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NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

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Solveg, Maria Drucken E-Mail
Maria Solveg (eigentlich Maria Matray)
Tänzerin und Schauspielerin

Geb. 14.07.1907 in Niederschönhausen
Gest. 30.10.1993 in München


„Maria soll weg vom Theater" soll ihr Vater immer gesagt haben. Und so entstand ihr Künstlername.

mariasolveg.jpgDie Tänzerin und Schauspielerin Maria Solveg war die Tochter des späteren AEG Direktors Georg Stern und seiner Frau Lisbeth. Die bekannte Bildhauerin Käthe Kollwitz war die Schwester ihrer Mutter. Ihre eigenen drei Schwestern waren ebenfalls künstlerisch tätig. Gregola war Theaterschauspielerin unter dem Künstlernamen Regula Keller, ebenso Johanna, die als Johanna Hofer auftrat. Katharina war unter dem Namen Katta Sterna eine bekannte Tänzerin.

Maria besuchte eine Balettschule und ging bereits mit 14 Jahren als Tänzerin in einer Produktion des Regisseurs Ernst Matray auf Tournee. Zunehmend arbeitete sie als Schauspielerin, so z.B. spielte sie 1927 in Salzburg die Titania in Shakespears „Ein Sommernachtstraum". Im gleichen Jahr heiratete sie Ernst Matray. Nach ihrer Rückkehr aus den USA, wo sie mit ihrem Mann eine Tournee unternahm feierte sie noch im gleichen Jahr einen großen Erfolg mit dem Film „Der Meister von Nürnberg". Bis 1932 folgten weitere Filme, aber 1933 mußte das Ehepaar Matray aus Deutschland emigrieren und kam über Frankreich und England 1934 nach Hollywood. Dort arbeiteten beide als Choreographen in Tanz- und Spielfilmen.

In den 40er Jahren begann Maria Matray Drehbücher zu schreiben. Auch nach ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahre 1953 schrieb sie weiter Drehbücher für Film und Fernsehen. Nach der Scheidung von ihrem Mann Ernst Matray arbeitete sie meist mit dem Autor Answald Krüger (1919-1977) zusammen.

In den 60er Jahren schrieb sie mehrfach ausgezeichnete Dokumentarspiele für das ZDF sowie Fernsehfilme.



Zusammengestellt von:

Hans Joachim Schneider
Quellen:

www.cyranos.ch

www.kinotv.com

de.wikipedia.org