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Je suis Charlie Print Correo electrónico
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charlie

Unter dem Motto Je suis Charlie (Ich bin Charlie) solidarisieren sich nach dem Mordanschlag auf die französische Satirezeitschrift “Charlie Hebdo“ am 7. Januar 2015 weltweit Menschen im Namen der Presse- und Meinungs- und Kunstfreiheit.


‘Charlie Hebdo‘ wird zunächst von 1970 bis 1981 publiziert und erscheint seit 1992 wieder mit einer regulären wöchentlichen Druckauflage von rund 60.000 Exemplaren in Paris. Der Name “Charlie“ ist der Comicfigur Charlie Brown von den “Peanuts“ entlehnt und verweist auf die Ursprünge der Zeitschrift im Bereich der Comic-Magazine, “Hebdo“ ist die im Französischen geläufige Abkürzung für “hebdomadaire“ (= Wochenzeitschrift, Wochenblatt). Von seiner anfänglich linksradikalen Position weicht das Blatt allmählich im Laufe der Jahre etwas ab, wenn auch unter konsequenter Beibehaltung eines scharfen Antiklerikalismus‘. Bei einem Terroranschlag auf das Pariser Redaktionsbüro von ‘Charlie Hebdo‘ am 7. Januar 2015 werden zwölf Personen, unter ihnen die Elite der französischen Karikaturisten, getötet.
Die überlebenden Redakteure der Zeitschrift kündigen für den 14. Januar 2015 eine Ausgabe mit dem Titel “Le Journal des Survivants“ (“Das Journal der Überlebenden“) an und begründen, der Zeichenstift werde immer der Barbarei überlegen sein. Die Arbeit an dieser Ausgabe beginnt zwei Tage nach dem Anschlag auf das Bürogebäude. Die überlebenden Journalisten beginnen mit der Erarbeitung dieser Ausgabe in den Räumen der Zeitung ‘Libération‘ in der Rue Béranger unter der Leitung des ‘Charlie-Hebdo‘-Journalisten Patrick Pelloux.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Hebdo)


Zu den Opfern des Anschlags vom 7. Januar 2015 gehören unter anderem:

 

http://www.zeit.de/feature/attentat-charlie-hebdo-rekonstruktion

 

Weiterführende Informationen und Links:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charlie-hebdo-soll-nach-anschlag-weiter-erscheinen-a-1011928.html

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charlie-hebdo-in-paris-nachruf-auf-die-getoeteten-karikaturisten-a-1011827.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-opfer-des-anschlags-auf-charlie-hebdo-in-paris-13358139.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/charlie-hebdo-zum-tod-von-georges-wolinski-und-charb-13358500.html

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charlie-hebdo-in-paris-karikaturisten-reagieren-auf-anschlag-a-1011798.html

http://jungle-world.com/artikel/2011/45/44285.html

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136136446/Die-Reaktion-auf-das-Attentat-ist-zukunftsentscheidend.html

http:article_id=308050

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/jesuischarlie-charlie-hebdo-paris-frankreich

http://www.arte.tv/sites/fr/schwerpunkt/solidaritat-mit-charlie-hebdo-jesuischarlie/

filmhttps://www.youtube.com/watch?v=7GLrc0C_ELE

 

“WAS DARF SATIRE? ALLES!“

so Kurt Tucholsky, einer der bedeutendsten und meistgelesenen Schriftsteller und Kabarett-Autoren der Weimarer Republik, dessen Bücher 1933 auf den Scheiterhaufen der Nazis verbrannt wurden. Satiriker und Karikaturisten waren und sind (immer noch) ein Stachel im Fleisch der Mächtigen. Viele von ihnen erlitten einst und erleiden auch heute noch weltweit Zensur und Arbeitsverbot, werden inhaftiert, ermordet oder können nur im Exil überleben. Unter ihnen die deutschen Maler, Grafiker und Karikaturisten George Grosz und A. Paul Weber, ihre iranische Kollegin Marjane Satrapi, der Satiriker Walter Mehring, Kabarettist Werner Finck und sein birmanischer Kollege Zarganar.