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NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

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Breslauer, Marianne Drucken E-Mail
Marianne Breslauer
Fotografin

Geb. 1909 in Berlin
Gest. 2001 in Zürich/ Schweiz


Von den 1927 bis 1929 besucht Marianne Breslauer die Fotoklasse der Berliner Lette-Schule und geht Ende der Zwanziger Jahre nach Paris, um im Studio des renommierten US-amerikanischen Fotografen, Filmemachers, Malers und Objektkünstlers Man Ray zu arbeiten. Zurückgekehrt in ihre Geburtsstadt, fotografiert sie für diverse Agenturen und Zeitschriften, erhält 1930 eine Anstellung im Atelier Ullstein und ist noch im selben Jahr mit eigenen Werken in der Münchener Ausstellung Das Lichtbild vertreten. 1932 reist Breslauer erneut in die französische Hauptstadt, wo sie u.a. wieder auf  den Surrealisten Man Ray  trifft, den sie nun auch porträtiert.  

Es folgen diverse Auslandsreisen zusammen mit der zum Freundeskreis von Erika und Klaus Mann gehörenden Schweizer Schriftstellerin, Journalistin, Archäologin und Fotografin Annemarie Schwarzenbach,  unter anderem  1933 nach Spanien im Auftrag der Berliner Bildagentur.

Drei Jahre nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten flieht Marianne Breslauer in die Niederlande und heiratet den ebenfalls emigrierten jüdischen Kunsthändler Walter Feilchenfeldt. Es folgen Veröffentlichungen in verschiedenen Publikationen, darunter in der Frankfurter Zeitung, Funkstunde, Frankfurter Illustrierte, Querschnitt und Zürcher Illustrierte. 1937/38 gibt sie ihren Beruf als Fotografin jedoch auf und widmet sich fortan ausschließlich dem Kunsthandel. 1939 und 1944 werden die beiden Söhne Walter und Konrad geboren (die der  im schweizerischen Villeneuve lebende Expressionisten Oskar Kokoschka 1954 auf Wunsch des Vaters porträtiert).

Im September 1939 hält sich die Familie in der Schweiz auf und kehrt aufgrund des Kriegsausbruchs nicht mehr in die Niederlande zurück. Nach dem Tode ihres Mannes 1953 übernimmt Marianne Breslauer alleinverantwortlich die Führung seines Kunsthandels in Zürich.   

Quelle:

Fotografien hieß teilnehmen. Fotografinnen der Weimarer Republik. Serie Folkwang 1994, S. 3131

Links (deutsch):

http://www.fotostiftung.ch/bilddatenbank/index_proto.php?action=show_images&zeitperiode=1930er%20Jahre&autor_name=Breslauer%2C+Marianne

http://www.fotostiftung.ch/index.php?id=66&autor=65

International:

http://www.vam.ac.uk/vastatic/microsites/photography/photographerframe.php?photographerid=ph012