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NEU ERÖFFNET: MAX PECHSTEIN-MUSEUM IN ZWICKAU

In den Kunstsammlungen seiner Heimatstadt findet das Lebenswerk des gebürtigen Zwickauers Max Pechstein nun einen eigenen Ausstellungsort. Seit dem 12. April 2014 werden knapp 50 Werke aus Pechsteins gesamter Schaffenszeit...

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Rosa Valetti (eigtl. Rosa Vallentin)
Schauspielerin, Kabarettistin und Chansonette

Geb. 17. 3. 1878 in Berlin 
Gest. 10.12. 1937 in Wien


Sie sammelt ihre ersten Erfahrungen an Berliner Vorstadtbühnen und wechselt dann  – angeregt durch die Novemberrevolution und die Begegnung mit Kurt Tucholsky – zum Kabarett. 1920 gründet Rosa Valetti mit dem Café Größenwahn eines der bedeutendsten, literarisch und politisch ambitioniertesten Kabaretts im Berlin der 1920er Jahre.

Bereits seit 1911 arbeitet sie für den Film und verkörpert ihre erste Hauptrolle  in Viggo Larsens Madame Potiphar. In den folgenden Jahren spielt Valetti unter Regiegrößen wie Max Mack, Richard Oswald, Peter Urban Gad und Reinhold Schünzel und avanciert zu einer der prägnantesten Nebendarstellerinnen des deutschen Stumm- und frühen Tonfilms.

Neben Tartüff aus dem Jahr 1925  gehören Josef von Sternbergs Der blaue Engel (1929/30, Titelrolle: Marlene Dietrich) und Fritz Langs M - Eine Stadt sucht einen Mörder mit Peter Lorre (1931) zu den berühmtesten Filmen, in denen Rosa Valetti mitspielt.

Auch Bert Brecht und Kurt Weill werden auf sie aufmerksam und engagieren Rosa Valetti für die Uraufführung ihrer Dreigroschenoper 1928.  

Durch den Machtantritt der Nazis kommt es zum Bruch in ihrer Künstler-Karriere. Noch 1933 emigriert Rosa Valetti nach Österreich, wo sie in Wien bis 1935 am Theater in der Josefstadt auftritt. 1936 gastiert sie mit hebräischen Liederabenden im damaligen Palästina.

Im Alter von 59 Jahren stirbt Rosa Valetti am 10. Dezember 1937 in Wien.

Quelle:

http://www.filmportal.de/df/40/Credits,,,,,,,,2D4D5150E7E7446382EA1F89B93C4E12credits,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html

Links (deutsch):

http://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Valetti