.

Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, Ausstellungsraum im Erdgeschoss
Bis: 26.09. 2010. Eintritt frei
http://www.sub.uni-hamburg.de/blog/?p=2709
 
ALBTRAUM UND BEFREIUNG. MAX ERNST IN DER SAMMLUNG WÜRTH הדפסה דוא
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Die Ausstellung zeigt die komplette Kollektion der Werke Ernst in der Sammlung des Unternehmers Reinhold Würth, die als eine der größten privaten Sammlungen Max Ernsts überhaupt gilt. Der ausgewiesene Max Ernst-Spezialist Werner Spies hat die Auswahl für die Sammlung Würth zusammengetragen. Für die Präsentation in Salzburg konnte das Museum der Moderne die Privatsammlungen durch weitere Gemälde aus Skulpturen aus internationalen Museen, Stiftungen und aus privatem Besitz ergänzen.
Die Werkpräsentation gibt einen Überblick über alle Schaffensphasen des Dadaisten und Surrealisten, der zu den anregendsten und einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zählt. Seine verwirrend-verstörenden surrealen Bilderwelten haben Generationen von Künstlern beeinflusst. Die Auswahl reicht von seinen frühen Arbeiten aus der Kölner Dadazeit über seine nach der Emigration 1941 entstandenen Arbeiten aus den USA bis zu jenen Werken, die nach seiner Rückkehr 1953 bis 1976 in Frankreich entstanden sind.. Die rund 450 Exponate zeigen etwa 20 grafische Werkzyklen, kostbare Einzelblätter und illustrierte Bücher, die durch 26 zentrale Gemälde und 13 Skulpturen Max Ernsts aus der Sammlung Würth und weiteren Sammlungen ergänzt werden.
Im Zentrum der Ausstellung stehen das Buchmedium  und der Collageroman. Max Ernsts Werk ist durch eine Vielfalt unterschiedlicher Stile, Techniken und Themen kaum in seiner Gesamtheit zu fassen, in dem Prinzip der “Collage“ jedoch lässt sich ein technisch-intellektuelles Verfahren bestimmen, das alle Werkphasen durchzieht.      

Ort: MdM Mönchsberg - Museum der Moderne, Salzburg/ Austria  
Bis: 03.10.2010
http://www.museumdermoderne.at/
 
ENTARTET? Das Schicksal moderner Kunst in Deutschland 1933-1945 הדפסה דוא
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Gut 90 Werke von 65 Künstlern, die zu NS-Zeiten als “entartet“ stigmatisiert wurden, zeigt das Edwin Scharff Museum in einer umfassenden Überblicksausstellung. Unter dem Titel “Entartet? – Das Schicksal moderner Kunst in Deutschland 1933-45“ werden Werke von Malern, Grafikern und Bildhauern und ihr Leben vorgestellt, die unter Entlassung, Berufsverbot, Beschlagnahmung und Vernichtung ihrer Kunstwerke litten. Ausführliche Einzelbiografien zeigen, wie breit das Spektrum der konkreten Gefährdung war und welche individuellen Fluchtstrategien sich daraus entwickelten. Neben Bildern und Skulpturen von Otto Dix, Otto Freundlich , George Grosz oder Karl Hofer, deren Schaffen unvergessen ist, machen die Arbeiten weniger bekannter Künstler das ganze Ausmaß der nationalsozialistischen Kunstdoktrin deutlich. Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Freundeskreis des Willy-Brandt -Hauses Berlin, der einen Großteil der Bilder und Grafiken zur Verfügung stellt. Sie wird ergänzt durch Werk und Schicksal verschiedener Bildhauer, darunter Ernst Barlach, Käthe Kollwitz , Rudolf Belling und Emy Roeder.

Ort: Edwin Scharff-Museum, Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm
Bis: 21.11. 2010
 
HEINZ KIWITZ - gekämpft - vertrieben - verschollen הדפסה דוא
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Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages von Heinz Kiwitz 

Bis Anfang Dezember ist die Ausstellung "Heinz Kiwitz - Arbeiten aus der Sammlung Trudel Siepmann, geb. Kiwitz" zu sehen. Mit dem Untertitel der Ausstellung "gekämpft - vertrieben - verschollen" wird deutlich, wie die Werke des Künstlers in seiner Zeit eingeschätzt wurden. Neben “Enaks Geschichten, Erzählung in Holzschnitten“ (1936) werden u.a. auch Kiwitz-Zeichnungen aus der Studienzeit (1930) sowie Holzstiche zu Pallieter von Felix Timmermans (1930) und Don Quichotte von Miguel de Cervantes (1934)  präsentiert. 

Ort: Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz in Duisburg
Bis: 05.12. 2010, tägl. Von 9-18.00 Uhr
 
DIE UNSTERBLICHKEIT DER STERNE הדפסה דוא
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Von Goya über Walter Benjamin zu Václav Havel

Die Ausstellung reicht von Goyas Visionen des Schreckens, die im Holocaust schlimmste Realität erfuhren, über Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider bis zur Auseinandersetzung der zeitgenössischen Malerei mit Goya. Lion Feuchtwanger schrieb seinen Roman “Goya“ und ist ebenfalls Thema der Ausstellung – so wie ein zweiter, der über Spanien in die Freiheit gelangen wollte: Walter Benjamin . Seine Bibliothek von 2500 Büchern rekonstruierte der Antiquar Herbert Blank. Aus der Benjamin-Bibliothek werden die bedeutendsten und schönsten Bücher des leidenschaftlichen Sammlers einzeln präsentiert. Von dem israelischen Bildhauer Dani Karavan wird das Modell der Gedenkstätte von Port Bou zu sehen sein, wo sich Benjamin 1940 nach gescheiterter Flucht an der spanischen Grenze das Leben nahm.

Präsentiert werden rund hundertfünfzig Zeichnungen, Collagen, Briefzeichnungen, bemalte Postkarten und handkolorierte Lithografien, darunter viele bisher unbekannte Blätter.

Das Schicksal des Dramatikers Havel , sein Weg durch die Verfolgung im Kommunismus bis hin zum Präsidenten seines befreiten Landes, ist integriert in die Sammlung Jürgen Serke, hervorgegangen aus dessen Buch “Böhmische Dörfer“. Havel, der den Kommunismus ebenso ablehnte wie die Zerstörung des deutschen Kulturanteils seines Landes, wird in seinem literarischen und politischen Kampf auf dem Weg in die Freiheit gezeigt, in der Wiederherstellung Prags als Mittelpunkt Europas, “wo die Weltachsen sich schneiden“, wie einst Robert Musil formulierte.

Ort: (Kunst-) Museum Baden, Wuppertaler Str. 160, 42 653 Solingen-Gräfrath
Bis: 05.12. 2010
http://www.museum-baden.de/
 
DER BERLINER SKULPTURENFUND. “ENTARTETE KUNST“ IM BOMBENSCHUTT הדפסה דוא
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Bei Grabungen im historischen Zentrum Berlins haben Archäologen des Landes  Berlin elf Skulpturen gefunden, die 1937 im Zuge der nationalsozialistischen Aktion “Entartete Kunst“ in deutschen Museen beschlagnahmt worden sind. Es handelt sich um Bronzen von Edwin Scharff , Otto Baum, Marg Moll, Gustav Heinrich Wolff, Naum Slutzky und Karl Knappe sowie Teile von Keramikarbeiten von Otto Freundlich und Emy Roeder. Die Objekte sind seit dem 9. November 2010 in einer Ausstellung im Griechischen Hof des Neuen Museums, Museumsinsel Berlin, zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint eine begleitende Publikation mit der Beschreibung der Fundumstände sowie mit Angaben zu den Künstlern und den Werken: Der Berliner Skulpturenfund. “Entartete Kunst“ im Bombenschutt Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Matthias Wemhoff. Schnell und Steiner, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7954-2463-3


Ort: Museumsinsel Berlin - Museum für Vor- und Frühgeschichte – Neues Museum, Bodestr. 1-3, 10 178 Berlin
Bis: auf weiteres
http://www.smb.museum/smb/kalender/details.php?lang=de&objID=30402&typeID=10