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Olden, Christine

H.A.M. 0

Christine (“Mädi“) Olden (Christine Mayer-Fournier)

Kinderanalytikerin

Geb. 1888 in Prag /Österreich-Ungarn

Gest. 1959 in New York/ USA


Ihre psychoanalytische Ausbildung beginnt die Tochter des Wiener Historikers August Fournier bei Hanns Sachs, einem früheren Mitarbeiter Sigmund Freuds, in Berlin und geht anschließend nach Wien, wo Christine Olden Mitglied der Gruppe von Links-FreudianerInnen um Siegfried Bernfeld und Otto Fenichel wird. Mitte der 1930er Jahre kehrt sie ins heimische Prag zurück und schließt sich der von Fenichel geleiteten Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft an, beendet hier 1938 auch ihre psychoanalytische Ausbildung und wird in die Schweizerische Gesellschaft für Psychoanalyse aufgenommen.


Nach ihrer Scheidung von Hans Furtwängler heiratet Christine Olden 1920 den Journalisten und Rechtsanwalt Rudolf Olden, wird jedoch auch von ihm geschieden und geht ihre dritte Ehe mit einem tschechischen Kommunisten ein.


Ende der dreißiger Jahre emigriert Christine Mayer-Fournier, wie sie sich auch nennt, in die USA, lässt sich zuerst im kalifornischen Los Angeles nieder, wird hier Mitglied der für Laienanalytiker offenen ‘Los Angeles Psychoanalytic Study Group‘ und übersiedelt 1943 nach New York, wo sie in der Ostküsten-Metropole für die Folgejahre lebt und arbeitet.


Das Ehrenmitglied der ‘New York Psychoanalytic Society‘, dessen 1941 veröffentlichte Arbeit über die Anziehungskraft der narzisstischen Persönlichkeit auch und vor allem in Fachkreisen weithin Beachtung gefunden hat, stirbt in ihrer US-amerikanischen Exil-Heimat im Alter von 71 Jahren.


Quelle:

http://www.psychoanalytikerinnen.de/oesterreich_biografien.html#Olden


International:

http://www.tinas.it/filosofia/freud07.htm

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