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NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

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Willy Brandt (eigtl. Herbert Ernst Karl Frahm)
Journalist und Politiker


Geb. 18.12.1913 in Lübeck
Gest. 8.10. 1992 in Unkel am Rhein.


Willy Brandt"Friedenspolitik ist eine nüchterne Arbeit. Auch ich versuche, mit den Mitteln, die mir zu Gebote stehen, der Vernunft in meinem Lande und in der Welt voranzuhelfen: Jener Vernunft, die uns den Frieden befiehlt, weil der Unfriede ein anderes Wort für die extreme Unvernunft geworden ist."

(Willy Brandt in Oslo anläßlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. 12.1971)








Die Mutter, Martha Frahm, ist Verkäuferin, seinen Vater, John Möller, ein sozialdemokratischer Lehrer, lernt der junge Brandt nie kennen. Er wird von seinem Großvater, einem Arbeiter und SPD-Mitglied, großgezogen. 1929: aktive Mitarbeit in der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) Lübecks. Auf Vorschlag des Lübecker Reichstagsabgeordneten Julius Leber wird der junge Herbert Frahm 1930 in die SPD aufgenommen. Nach Gründung der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP), einer Linksabspaltung der SPD, tritt er 1931 zur SAP über und wird Vorsitzender des Lübecker Jugendverbandes. 1932 folgt nach dem Abitur ein Volontariat bei einer Lübecker Schiffsmaklerei.

1933 flieht der noch nicht Zwanzigjährige vor nationalsozialistischer Verfolgung über Dänemark nach Norwegen und nennt sich fortan Willy Brandt. Studium der Geschichte in Oslo. Journalistische Tätigkeit und Engagement in der Exilarbeit der SAP. Im Auftrag der SAP-Auslandsleitung geht Brandt 1936, getarnt als norwegischer Student, nach Berlin und reorganisiert die dortige Untergrundgruppe der Sozialistischen Arbeiterpartei. Im darauffolgenden Jahr reist Willy Brandt als politischer Beobachter und Journalist nach Spanien, um auf seiten der Republikaner über den Spanischen Bürgerkrieg zu berichten.

1938 ist er infolge der Ausbürgerung durch die Nazis zunächst staatenlos. Am 10. April 1940 überfallen die Truppen der deutschen Wehrmacht Norwegen. Willy Brandt muß aus Oslo vor der Gestapo fliehen, die ihn wie auch andere deutsche Emigranten verhaften will. Auf Anraten seines Freundes Paul Gauguin - Enkel des berühmten Malers - zieht Brandt eine norwegische Uniform an und läßt sich mit norwegischen Soldaten von den deutschen Truppen gefangennehmen. Willy Brandt bleibt unerkannt Im Juni 1940 wird er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrt für kurze Zeit nach Oslo zurück. Von dort flüchtet er im August desselben Jahres ins neutrale Schweden, wo er zunächst interniert wird . Im August 1940 erhält der Exilant Brandt die norwegische Staatsbürgerschaft und kehrt im Winter 1940/41 noch einmal illegal nach Norwegen zurück, wo er Verbindung zum norwegischen Widerstand aufnimmt.


1941: Heirat mit der Norwegerin Carlota Thorkildsen. Die gemein same Tochter Ninja war bereits 1940 geboren worden. Zusammen mit führenden Vertretern der europäischen Sozialdemokratie wird Willy Brandt 1942-45 in der Kleinen Internationale tätig und tritt wieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei. Als Korrespondent skandinavischer Zeitungen in Deutschland berichtet Brandt 1945/45 über die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse.
1947 ernennt ihn die norwegische Militärmission in Berlin zum Presseattaché. Am 1. Juli 1948 erhält Willy Brandt die deutsche Staatsbürgerschaft zurück und führt sein Pseudonym "Brandt" fortan als amtlichen Namen. Vertreter des SPD-Partei-Vorstandes in Berlin. Nach seiner Scheidung von Carlota Thorkildsen heiratet Brandt die Norwegerin Rut Hansen (geb. 1920). Aus der Ehe gehen die Söhne Peter (geb. 1948), Lars (geb. 1951) und Mathias (geb. 1961) hervor.


Während und nach der Berlin-Blockade 1948/49 arbeitet Brandt eng mit dem Regierenden Bürgermeister von West-Berlin, Ernst Reuter, zusammen. Von 1949-1957 ist Willy Brandt Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1955-1957 Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses und von 1957-1966 Regierender Bürgermeister von Berlin. 1957/58: Vorsitzender des Bundesrats.
1958 wird er zum Landesvorsitzenden der Berliner SPD und Mitglied des Bundesvorstands der SPD gewählt. Mit Ausbruch der Berlin-Krise etabliert er sich politisch als "standfester Vorkämpfer demokratischer Freiheit" und gewinnt damit im westlichen Ausland große Sympathien. 1961: sozialdemokratischer Kanzlerkandidat gegen Konrad Adenauer.


Im Januar 1961 wird John F. Kennedy als 35. Präsident der USA vereidigt. Der junge charismatische Politiker übt auf Willy Brandt eine große Faszination aus. Brandt faßt später seine Eindrücke über den amerikanischen Präsidenten in seinem Buch Begegnungen mit Kennedy zusammen. Mit der Präsidentschaft Kennedys verbindet sich eine Neuorientierung der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik. Die Verteidigungs-fähigkeit der westlichen Allianz soll durch umfassende Aufrüstung verstärkt werden. Gleichzeitig will Kennedy die "Hysterie aus dem Kalten Krieg" entfernen. Er signalisiert seine Verständigungsbereitschaft gegenüber der UdSSR. Die Supermächte sollen künftig die bestehenden Grenzen und Interessensphären auf der Basis des Status quo respektieren. Fortschritte auf dem Weg zu einer deutschen Wieder-vereinigung sollen keine Voraussetzung für eine Ost-West-Entspannung mehr sein. Willy Brandt unterstützt die neue Politik des amerikanischen Präsidenten "unter der Voraussetzung, daß sich die Amerikaner nicht schrittweise aus Berlin vertreiben lassen". Kennedy faßt die amerikanischen Interessen in Berlin in drei unabdingbaren Forderungen zusammen: Fortführung der militärischen Präsenz der USA, freies Zugangsrecht der Westalliierten nach West-Berlin sowie Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts der Bevölkerung in West-Berlin und der Lebensfähigkeit der Stadt.


Willy Brandt unterstützt die neue Politik des amerikanischen Präsidenten "unter der Voraussetzung, daß sich die Amerikaner nicht schrittweise aus Berlin vertreiben lassen". Am 13. August 1961 beginnt der Bau der Berliner Mauer. Willy Brandt - Regierender Bürgermeister von Berlin - ist bestürzt über die durch den Mauerbau geschaffenen Verhältnisse. Die Menschen in West und Ost sind über Nacht voneinander getrennt, Familien und Freunde auseinandergerissen, in vielen Fällen ist der Zugang zum Arbeitsplatz verwehrt. In einem persönlichen Schreiben vom 16. August 1961 fordert Brandt den amerikanischen Präsidenten auf, eine deutliche politische Initiative zu ergreifen. Dazu schlägt er u. a. die Anrufung der Vereinten Nationen und die Proklamation eines zusätzlichen "Drei-Mächte-Status" für West-Berlin vor, unter dem die Westalliierten auch künftig die Freiheit und Lebensfähigkeit der Stadt garantieren sollen. Im Juni 1963 besucht der amerikanische Präsident Berlin und dessen Regierenden Bürgermeister Willy Brandt. Mit seinem Bekenntnis "Ich bin ein Berliner" - bekräftigt Präsident John F. Kennedy 1963 die amerikanische Unterstützung für die geteilte Stadt und die Politik Brandts.

Gemeinsam mit Egon Bahr, dem Leiter des Berliner Presse- und Informationsamtes, entwickelt Brandt in den Jahren 1961-63 außenpolitische Leitgedanken, die unter den Titeln Politik der kleinen Schritte und Wandel durch Annäherung veröffentlicht werden und die Basis für seine spätere Neue Ostpolitik bilden. Diese Politik der kleinen Schritte trägt im Dezember 1963 erstmals Früchte, als der Berliner Senat mit der DDR-Regierung - das sogenannte Passierscheinabkommen - unterzeichnet. Es erlaubt zeitlich begrenzte Besuche von West-Berlinern im Ostteil der Stadt. Später werden diese Vergünstigungen auch auf die übrigen Bürger der Bundesrepublik Deutschland ausgedehnt.

1964-1987: Parteivorsitzender der SPD und von 1965-1992 erneut Mitglied des Deutschen Bundestages. 1965: sozialdemokratischer Kanzlerkandidat gegen Ludwig Erhard. Von 1966-1969 hat Brandt das Amt des Bundesminister des Auswärtigen inne und ist Vizekanzler in der Großen Koalition unter Kurt Georg Kiesinger. Er handelt das deutsch-französische Truppenabkommen aus, plädiert für den Beitritt der Bundesrepublik zum Atomwaffensperrvertrag und unterstützt den Beitrittswunsch Großbritanniens zur Europäischen Wirtschaftsge--meinschaft (EWG).

In der Ostpolitik führt Willy Brandt die von seinem Amtsvorgänger Schröder vorsichtig begonnene Politik der normalen Beziehungen mit den Ostblockländern zügig und systematisch fort. Unter Ablehnung der Hallstein-Doktrin setzt er die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Rumänien und Jugoslawien und die Einrichtung von Handelsvertretungen in Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn durch. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings durch die Warschauer-Pakt-Staaten erhält Brandt große internationale Anerkennung durch seine deutliche Absage an Gewalt und Drohung als Mittel der Politik auf der Genfer Konferenz der nichtnuklearen Mächte (3. September 1968) und der UNESCO-Generalkonferenz am 6. November 1968 in Paris.


Nach den Bundestagswahlen 1969 schließen SPD und F.D.P. eine sozialliberale Koalition mit Willy Brandt als Bundeskanzler und Walter Scheel als Vizekanzler und Außenminister. In seiner Regierungserklärung am 28. Oktober '69 verweist Brandt auf die Existenz zweier deutscher Staaten, die "füreinander aber nicht Ausland seien" und gibt die Umwandlung des Ministeriums für Gesamtdeutsche Fragen in Ministerium für Innerdeutsche Beziehungen bekannt. Am 19. März 1970 trifft sich Bundeskanzler Willy Brandt in Erfurt mit dem DDR-Ministerratsvorsitzenden Willi Stoph. Knapp zwei Monate darauf folgt am 21. Mai das Treffen mit dem DDR-Ministerratsvorsitzenden Willi Stoph in Kassel. 12. August 1970: Unterzeichnung des Moskauer Vertrages. 7. Dezember 1970: Unterzeichnung des Warschauer Vertrages zur Normalisierung der wechselseitigen Beziehungen.

Bei seinem Aufenthalt in Warschau legt Brandt einen Kranz am Mahnmal für die Toten des jüdischen Gettoaufstands nieder. Protokollarisch nicht vorgesehen, ehrt er dabei die dem NS-Regime zum Opfer Gefallenen, indem er für eine Gedenkminute niederkniet. Dieses Bild geht um die Welt. Die in der ungewöhn-lichen Geste zum Ausdruck kommende Absicht: die Bitte um Versöhnung – wird gerade im polnischen Volk mit Anteilnahme aufgenommen und gewürdigt.

10. Dezember 1971: Willy Brandt wird mit dem Friedensnobelpreis
für seine Entspannungs- und Ostpolitik ausgezeichnet.


Im Bundestag bleiben die Ostverträge dennoch Gegenstand harter politischer Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition. 27. April 1972: Das Konstruktive Mißtrauensvotum der CDU/CSU gegen Brandt scheitert im Bundestag. 19. November: Bei den Bundestagswahlen erringt die SPD erstmals die Mehrheit der Sitze. Brandt bleibt Kanzler einer SPD/F.D.P.-Koalition. 7. Juni 1973: Als erster deutscher Bundeskanzler reist Brandt nach Israel und spricht am 26. September desselben Jahres vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. 11. Dezember 1973: Unterzeichnung des Prager Vertrags über die Normalisierung der wechselseitigen Beziehungen.

Am 6. Mai 1974 tritt Willy Brandt infolge der Agentenaffäre um den DDR-Spion Günter Guillaume von seinem Amt als Bundeskanzler zurück.


1976-1992: Präsident der "Sozialistischen Internationale" (SI).

1977: Vorsitzender der "Unabhängigen Kommission für internationale Entwicklungsfragen", der sogenannten Nord-Süd-Kommission.

1978: Als SI-Vorsitzender unterstützt er die Bemühungen um eine Lösung des Nahostkonflikts und legt gemeinsam mit dem öster-reichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky (1911-1990) einen Friedensplan vor. Der Plan stellt einen Vermittlungsversuch zwi-schen dem israelischen Sicherheitsbedürfnis und den seitens der arabischen Länder von Israel geforderten Territorial-zugeständnissen dar.

1979: Juli: Teilnahme an dem umstrittenen Gespräch zwischen Kreisky und PLO-Chef Arafat zur Lösung des Nahostkonflikts.

1979-1983: Mitglied des Europäischen Parlaments.

1980: Februar: Präsentation des Berichts "Das Überleben sichern" der Unabhängigen Kommission für internationale Entwicklungsfragen in New York.

1981: Bei einem Besuch in Moskau erörtert Brandt mit dem sowjetischen Staats- und Parteichef Breschnew Rüstung-s-kontrollfragen.

Februar 1983: Vorstellung des zweiten Berichts der Unabhängigen Kommission für internationale Entwicklungsfragen unter dem Titel "Hilfe in der Weltkrise".

Nachdem er sich 1980 von seiner Frau Rut Hansen hat scheiden lassen, heiratet Brandt seine langjährige Assistentin Brigitte Seebacher (geb. 1946).

1984: Auszeichnung mit dem Dritte-Welt-Preis in New York.

1985: In Washington erhält Brandt den Albert-Einstein-Friedenspreis. In Moskau trifft er erstmals mit dem kommunistischen Reformpolitiker Michail Gorbatschow zusammen.

1986: Brandt gründet die Stiftung Entwicklung und Frieden.

1987: Nach parteiinternen Querelen um die von ihm vorgeschlagene Pressesprecherin Margarita Mathiopoulos (geb. 1957) erklärt Brandt nach 23jähriger Amtszeit seinen Rücktritt als Partei-Vorsitzender und wird zum Ehrenvorsitzenden der SPD gewählt.

Am 10. November 1989 redet Willy Brandt nach dem Fall der Mauer vor dem Schöneberger Rathaus in West-Berlin. Im selben Jahr erscheint mit Brandts"Erinnerungen" eine Bilanz seines politischen Lebens.

20. Dezember 1990: Als Alterspräsident eröffnet Brandt im Berliner Reichstagsgebäude die Sitzung des ersten gesamtdeutschen Bundestages.

1991: Auf Antrag Willy Brandts spricht sich der Bundestag mit 338 zu
320 Stimmen für Berlin als neuen Regierungssitz aus.

Willy Brandt stirbt 1992 im Alter von 78 Jahren in Unkel am Rhein. Im Berliner Reichstagsgebäude wird er mit einem feierlichen Staatsakt geehrt und anschließend auf dem Waldfriedhof in Berlin-Zehlendorf beigesetzt.

Quelle:

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
http://www.willy-brandt.org/biographie/index_html.html

http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BrandtWilly

Literatur: 

Willy Brandt: Erinnerungen. Jubiläumsausgabe zu
50 Jahren Bundesrepublik Deutschland. Siedler Verlag, 1999.

ders.: Erinnerungen, Ullstein Taschenbuchverlag, 1997.
ISBN: 3548265189

ders.: Hitler ist nicht Deutschland. Jugend in Lübeck - Exil
in Norwegen 1928-1940, Berliner Ausgabe, 10 Bde.,
ISBN-Nr. 3801203018


Peter Merseburger: Willy Brandt 1913-1992. Visionär und Realist.
Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt, 2002. ISBN: 3421053286

Carola Stern: Willy Brandt. Rowohlt-Verlag, Reinbek 1975.

Brigitte Seebacher-Brandt:
Willy Brandt. Piper Verlag, München 2004
ISBN 3-492-04383-6


Links (deutsch):

http://www.bundeskanzlerin.de/nn_4906/Webs/BK/DE/Amt-und-Verfassung/Bundeskanzler-1949-2005/Willy-Brandt/willy-brandt.html

http://www.willy-brandt-stiftung.de

http://www.stern.de/politik/historie/index.html?id=523648&nv=ma_ct

http://www.fes.de/archiv/_sammel/sammelset.htm

http://members.aol.com/UlrRosenb/Rosenbaum/Brandt.html##6

http://www.nfhdata.de/cgi-local/frame/indexpage.pl?http://www.nfhdata.de/premium/datenbasis-materialien/pages/B_cher/Biographien/Brandt__Willy/index.shtml


International:

http://www.nobel.se/peace/laureates/1971/brandt-cv.html

http://www.willy-brandt-stiftung.de/stiftelsen.htm

http://www.cnn.com/SPECIALS/cold.war/kbank/profiles/brandt

http://en.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt

http://www.artehistoria.com/frames.htm?

http://www.artehistoria.com/historia/personajes/7412.htm

http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,272803,00.html

http://www.viaggio-in-germania.de/brandt.html