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Cetto, Max

H.A.M. 0

Max (Ludwig) Cetto
Architekt

Geb. 20.2. 1903 in Koblenz
Gest. 5.4. 1980 in Mexiko City/ Mexiko


Von 1921 bis 1925 studiert Cetto Architektur in Darmstadt, München sowie bei Hans Poelzig an der Technischen Universität Berlin. Erste Bekanntheit erlangt er mit seinem Entwurf beim Wettbewerb für den Völkerbundpalast 1927, arbeitet Bis Anfang der dreissiger Jahre am Siedlungsamt Frankfurt mit Ernst May zusammen und gehört 1928 zu den Mitbegründern der Internationalen Kongresse moderner Architektur (Congrès Internationaux d’Architecture Moderne, CIAM), ein bis in die späten 50er Jahre renommiertes Forum für Architekten und Stadtplaner.


Von 1926 bis 1931 unterhält er ein gutgehendes Baubüro in Frankfurt am Main und unterrichtet ab 1929 für einige Jahre an der Höheren Lehranstalt in Offenbach.

Die biografischen Angaben über Max Cettos Leben und Arbeit in den 30er Jahren, auch und vor allem zur Zeit des Nationalsozialismus, variieren und können an dieser Stelle nicht eindeutig geklärt werden: während das Architekturprojekt an der Universität Karlsruhe vermerkt, daß Cetto zwar die Aufnahme in die nationalsozialistische Reichskammer der Bildenden Künste verweigert wird und er in die „Innere Emigration“ geht, aber bei diversen Flughafen- und Bauprojekten mitarbeit, zeitweise sogar Baudirektor  bei den Heinkel-Werken in Oranienburg ist und erst Anfang Juni 1938 in die Vereinigten Staaten emigriert (http://www.ikg.uni-karlsruhe.de/
projekte/exilarchitekten/ architekten/
cetto.htm), datiert eine andere Quelle Cettos Emigration bereits in die frühen 30er Jahre. (http://deu.archinform.net/arch/1032.htm). Folgt man allerdings den Angaben seiner Biografin Susanne Dussel Peters, hat Max Cello 1938 Nazi-Deutschland verlassen.


1938/ 39 arbeitet er in Kalifornien mit  dem österreichisch-amerikanischen Architekten Richard Neutra zusammen, geht im Mai 1939 ins mexikanische Exil und konzipiert Bauprojekte in Kooperation mit namhaften Architekten wie José Villagrán García (Träger des Nationalen Kunstpreises 1968), Luis Barragán und Jorge Rubio.  


Der Vater von drei Töchtern aus der Ehe mit Catarina Kramis arbeitet von 1945 bis 1980 als selbständiger Architekt und beteiligt sich in dieser Zeit u.a. bei CAPFCE (Comité Administrador del Programa de Construcción de Escuelas), einem staatlichen Schulbauprojekt. Erst zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges besucht der seit 1947 mexikanische Staatsbürger Cetto wieder Europa, nimmt aber auch Lehraufträge und Gastprofessuren an diversen amerikanischen Hochschulen wahr wie z.B. 1960/ 61 in Clemenson/ South Carolina, Austin/ Texas sowie 1965-1980 in Auburn/ Alabama und an der ältesten und größten Universität des amerikanischen Kontinents, der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM). 


Quelle:

http://www.ikg.uni-karlsruhe.de/projekte/exilarchitekten/index.htm

http://deu.archinform.net/arch/1032.htm


International:

http://www.obrasweb.com/art_view.asp?seccion=LIBRER%CDA&revista=327

http://es.wikipedia.org/wiki/Max_Cetto

http://en.wikipedia.org/wiki/Max_Cetto

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