DeutschEnglishSpanishČeštinaHebrew (Israel)FrenchFarsiPolish

Spenden

Betteln ist eine sehr unangenehme Sache,  betteln aber und nichts bekommen ist noch unangenehmer. (Heinrich Heine)

Helfen sie uns mit beim weiteren Aufbau dieses Zentrums!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Veranstaltungen

NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

Wir auf Facebook

Gregor, Nora Drucken E-Mail

Nora Gregor
Schauspielerin


Geb. 3.2. 1901 in Görz/ Österreich-Ungarn
Gest. 20. 1. 1949 in Vina del Mar/ Chile


Die aus der am Isonzo gelegenen damaligen k.u.k.-Handelsstadt - heute Gorizia und zu Italien gehörend - stammende Nora Gregor hat 1918 ihr Debüt als Schauspielerin. Zuerst am Wiener Renaissancetheater, danach am Raimundtheater. In den frühen zwanziger Jahren beginnt ihre Karriere beim Stummfilm. 1921 spielt sie in "Die Schauspielerin des Kaisers" und "Meriota, die Tänzerin". In den Jahren 1922 und 1923 folgen die Streifen Die Venus sowie Die kleine Sünde. Mit dem Film Michael (24) unter der Regie von Carl Theodor Dreyer kann sie 1924 ihren ersten grossen Erfolg verbuchen. Im selben Jahr noch dreht sie Moderne Laster und 1926 Der Geiger von Florenz.


In der Spielzeit 1929/30 wird Nora Gregor von Max Reinhardt an das Wiener Theater in der Josefstadt und ans Deutsche Theater Berlin verpflichtet und folgt einem Ruf in die Vereinigten Staaten, wo sie 1929 an der Seite von Norma Shearer und Lewis Stone in The Trial of Mary Dugan spielt, gefolgt von einem kurzen Auftritt im Film The Hollywood Revue of 1929.


Zu Beginn der Tonfilmära befindet sich die ehemalige Stummfilmschauspielerin noch immer in den USA, spielt 1930 unter der Regie von Jacques Feyder die Hauptrolle im deutschsprachig gedrehten Streifen Olympia und tritt, zusammen mit Buster Keaton, 1931 in Wir schalten um auf Hollywood auf.

Nach einem kurzen Deutschland-Abstecher zu Dreharbeiten für den Film Und das ist die Hauptsache (1931), geht sie wieder zurück in die USA und dreht dort die Filme Mordprozess Mary Dugan (1931) sowie 1932 But the Flesh Is Weak.

Nora Gregor kehrt wiederum nach Europa zurück, wo sie in Deutschland und Österreich 1933 in den Filmen Abenteuer am Lido und Was Frauen träumen spielt und bis 1937 ein Engagement am Wiener Burgtheater innehat. 1938 flieht die Schauspielerin, gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann Ernst Rüdiger Fürst Starhemberg, vor den Nationalsozialisten nach Südamerika. Sie beendet 1939 unter der Regie von Jean Renoir mit La règle du jeu ihre eigentliche Filmkarriere und gibt mit einem Auftritt in dem chilenischen Film "La fruta mordida" (1945) ihre letzte Vorstellung.
1949 scheidet Nora Gregor durch Selbstmord aus dem Leben.

Links (deutsch):


International:

http://www.cyranos.ch/smgreg-e.htm

http://www.geocities.com/Paris/Metro/9384/films/rules_of_the_game