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NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

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Schulprojekte (deutsch)

Anlässlich des Exil-Club-Wettbewerbs, den die ELS-Stiftung von 2001 bis 2003 gemeinsam mit Schulen ans Netz veranstaltete, setzten sich zahlreiche Schulklassen und Projektgruppen mit Exil, Vertreibung und Zensur auseinander, recherchierten Biografien betroffener Intellektueller und gingen im eigenen Bereich auf Spurensuche.

Dabei entstanden hervorragende Beiträge, die alle im Exil-Club dokumentiert sind. Hier seien nur die Schulen und Projekte erwähnt, die während und nach dem Wettbewerb eng mit der ELS-Stiftung zusammengearbeitet oder sich mit Themen des Exil-Archivs und der ELS-Stiftung in hervorragender Weise beschäftigt haben.


Lessing-Realschule Freiburg

Bei einer Lesung im jüdischen Gemeindezentrum in Breisach (Baden) im Frühjahr 2003 stellte die Freiburger Lehrerin Rosita Dienst-Demuth dem ELS-Vorsitzenden Hajo Jahn zum ersten Mal das Projekt vor, an dem sie mit SchülerInnen der Geschichts-AG arbeitete – die Geschichte der „jüdischen Schule“ zwischen 1936 und 1939, die in den Räumen der heutigen Lessingschule untergebracht war.

Die Jugendlichen forschten nach Schicksalen ehemaliger SchülerInnen, dokumentierten Lebensläufe und nahmen Kontakt zu Überlebenden auf.
Das Projekt, das 2003 mit dem ersten Preis des Exil-Clubs ausgezeichnet wurde, wird fortgeführt.

16 SchülerInnen, die an der hervorragenden Website „Überleben durch Emigration“ beteiligt waren, fuhren mit zum X. ELS-Forum nach Breslau (Link auf entsprechende ELS-Infoseite)

“Überleben durch Emigration – die jüdische Schule an der Lessing-Realschule Freiburg“
(http://www.exil-club.de/groups/ueberleben)

Veit-Stoß-Realschule Nürnberg

Mit einer ganzen Reihe ausgezeichneter Projekte beteiligte sich die Nürnberger Veit-Stoß-Realschule an den Aktivitäten der ELS-Stiftung im Exil-Club. In einem „Interkulturellen Exil-Projekt“ beschäftigten sich z.B. 15 SchülerInnen der Ethik-Klasse 9 b/d im Jahr 2002 aus

insgesamt 11 Herkunftsländern mit der Menschenrechtssituation in ihren Heimatländern und dem Schicksal ausgewählter VertreterInnen aus Literatur, Kunst und Politik. Die gleiche Gruppe erstellte 2003 einen hervorragenden Beitrag über „Nürnberg und die Menschenrechte“. Von Schülerinnen der Parallelklasse kam die Website „Nürnberg und der Nationalsozialismus“, eine detaillierte Auseinandersetzung mit einem finsteren Kapitel der Nürnberger Stadtgeschichte.

Über den Wettbewerb hinaus entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit. Eine Schülergruppe aus Nürnberg war Gast des IX. ELS-Forums in Wuppertal und Solingen. Ein Jahr später veranstaltete die ELS-Gesellschaft eine Lesung mit Georg Kreisler in der Veit-Stoß-Realschule und gab damit einen Anstoß für ergiebige und konstruktive Diskussionen an der Schule - über das Verhältnis von Politik und Moral und die Rolle des Westens im aktuellen Irak-Konflikt.

 

Beiträge der VSR im Exil-Club:

1. Nürnberg und die Menschenrechte – eine Stadt stellt sich ihrer historischen Verantwortung
(http://www.exil-club.de/groups/menschenrechte)

2. Nürnberg und der Nationalsozialismus (http://www.exil-club.de/dyn/51964.asp)

3. Interkulturelles Exil-Projekt (http://www.exil-club.de/dyn/48723.asp)


Karla-Raveh-Gesamtschule Lemgo (Projektgruppe): Biografie Karla Frenkel-Raveh

SchülerInnen der Karla-Raveh-Gesamtschule Lemgo schrieben der Zeitzeugin Briefe, führten Interviews, sammelten Dokumente und erstellten eine hervorragende Web-Site, die beim Exil-Club-Wettbewerb 2002 einen ersten Preis gewann. Betreut wurde das Projekt von Annette Pölert-Klassen.

Gemeinsam mit Ulrike Müller (Exil-Archiv/ELS-Gesellschaft) reisten die PreisträgerInnen für eine Woche nach Prag und Theresienstadt. (Link zum entsprechenden ELS-Info auf der Else-Seite – ca. Juni/Juli 2003 ?)

Karla Raveh: Leben und Überleben – biografische Stationen einer jüdischen Mitbürgerin. Mit geschichtlichen Hintergrundinformationen, Briefen, Tagebucherinnerungen, Fotos und O-Tönen. http://www.exil-club.de/dyn/48353.asp


Gesamtschule Barmen: Else Lasker Schüler – „Die Verscheuchte“

SchülerInnen des Jahrgangs 11 der Gesamtschule Barmen, Wuppertal, illustrierten Gedichte von Else Lasker-Schüler. In ihren Arbeiten suchten die SchülerInnen nach bildnerischen Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen expressionistischer Ausdrucksformen. Die ausgewählten Texte stehen für Lebensstationen der Dichterin zwischen Kindheit und Jugend im Geburtsort Elberfeld und den letzten Jahren im Jerusalemer Exil.

Die entstandenen Werke wurden im Rahmen des IX: ELS-Forums 2002 im Museum Baden, Solingen und im Forum Rex, Wuppertal, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Else Lasker Schüler – „Die Verscheuchte“ (http://www.exil-club.de/dyn/48363.asp)
Illustrationen zu Gedichten von Else Lasker-Schüler


Abtei-Gymnasium Brauweiler: Walter Mehring - No Road Back

Eine Vertonung des „X. Mitternachtsbriefs“ von Walter Mehring durch die Kölner Gruppe "Liederschlag" nahmen SchülerInnen zum Anlass, eine Videocollage zum Schicksal deutscher Schrifsteller im Exil nach 1933 zu erstellen. Die Arbeit an diesem Projekt wurde betreut von Peter Dörp.

Das beeindruckende Ergebnis wurde mit einem Anerkennungspreis des Exil-Clubs ausgezeichnet. Jürgen Serke, Autor der „Verbrannten Dichter“, besuchte den Literaturkurs 12 in der Schule und sprach mit den Jugendlichen.

Projekt „Walter Mehring – No Road Back” (http://www.in-sel.com/noroadback)


Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule Wuppertal:
Von Wuppertal nach Dallas (USA) – Lebenswege
einer jüdischen Familie: die Loebs

Neun SchülerInnen des 5. und 6. Jahrgangs der Gesamtschule Else-Lasker-Schüler erstellten im Rahmen des Exil-Club-Wettbewerbs 2002 ein Porträt der jüdischen Familie Loeb aus Wuppertal.

Von Wuppertal nach Dallas (USA)
(http://www.ge-else.de/body_schulprofil/Projekte/Startseite/startseite.html)

 


Weitere Pojekte finden Sie hier im Exil-Club

 



Schulprojekte (international):

Anlässlich des Exil-Club-Wettbewerbs, den die ELS-Stiftung von 2001 bis 2003 gemeinsam mit Schulen ans Netz veranstaltete, setzten sich zahlreiche Schulklassen und Projektgruppen mit Exil, Vertreibung und Zensur auseinander, recherchierten Biografien betroffener Intellektueller und gingen im eigenen Bereich auf Spurensuche.

Dabei entstanden hervorragende Beiträge, die alle im Exil-Club dokumentiert sind. Darüber hinaus stellen wir hier Schulprojekte und Arbeiten von Pädagogen und SchülerInnen vor die uns zum Thema Exil, Flucht und Verfolgung zugesandt worden sind.


Deutsche Internationale Schule Den Haag: Deutsche Exilliteratur in den Niederlanden

Die zehnte Klasse der Deutschen Internationalen Schule den Haag beschäftigte sich mit dem Schicksal deutscher Exilliteraten und ihrer holländischen Verlage zwischen 1933 und 1945. Es entstand eine Website mit Autorenporträts, einem Überblick über die Aktivitäten der Verlage Querido und Allert de Lange sowie einem Experteninterview. Dieser Beitrag zum Exil-Club-Wettbewerb 2002 wurde ebenfalls mit einem ersten Preis ausgezeichnet – der Fahrt nach Prag und Theresienstadt.

Link: Deutsche Exilliteratur in den Niederlanden (http://www.exil-club.de/dyn/48741.asp)

Ein Projektteam der Deutschen Schule Kapstadt auf den Spuren des Bürgerrechtlers und ehemaligen südafrikanischen Präsidenten.

In das Mandela-Porträt einfließen ließen die Kapstädter SchülerInnen Hintergrundinformationen über die Geschichte ihres Landes seit dessen Besiedlung durch holländische Auswanderer. Großen Raum in ihrer Untersuchung nimmt dabei die lange Jahre vorherrschende Apartheid-Politik ein, die das Zusammenleben von Weißen und Schwarzen in Südafrika über lange Jahre hinweg bestimmte. Hervorgehoben werden in Mandelas Biografie vor allem seine Verdienste für den friedlichen Wandel Südafrikas von einer rassistisch geprägten Gesellschaft zu einer modernen, toleranten Demokratie. Die SchülerInnen besuchten u.a. die ehemalige Gefangeneninsel Robben Island, wo Mandela als politischer Gefangener lange Jahre inhaftiert war.


Weitere Schulprojekte im Ausland


Pestalozzi-Schule in Buenos Aires

 

Die Schule wurde am 1. März 1934 während der Wirren der Nazizeit von einem Argentinier schweizerischer Abstammung, Ernesto Alemann, gegründet. Das Ziel war die Gründung einer Institution mit einer freien und humanistischen Ausbildung nach den Grundsätzen des schweizerischen Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi.

Zum 70. Jubiläum ihrer Schule 2004 haben sich die SchülerInnen mit der Geschichte deutscher ExilantInnen in Argentinien beschäftigt.

Klicken sie hier, um die Beiträge als PDF herunter zu laden.

Klicken Sier hier, um zum Wettbewerbsbeitrag des Projektteams der Deutschen Schule Kapstadt zu gelangen